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ÜberdieMauergebracht

Das Verständnis des Over-the-Wall-Prozesses im Investmentbanking



Wichtige Erkenntnisse


  • „Brought over the wall“ überführt Research-Analysten zu Underwritern für Fachwissen.
  • Die Praxis soll Insiderhandel zwischen Abteilungen verhindern.
  • Analysten, die „over the wall“ zurückkehren, dürfen erlangte Informationen nicht vorzeitig preisgeben.
  • Das Konzept der „Chinese wall“ entstand nach 1929, um Investmentbanking und Brokerage zu trennen.
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Was bedeutet es, über die Wand gebracht zu werden?


„Brought over the wall“ bedeutet, dass ein Research-Analyst die interne ethische Wand einer Bank überschreiten darf, um ein Underwriting-Team bei einem Deal zu beraten. Banken nutzen dies, um fundierte Einblicke zu gewinnen, erfordert jedoch strenge Sicherheitsvorkehrungen, da der Analyst Zugang zu Insiderinformationen erhält. Diese Praxis wurde in vergangenen Finanzkrisen unter die Lupe genommen, als diese Grenzen auf die Probe gestellt wurden.



Erkundung des Konzepts, über die Wand gebracht zu werden


Der Begriff selbst bezieht sich auf die Trennung zwischen den Analysten einer Investmentbank und der Underwriting-Abteilung der Bank. Die Trennung soll den Austausch von Insiderinformationen zwischen den beiden Abteilungen verhindern. Sobald der Underwriting-Prozess abgeschlossen ist, darf der Research-Mitarbeiter, der über „die Wand“ gebracht wurde, keine Informationen kommentieren, die er während des Underwriting-Prozesses erfahren hat, bis diese öffentlich bekannt sind.

Einen Mitarbeiter aus der Research-Abteilung einer Investmentbank „über die Wand“ in die Underwriting-Abteilung zu bringen, ist eine gängige Praxis. Der Research-Analyst gibt seine fachliche Meinung zum Unternehmen ab, was Underwritern hilft, während des Underwriting-Prozesses besser informiert zu sein. Nach Abschluss eines solchen Prozesses darf der Research-Analyst keine Informationen über seine Zeit „über der Wand“ weitergeben, bis die Informationen öffentlich gemacht wurden. Diese Maßnahme soll den Austausch von Insiderinformationen verhindern.



Wichtig


Diese „Wand“ ist keine physische Grenze, sondern eine ethische, die von Finanzinstituten eingehalten werden sollte.

Das Konzept der „Chinese wall“-Trennung zwischen der Research-Abteilung und der Underwriting-Abteilung einer Investmentbank entstand ebenfalls im Jahr 1929, als die Trennung von Investmentbanking und Brokerage-Aktivitäten von den Regulierungsbehörden der Wertpapierbranche befürwortet wurde. Diese Entwicklung wurde durch den Börsencrash von 1929 ausgelöst und diente schließlich als Katalysator für die Schaffung neuer Gesetze.1

Anstatt Unternehmen zu zwingen, entweder im Bereich der Bereitstellung von Research oder im Bereich der Investmentbanking-Dienstleistungen tätig zu sein, versucht die „Wand“, ein Umfeld zu schaffen, in dem ein einzelnes Unternehmen beide Tätigkeiten ausüben kann.



Geschichtlicher Rückblick auf die Praxis des „Brought over the Wall“


Die Praxis, Analysten über die Wand zu bringen, blieb jahrzehntelang unangefochten, bis der Dotcom-Boom und -Bust der 1990er Jahre sie wieder in den Fokus rückte. Die Aufsichtsbehörden entdeckten, dass bekannte Analysten privat persönliche Bestände der Aktien, die sie bewarben, verkauften und unter Druck gesetzt wurden, gute Bewertungen abzugeben (trotz persönlicher Meinungen und Research, die auf das Gegenteil hindeuteten). Die Aufsichtsbehörden stellten fest, dass viele dieser Analysten, die selbst vor dem Börsengang Aktien bestimmter Wertpapiere besaßen und massive persönliche Gewinne erzielen konnten, wenn diese erfolgreich waren, institutionellen Kunden „heiße“ Tipps gaben und bestimmte Kunden bevorzugten, was ihnen ermöglichte, enorme Gewinne auf Kosten ahnungsloser Mitglieder der Öffentlichkeit zu erzielen.2

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