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Abwärtsschutz

Abwärtsschutz verstehen: Techniken und Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Absicherungsstrategien gegen Kursverluste zielen darauf ab, Verluste zu verhindern, wenn der Wert einer Anlage zu sinken beginnt.
  • Zu den gängigen Techniken des Downside-Schutzes gehören der Einsatz von Optionen, Stop-Loss-Orders und Diversifikation.
  • Derivate wie Optionskontrakte werden häufig zur Absicherung gegen Abwärtsrisiken eingesetzt, da sie eine Art Versicherung darstellen.
  • Der vollständige Schutz eines Portfolios erfordert eine Abwägung der Kosten des Schutzes gegen den potenziellen Nutzen und das Timing.
  • Techniken wie das Abwarten von Marktkorrekturen oder der Einsatz von Put-Optionen sind Beispiele für den Schutz vor Kursverlusten.
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Was ist Downside Protection?


Downside Protection bezeichnet Techniken, die Anleger nutzen, um potenzielle Verluste bei einer Anlage zu begrenzen oder auszugleichen. Zu den gängigen Instrumenten gehören Diversifikation, Stop-Loss-Orders und Optionen, beispielsweise der Kauf einer Put-Option auf eine Aktie, um das Abwärtsrisiko zu begrenzen. Diese Strategien können das Risiko verringern, sind jedoch oft mit Kompromissen wie Prämien, verpassten Kursgewinnen oder erhöhter Komplexität verbunden.



Wie Downside Protection bei Investitionen funktioniert


Downside Protection gibt es in vielen Formen. Sie beinhaltet oft den Kauf einer Option, um eine Long-Position abzusichern. Derivatbasierte Formen des Schutzes vor Abwärtsrisiken werden oft als Zahlung von Prämien für eine „Versicherung" betrachtet – ein notwendiger Kostenfaktor für den Schutz bestimmter Anlagen.

Andere Methoden des Downside-Schutzes umfassen den Einsatz von Stop-Loss-Orders, Trailing-Stops, das Leerverkaufen eng verwandter Wertpapiere oder den Kauf von Vermögenswerten, die negativ mit dem abzusichernden Vermögenswert korrelieren. Diversifikation ist eine weitere breit angelegte Strategie, die häufig zur Risikominderung bei gleichzeitiger Wahrung der erwarteten Rendite eines Portfolios empfohlen wird. Die Aufnahme unkorrelierter Vermögenswerte zur Diversifikation des gesamten Portfolios ist ein komplexer Prozess, der die Vermögensallokation und das Risiko-Rendite-Profil des Portfolios beeinflusst. Die Kosten des Downside-Schutzes in Zeit und Geld müssen gegen die Bedeutung der Anlage und den geplanten Verkaufszeitpunkt abgewogen werden.



Zu berücksichtigende Faktoren für einen effektiven Downside-Schutz


Wenn Aktien steigen und fallen, sind Gewinne und Verluste zunächst nur buchhalterisch. Ein Anleger verliert bei fallenden Aktien erst dann Geld, wenn die Aktien zu einem niedrigeren Preis als dem Kaufpreis verkauft werden. Anleger können sich entscheiden, eine Phase schwacher Performance abzuwarten, doch Fondsmanager, die nach Downside-Schutz suchen, sind meist zeitlich stärker unter Druck. Fondsmanager können Positionen in ihrem Fonds verkaufen, wenn ihre Indikatoren dies anzeigen. Das Verlassen schwacher Positionen und der Wechsel zu Bargeld kann dazu beitragen, den Nettoinventarwert des Fonds bei einem beginnenden Marktrückgang zu schützen.



Put-Optionen zur Absicherung gegen Kursverluste einsetzen


Manchmal ist der beste Downside-Schutz das Abwarten einer Marktkorrektur. Für diejenigen, die nicht warten möchten, ist ein Beispiel für Downside-Schutz der Kauf einer Put-Option für eine bestimmte Aktie, was als schützender Put bezeichnet wird. Die Put-Option gibt dem Optionsinhaber die Möglichkeit, die Aktien des zugrunde liegenden Wertpapiers zu einem Preis zu verkaufen, der durch den Basispreis des Puts festgelegt wird. Sinkt der Aktienkurs, kann der Anleger entweder die Aktien zum Basispreis des Puts verkaufen oder den Put selbst verkaufen, da dieser aufgrund des Innerhalb-des-Geldes-Seins an Wert gewonnen hat. Beide Ansätze begrenzen das Verlustrisiko und bieten einen Schutz vor Kursverlusten.

Beispiel: Bert besitzt 100 Aktien der XYZ-Aktie und ist besorgt über einen Kursverlust, da er die Aktie bald verkaufen muss. Die XYZ-Aktie wird derzeit zu 35 $ pro Aktie gehandelt. Bert kann einen Put auf die 100 XYZ-Aktien zu 32 $ pro Aktie kaufen. Fällt der Kurs der XYZ-Aktie unter 32 $ pro Aktie, gibt der Put Bert die Möglichkeit, die Aktie dem Stillhalter des Puts für 32 $ pro Aktie zu verkaufen. Bert hat seine Verluste bei der XYZ-Aktie begrenzt und einen Downside-Schutz eingerichtet.

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