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Antiverwässernd

Antiverwässerungsmittel: Was es ist, wie es funktioniert, Beispiel



Was ist Antidilutive?


Antidilutive ist ein Begriff, der die Auswirkungen bestimmter Maßnahmen wie Wertpapierrücknahme, Wertpapierumwandlung oder anderer Unternehmensmaßnahmen (z. B. Akquisitionen durch die Ausgabe von Stammaktien oder anderen Wertpapieren) auf den Gewinn pro Aktie (EPS) oder das Stimmrecht bestehender Aktionäre beschreibt. Antidilutive Aktivitäten erhalten oder erhöhen das Stimmrecht oder den EPS für bestehende Aktionäre, indem sie die Anzahl der ausstehenden Aktien des Unternehmens senken oder die Gewinne des Unternehmens steigern.

Eine zweite Verwendung des Begriffs Antidilutive bezieht sich auf Eigentumsrechte, bei denen bestehende Aktionäre einer bestimmten Aktiengattung das Recht haben, zusätzliche Aktien zu kaufen, wenn eine neue Emission von Wertpapieren erfolgt, die andernfalls ihren Eigentumsanteil verringern würde. Dies wird als Anti-Verwässerungsklausel bezeichnet. Die Möglichkeit bestehender Aktionäre, zusätzliche Aktien zu kaufen, hilft ihnen, ihren Anteil am ausstehenden Aktienbesitz zu erhalten, und bewahrt damit ihren Anteil am Stimmrecht oder am Erhalt des EPS des Unternehmens.

Beide Definitionen können im Gegensatz zu verwässernden Unternehmensmaßnahmen gesehen werden.



Wichtige Erkenntnisse


  • Antidilutive sind diejenigen Unternehmensmaßnahmen, die das Stimmrecht oder den Gewinn pro Aktie (EPS) der Aktionäre erhalten oder erhöhen.
  • Antidilutive bezieht sich auch auf eine Situation, in der bestimmte bestehende Aktionäre das Recht haben, zusätzliche Aktien zu kaufen, wenn eine neue Emission von Wertpapieren erfolgt, die andernfalls ihren Eigentumsanteil verringern würde.
  • Antidilutive wird am häufigsten in Bezug auf wandelbare Wertpapiere verwendet, deren Ausübung den EPS erhöhen würde.
  • Erhalten Sie personalisierte, KI-gestützte Antworten, die auf über 27 Jahren vertrauenswürdiger Expertise basieren.


Antidilutive verstehen


Obwohl der Begriff am häufigsten in Bezug auf wandelbare Wertpapiere verwendet wird, deren Ausübung den EPS erhöhen würde, ist die Verwendung des Begriffs "antidilutive" viel umfassender geworden. Er bezieht sich auf jede Maßnahme, die einem bestehenden Aktionär hilft, sein Stimmrecht oder den Erhalt des EPS des Unternehmens zu erhalten oder zu erhöhen. Wenn Wertpapiere zurückgenommen, umgewandelt oder durch bestimmte Unternehmensaktivitäten beeinflusst werden und die Transaktion zu einem erhöhten EPS führt, wird die Maßnahme als antidilutive betrachtet.

Diese antidilutiven Maßnahmen werden jedoch nicht in die Berechnung des vollständig verwässerten Gewinns pro Aktie (EPS) einbezogen, der der Gewinn pro Aktie der ausstehenden Stammaktien ist. Sowohl Buchhalter als auch Finanzanalysten berechnen den verwässerten Gewinn pro Aktie als Worst-Case-Szenario bei der Bewertung der Aktie eines Unternehmens. Beim verwässerten Gewinn pro Aktie wird angenommen, dass alle wandelbaren Wertpapiere (z. B. wandelbare Vorzugsaktien und wandelbare Schuldverschreibungen) ausgeübt wurden.



Verwässernd vs. Antidilutive


Antidilutive bezieht sich auf Aktivitäten, die den EPS und das Stimmrecht der Aktionäre erhalten oder erhöhen. Umgekehrt beschreibt dilutive die Wirkung bestimmter Maßnahmen oder Aktivitäten, die den EPS reduzieren. Infolge verwässernder Aktivitäten werden die Eigentumsinteressen bestehender Aktionäre verringert. Eine Verwässerung wird oft durch die Ausgabe verwässernder Wertpapiere wie Aktienoptionen und wandelbarer Schuldtitel erreicht, die letztlich die Anzahl der ausstehenden Stammaktien erhöhen und den EPS für bestehende Aktionäre senken.

Bestimmte Verträge enthalten jedoch Schutzbestimmungen, die eine Verringerung des Anteils eines Aktionairs verbieten, wenn nachfolgende Finanzierungsrunden stattfinden.



Beispiel für Antidilutive


Angenommen, Unternehmen A hat fünf bestehende Aktionäre, die jeweils 10 % des Unternehmens besitzen. Wenn Unternehmen A weitere Aktien ausgeben würde, um neue Aktionäre zu gewinnen, würden die bestehenden Aktionäre sehen, wie ihr 10-prozentiger Eigentumsanteil schrumpft, je mehr Eigentümer einsteigen. Dies wird als Verwässerung bezeichnet. Wenn Unternehmen A eine antidilutive Politik hätte, müssten sie den bestehenden fünf Aktionären die Möglichkeit bieten, weitere Aktien zu kaufen, um ihren 10-prozentigen Anteil am Unternehmen zu erhalten.

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