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Auflösungsgebühr

Breakup Fee erklärt: Wie sie funktioniert und Praxisbeispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Eine Stornogebühr entschädigt Käufer, wenn der Verkäufer von einem Verkauf zurücktritt.
  • Typische Stornogebühren liegen zwischen 1% und 3% des Geschäftswerts.
  • Stornogebühren können Verkäufer davon abhalten, ein höheres Angebot eines anderen Bieters anzunehmen.
  • Reverse Stornogebühren fallen an, wenn Käufer zahlen müssen, falls das Geschäft scheitert.
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Was ist eine Stornogebühr?


Eine Stornogebühr wird in Übernahmeverträgen als Druckmittel gegen den Verkäufer eingesetzt. Sie soll den Verkäufer davon abhalten, vom Geschäft zurückzutreten, um an den Käufer zu verkaufen. Eine Stornogebühr (auch Beendigungsgebühr) ist erforderlich, um den potenziellen Käufer für die Zeit und Ressourcen zu entschädigen, die für die Abwicklung des Geschäfts aufgewendet wurden. Stornogebühren liegen normalerweise zwischen 1 % und 3 % des Geschäftswerts.



Stornogebühren erklärt: Zweck und Auswirkungen


Stornogebühren sind eine Klausel in einem Kaufvertrag. Sie dienen dazu, den Verkäufer zu motivieren, ein ausstehendes Übernahmegeschäft abzuschließen.

Stornogebühren sollen Verkäufer davon abhalten, von der Verkaufsvereinbarung zurückzutreten. Ein Unternehmen muss möglicherweise eine Stornogebühr zahlen, wenn es beschließt, nicht an den ursprünglichen Käufer zu verkaufen, sondern stattdessen an einen konkurrierenden Bieter mit einem attraktiveren Angebot. Manchmal kann eine Stornogebühr andere Unternehmen davon abhalten, auf das Unternehmen zu bieten, da sie einen Preis bieten müssten, der die Stornogebühr abdeckt.



Wichtig


Eine Stornogebührenklausel kann auch die Unsicherheit im Zusammenhang mit rechtlichen Schadensersatzansprüchen begrenzen, falls ein Geschäft während der Verhandlungen beendet wird.



Praktische Anwendungen von Stornogebührenklauseln in Verträgen


Stornogebührenklauseln finden sich häufig in Absichtserklärungen, Vorverträgen und Optionsverträgen, also Vereinbarungen zum Kauf eines Unternehmens zu einem vorher festgelegten Preis. Stornogebühren wurden erstmals Teil öffentlicher Übernahmen, insbesondere bei Vereinbarungen, bei denen die Aktionäre eines Zielunternehmens das letzte Wort bei der Genehmigung eines Geschäfts haben, indem sie darüber abstimmen, ob sie ihre Aktien dem Käuferunternehmen anbieten.

Stornogebührenklauseln werden heute breiter angewendet und finden sich auch in Verträgen mit privaten Unternehmen sowie in Industrieabkommen oder Bauprojekten. Die Stornogebührenklausel wird in der Regel so früh wie möglich in ein Geschäft aufgenommen. Bei einem öffentlichen Angebot kann sie während des Bieterverfahrens hinzugefügt werden.

Mit zunehmendem Wettbewerb bei öffentlichen Angeboten muss das anbietende Unternehmen gelegentlich die Stornogebühren zahlen. Diese Gebühren werden dann als Reverse Stornogebühren bezeichnet. Gegenseitige Stornogebühren sind ebenfalls möglich, aber selten.

Die Vertragsparteien müssen sich in der Regel auf die Ereignisse einigen, die die Zahlung einer Stornogebühr auslösen können. Diese Ereignisse umfassen typischerweise:

Abbruch der Verhandlungen durch eine der Parteien

Ein Verkäufer wählt einen anderen Käufer als den im Vorvertrag genannten

Ein Verkäufer eröffnet die Investitionsmöglichkeit der Öffentlichkeit anstatt dem im Vertrag genannten privaten Investor

Während der Due Diligence wird ein Mangel im Zielunternehmen entdeckt, der zuvor nicht offengelegt wurde

Stornogebühren verlangen nicht, dass die Parteien ein Geschäft unter allen Umständen abschließen.



Fallstudie: Stornogebühren in realen Szenarien


Im Jahr 2011 wollte AT&T den Mobilfunkanbieter T-Mobile übernehmen. Die Regulierungsbehörden lehnten das 39-Milliarden-Dollar-Geschäft jedoch ab und blockierten es mit der Begründung möglicher Kartellrechtsverstöße. Infolgedessen musste AT&T Stornogebühren in Höhe von insgesamt 4 Milliarden Dollar zahlen. Konkret musste AT&T eine Reverse Stornogebühr von 3 Milliarden Dollar in bar und 1 Milliarde Dollar in Form von AT&Ts Mobilfunkspektrum zahlen, wie CNN/Money berichtete.1



Kurzer Fakt


Mobilfunkspektrum sind Frequenzbänder, die über die Funkwellen übertragen werden, und jeder Mobilfunkanbieter überträgt seine drahtlosen Signale auf seiner eigenen Frequenz.



Wer zahlt die Stornogebühr?


Eine Stornogebühr wird bei einer Fusion oder Übernahme vom Verkäufer gezahlt, wenn dieser vom Geschäft zurücktritt.



Wie lautet ein anderer Name für eine Stornogebühr?


Eine Stornogebühr beim Verkauf eines Unternehmens wird manchmal auch als Beendigungsgebühr bezeichnet.



Was ist eine Break Fee?


Eine Stornogebühr ist eine Art von Break Fee. Eine Break Fee wird von der Partei gezahlt, die eine Vereinbarung bricht, an die andere Partei der Vereinbarung. Sie kann sich auf die Stornogebühr beziehen, die bei einer gescheiterten Fusion oder Übernahme gezahlt wird. Break Fees können jedoch auch in Mietverträgen oder Derivaten wie Swap-Kontrakten vorkommen.

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