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Barzahlungsgebühr

Cash Charges verstehen: Definition, Beispiele und Auswirkungen



Wichtige Erkenntnisse


  • Barausgaben verringern in der Regel den Nettogewinn und sind mit einem Mittelabfluss verbunden.
  • Sie treten häufig aufgrund von Umstrukturierungen oder Personalabbau auf.
  • Barausgaben werden in den Jahresabschlüssen als außerordentliche, einmalige Aufwendungen ausgewiesen.
  • Unternehmen können Barausgaben ausschließen, um bereinigte Gewinne darzustellen.
  • Barausgaben können sich von nicht zahlungswirksamen Aufwendungen unterscheiden und die finanzielle Gesundheit unterschiedlich beeinflussen.


Was ist eine Barausgabe?


Eine Barausgabe ist eine Belastung des Unternehmensgewinns, die den Nettogewinn verringert und mit einem Mittelabfluss einhergeht. Barausgaben sind in der Regel einmaliger Natur und werden als außerordentlicher Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens ausgewiesen. Einmalige Barausgaben gelten nicht als aussagekräftig für die finanzielle Leistungsfähigkeit, weshalb viele Unternehmen Pro-forma-Gewinne ausweisen, die die Auswirkungen solcher Belastungen ausschließen.



Wie sich Barausgaben auf die Unternehmensgewinne auswirken


Eine Barausgabe ist eine Belastung des Unternehmensgewinns, die in der Regel auf ein isoliertes Ereignis zurückgeht, von dem das Management nicht erwartet, dass es erneut eintritt.

Barausgaben entstehen häufig, wenn einem Unternehmen Aufwendungen aus Umstrukturierungen, Personalabbau oder der Verbesserung seiner Betriebsleistung entstehen. Diese einmaligen Kosten erscheinen als außerordentlicher Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens und belasten den Nettogewinn, eine genau beobachtete Kennzahl, die das Geld zeigt, das nach Abzug aller Ausgaben, einschließlich Betriebskosten, Kosten der verkauften Waren (COGS), Zinsen und Steuern, übrig bleibt.

In der Regel erläutert das Unternehmen im Abschnitt „Management Discussion and Analysis“ (MD&A) seines Jahresabschlusses, um welche einmalige Barausgabe es sich handelt und warum sie nicht als Aufwand betrachtet werden sollte, dem es in Zukunft erneut ausgesetzt sein wird. In solchen Fällen stellt das Management den Anlegern auch eine bereinigte Gewinnberechnung zur Verfügung, die die Auswirkungen dieser zusätzlichen, einmaligen Kosten herausrechnet, mit der Begründung, dass diese die wahre Rentabilität verzerren.



Wichtig


Unternehmen versuchen regelmäßig, die Bedeutung von Barausgaben herunterzuspielen, indem sie die Gewinne anpassen, um deren Auswirkungen aus den Finanzzahlen zu entfernen.



Praxisbeispiel einer Barausgabe


Ein Unternehmen könnte eine Barausgabe gegen den Gewinn vornehmen, um Vorruhestandsregelungen für höher bezahlte Mitarbeiter zu finanzieren.

Für die Finanzierung der Vorruhestandsregelungen ist zunächst ein Mittelabfluss erforderlich. Die erwarteten Kosteneinsparungen durch geringere Gehaltsverbindlichkeiten sollten jedoch letztlich die anfänglichen Aufwendungen rechtfertigen und die Rentabilität langfristig steigern.



Vergleich von Barausgaben und nicht zahlungswirksamen Aufwendungen


Einmalige, nicht wiederkehrende Belastungen können entweder in Form einer Barausgabe gegen den Gewinn auftreten, zum Beispiel ausgelöst durch die Kosten für Abfindungen an entlassene ehemalige Mitarbeiter, oder als nicht zahlungswirksamer Aufwand: eine Wertminderung oder ein buchhalterischer Aufwand, der keine Zahlung beinhaltet.

Anleger müssen zwischen einer Barausgabe und einem nicht zahlungswirksamen Aufwand unterscheiden, da diese sehr unterschiedliche Auswirkungen auf die finanzielle Gesundheit und Bewertung eines Unternehmens haben, auch wenn beide den Nettogewinn verringern. Eine Barausgabe ist mit einem Mittelabfluss verbunden, der die Liquidität des Unternehmens reduziert, während ein nicht zahlungswirksamer Aufwand – verwendet in der periodengerechten Rechnungslegung – einen buchhalterischen Aufwand darstellt.

Beispiele für nicht zahlungswirksame, einmalige Aufwendungen sind Wertminderungen von Vermögenswerten, aktienbasierte Vergütungen und Änderungen von Bilanzierungsmethoden. Beide Arten von Belastungen können einen erheblichen Einfluss auf die finanzielle Lage und den kurzfristigen Kapitalbedarf eines Unternehmens haben.



Wichtige Überlegungen bei der Bewertung von Barausgaben


Unternehmen versuchen regelmäßig, die Bedeutung von Barausgaben herunterzuspielen, insbesondere solche, die als einmalig angesehen werden. Sie argumentieren, dass einmalige Belastungen nicht die finanzielle Leistungsfähigkeit eines Unternehmens widerspiegeln, und weisen daher häufig Pro-forma-Gewinne aus, die die Auswirkungen solcher Belastungen ausschließen.

Manche einmaligen Belastungen treten tatsächlich nur einmal auf. Es ist jedoch auch wahr, dass viele Unternehmen die Angewohnheit haben, Kosten, die sie im Rahmen ihrer üblichen Geschäftstätigkeit wiederholt verursachen, fälschlicherweise als einmalige Belastungen und nicht als Betriebskosten zu verbuchen, um die finanzielle Gesundheit des Unternehmens besser darzustellen, als sie tatsächlich ist.

Anleger und Analysten müssen auf jegliche Bemühungen achten, die finanzielle Leistung täuschend zu beschönigen. Sie sollten auch prüfen, ob Barausgaben Anlass zur Sorge geben. Viele sind vorher angekündigt und harmlos. Andere können aus heiterem Himmel auftauchen und als potenzielle Warnsignale für Missmanagement oder einen drastischen Wandel der Geschicke dienen.

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