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Digitale Goldwährung Dgc

Verständnis der Digital Gold Currency (DGC) und ihrer Funktionsweise



Wichtige Erkenntnisse


  • Digitale Goldwährung (DGC) ist elektronisches Geld, das durch Goldreserven in privaten Tresoren gedeckt ist.
  • Die Akzeptanz von DGC ist begrenzt, was Herausforderungen für eine breite Nutzung und Liquidität mit sich bringt.
  • Kritiker argumentieren, dass DGCs keine staatliche Kontrolle haben, was die Fähigkeit zur Krisenbewältigung einschränkt.
  • Zu den Risiken gehören Management- und Wechselkursrisiken aufgrund von Marktschwankungen und fehlender Regulierung.
  • DGCs bieten einen gewissen Schutz vor nationaler wirtschaftlicher Instabilität, waren jedoch anfällig für Betrug und regulatorische Probleme.


Was ist eine digitale Goldwährung (DGC)?


Eine digitale Goldwährung (DGC) ist eine Form von elektronischem Geld, das direkt durch physisches Gold gedeckt ist, das von privaten Unternehmen in Tresoren verwahrt wird. DGCs bieten eine alternative Geldform, die diejenigen anspricht, die finanzielle Sicherheit und Stabilität suchen, da sie nicht an nationale Geldpolitiken gebunden sind. Im Gegensatz zu traditionellen Währungen stellen DGCs eine Investition dar, die an einen materiellen Vermögenswert – Gold – gebunden ist, was sie widerstandsfähig gegenüber nationalen wirtschaftlichen Schwankungen macht.

Die ersten DGCs erschienen Mitte der 1990er Jahre, angeführt von E-Gold.1



Die Funktionsweise einer digitalen Goldwährung (DGC) verstehen


Da eine digitale Goldwährung (DGC) elektronisches Geld ist, das von privaten Unternehmen angeboten und verwaltet wird, ist ein Risiko damit verbunden. Das Unternehmen sichert die Gelder, indem es eine physische Reserve an Barren hält. Als loses Netzwerk elektronischer Währungen, die von unabhängigen privaten Unternehmen betrieben werden, stellen DGCs für den Käufer eine zusätzliche Risikoebene dar. Das Managementrisiko, insbesondere in einem unregulierten Entwicklungsmarkt, stellte eine besondere Bedrohung für Personen dar, die DGCs halten. Managementrisiko entsteht durch ineffektive, destruktive oder leistungsschwache Verwaltung. Mangelnde Transparenz, unzureichende Aufsicht, lasche Sicherheitspraktiken oder glatter Diebstahl gefährden alle die digitalen Bestände.

Digitale Währungen sind schwer zu verwenden, da ihre Akzeptanz nicht universell ist. Das Wechselkursrisiko bedrohte auch die Inhaber von DGCs. Der Wert von Gold schwankt in seinem Verhältnis zu globalen, nationalen Währungen. Nicht alle Länder erlauben die Umwandlung eines digitalen Bestands in kaltes, hartes Geld. Wenn ein DGC-Nutzer seine Bestände einlöst, hat die Währung, in die er umwandelt, möglicherweise nicht die Kaufkraft anderer Währungen.

Befürworter der Investition in Gold und Goldwährungen haben seit langem die Universalität von Gold und seine Unverwundbarkeit gegenüber den Risiken einer einzelnen Volkswirtschaft gepriesen. Durch ihre direkte Verbindung zu einem physischen Vermögenswert, argumentieren sie, sei DGC am besten geeignet, wirtschaftliche Turbulenzen zu überstehen. Da die Währung zudem nicht an die Geldpolitik oder das Wirtschaftssystem eines einzelnen Landes gebunden ist, vermeidet sie das Risiko politischer Unruhen.

Kritiker behaupten, dass jede goldgedeckte Währung zu unabhängig von einem nationalen Finanzsystem sei und daher von Regierungen nicht als Reaktion auf eine Finanzkrise verwaltet werden könne.



Digitale Goldwährungen im Vergleich zu Bitcoin


E-Gold, die erste DGC, wurde schließlich Opfer der Unkenntnis ihrer Gründer über die Risiken von Online-Betrug und der Reaktion, die dies beim US-Regulierungssystem hervorrufen würde. Letztendlich stufte das US-Justizministerium E-Gold als Geldtransferdienst ein und nicht als Zahlungsplattform.2 Das Unternehmen konnte keine Lizenz erhalten, um unter dieser Einstufung zu operieren. Andere Firmen sind aufgrund von Veruntreuung oder Geldwäsche durch Führungskräfte oder ihrer Attraktivität für Online-Identitätsdiebe und andere digitale Kriminelle gescheitert.

Nach dem Scheitern vieler DGC-Börsen ist Bitcoin stark in den Vordergrund gerückt, und seine Nutzer haben aus den Fehlern und Unzulänglichkeiten seiner Vorgänger gelernt. Anstatt zu versuchen, Regulierung zu vermeiden, sind Bitcoin-Nutzer gezwungen, einen regulatorischen Rahmen einzuhalten.3

Unternehmen, die auf dem Bitcoin-Marktplatz tätig sind, haben gelernt, dass es in ihrem Interesse ist, Transaktionen sorgfältig nachzuverfolgen. Bitcoin-Regulierungsbehörden werden Betreiber, die nicht identifizieren können, woher ihre Währung kommt und wohin sie geht, nicht wohlwollend betrachten. Bitcoin konnte seine dunklere Seite nicht vollständig ausmerzen, aber die Schließung des Silk-Road-Marktplatzes im Jahr 2013 stellt einen bedeutenden Schritt auf dem Weg von Bitcoin zur Legitimität dar.4

E-Gold Blog. "e-Gold Incentive Plan." Abgerufen am 21. Dez. 2020.

E-Gold Blog. "e-Gold Incentive Plan." Abgerufen am 21. Dez. 2020.

Department of Justice. "Digital Currency Business E-Gold Indicted for Money Laundering and Illegal Money Transmitting." Abgerufen am 21. Dez. 2020.

Department of Justice. "Digital Currency Business E-Gold Indicted for Money Laundering and Illegal Money Transmitting." Abgerufen am 21. Dez. 2020.

Library of Congress. "Regulation of Cryptocurrency Around the World." Abgerufen am 21. Dez. 2020.

Library of Congress. "Regulation of Cryptocurrency Around the World." Abgerufen am 21. Dez. 2020.

Federal Bureau of Investigations Archives. "Manhattan U.S. Attorney Announces Seizure of Additional $28 Million Worth of Bitcoins Belonging to Ross William Ulbricht, Alleged Owner and Operator of “Silk Road” Website." Abgerufen am 21. Dez. 2020.

Federal Bureau of Investigations Archives. "Manhattan U.S. Attorney Announces Seizure of Additional $28 Million Worth of Bitcoins Belonging to Ross William Ulbricht, Alleged Owner and Operator of “Silk Road” Website." Abgerufen am 21. Dez. 2020.

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