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Konstitutionelle Ökonomik

Verständnis der Constitutional Economics (CE): Analyse & Ursprünge



Wesentliche Erkenntnisse


  • Die konstitutionelle Ökonomik analysiert, wie die Verfassungsgesetze eines Staates die Wirtschaftspolitik und die Rechte der Bürger beeinflussen.
  • Die CE entstand in den 1980er Jahren und untersucht das Wirtschaftswachstum innerhalb verfassungsrechtlicher Grenzen.
  • James M. Buchanan, eine Schlüsselfigur der CE, erhielt für seine Beiträge einen Nobelpreis.
  • Die CE wird häufig auf Entwicklungsländer mit sich wandelnden politischen Systemen angewandt.
  • Die Wurzeln der CE liegen in der Public-Choice-Theorie, die politisches Verhalten und wirtschaftliche Instrumente untersucht.


Was ist konstitutionelle Ökonomik (CE)?


Die konstitutionelle Ökonomik ist ein Zweig der Wirtschaftswissenschaften, der sich auf die wirtschaftliche Analyse der Verfassungsgesetze eines Staates konzentriert. Dieses Fachgebiet unterscheidet sich von der traditionellen Ökonomie durch seinen Fokus darauf, wie die Verfassung und die Wirtschaftspolitik eines Staates die wirtschaftlichen Rechte seiner Bürger begünstigen und/oder einschränken. Es untersucht die wirtschaftlichen Bedingungen, die durch den Rahmen der Verfassung eines Staates beeinflusst werden. Der Ökonom James M. Buchanan half in den 1980er Jahren, diese Disziplin zu etablieren, und wurde dafür mit einem Nobelpreis ausgezeichnet.



Wie die konstitutionelle Ökonomik das Wirtschaftswachstum prägt


Die konstitutionelle Ökonomik entstand in den 1980er Jahren als ein Bereich der Wirtschaftsforschung, der die wirtschaftlichen Bedingungen untersucht, wie sie im Rahmen der Verfassung eines Staates konstruiert und eingeschränkt werden. Grundsätze der konstitutionellen Ökonomik werden verwendet, um abzuschätzen, wie ein Land oder ein politisches System wirtschaftlich wachsen wird, da eine Verfassung einschränkt, an welchen Aktivitäten Einzelpersonen und Unternehmen legal teilnehmen können.

Obwohl der Begriff erstmals 1982 vom Ökonomen Richard McKenzie geprägt wurde, entwickelte ein anderer Ökonom, James M. Buchanan, das Konzept und half, die konstitutionelle Ökonomik als eigene Subdisziplin innerhalb der akademischen Wirtschaftswissenschaften zu etablieren. 1986 wurde Buchanan mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet für die Entwicklung "der vertraglichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen für die Theorie der wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsfindung".1

Da die konstitutionelle Ökonomik untersucht, wie rechtliche Rahmenbedingungen die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen und prägen, wird das Feld oft auf Entwicklungsländer und Länder mit sich verändernden politischen Systemen angewandt.



Die Wurzeln der konstitutionellen Ökonomik zurückverfolgen


Die konstitutionelle Ökonomik wird in der Regel als direkter Nachkomme der Public-Choice-Theorie angesehen, die im 19. Jahrhundert ihren Ursprung hat und sich mit der Art und Weise befasst, wie wirtschaftliche Instrumente politisches Verhalten organisieren und beeinflussen.

Einer der prägenden Texte der Public-Choice-Theorie, "The Calculus of Consent: Logical Foundations of Constitutional Democracy", wurde 1962 von James M. Buchanan und Gordon Tullock veröffentlicht.2 Von Buchanan als "Politik ohne Romantik" bezeichnet, untersucht die Public-Choice-Theorie die wirtschaftlichen Funktionen und Spannungen zwischen Bürgern, Regierung und den Personen, die die Regierungsgremien bilden.3

Zum Beispiel würden Public-Choice-Ökonomen die theoretischen Grundlagen dafür untersuchen, wie Regierungsbeamte ihre Positionen nutzen, um ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund zu stellen und gleichzeitig Ziele des Gemeinwohls zu verfolgen. Grundsätze der Public-Choice-Theorie werden oft herangezogen, wenn wirtschaftliche Entscheidungen von Regierungsgremien erklärt werden, die im Widerspruch zu den Wünschen einer demokratischen Wählerschaft zu stehen scheinen, wie z. B. Pork-Barrel-Projekte und die Einbeziehung politischer Lobbyisten.

Neben Buchanan wurden mehrere Public-Choice-Theoretiker mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet, darunter George Stigler 1982, Gary Becker 1992, Vernon Smith 2002 und Elinor Ostrom 2009.4567



Worauf konzentriert sich die konstitutionelle Ökonomik?


Die konstitutionelle Ökonomik konzentriert sich auf die wirtschaftliche Analyse des Verfassungsrechts eines Staates. Es ist ein Zweig der Wirtschaftswissenschaften.



Wer ist der Begründer der konstitutionellen Ökonomik?


Der Ökonom James M. Buchanan entwickelte das Konzept der konstitutionellen Ökonomik und half, es als eigene Subdisziplin innerhalb der akademischen Wirtschaftswissenschaften zu etablieren. Der Begriff wurde jedoch erstmals 1982 vom Ökonomen Richard McKenzie geprägt.



Welchen Nutzen hat die konstitutionelle Ökonomik?


Die konstitutionelle Ökonomik wird verwendet, um abzuschätzen, wie ein Land oder ein politisches System wirtschaftlich wachsen wird, da eine Verfassung einschränkt, an welchen Aktivitäten Einzelpersonen und Unternehmen legal teilnehmen können.

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