Kreditunterstützungsanhang
Credit Support Annex (CSA) im Derivatehandel verstehen
Was ist eine Credit Support Annex (CSA)?
Eine Credit Support Annex (CSA) ist entscheidend für das Management der hohen Risiken des Derivatenhandels, indem sie die Bedingungen für die Bereitstellung von Sicherheiten zwischen Parteien bei außerbörslichen Geschäften festlegt. Dieses Dokument, Teil des ISDA-Rahmenvertrags (International Swaps and Derivatives Association), sichert Verpflichtungen und erleichtert den Handel durch die Festlegung klarer Richtlinien für Sicherheitenanforderungen.
ISDA-Rahmenverträge sind zwischen zwei Parteien erforderlich, die derivative Wertpapiere in einer privat ausgehandelten oder außerbörslichen (OTC) Vereinbarung handeln, anstatt über eine etablierte Börse. Der Großteil des Derivatenhandels erfolgt über private Vereinbarungen.
Wichtige Erkenntnisse
- Eine Credit Support Annex (CSA) ist ein wichtiges Dokument bei Derivategeschäften, das die Sicherheitenanforderungen für die beteiligten Parteien festlegt.
- CSAs sind Teil von ISDA-Rahmenverträgen, die für privat ausgehandelte oder außerbörsliche (OTC) Derivategeschäfte verwendet werden.
- Sicherheiten sind im Derivatenhandel aufgrund des hohen Verlustrisikos unerlässlich und stellen sicher, dass jede Partei potenzielle Verluste abdecken kann.
- Die CSA legt fest, wie oft Sicherheiten überwacht werden und wo sie gehalten werden, und unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Sicherheit auf den Derivatemärkten.
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Die Funktionsweise einer Credit Support Annex (CSA) verstehen
Der Hauptzweck einer CSA ist es, die Sicherheiten zu definieren und zu erfassen, die beide Parteien bei einem Derivategeschäft anbieten, um sicherzustellen, dass sie etwaige Verluste abdecken können.
Der Derivatenhandel ist riskant. Es handelt sich um einen Vertrag zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Anzahl von Aktien, Anleihen, Indizes oder anderen Vermögenswerten zu einem bestimmten Datum. Sie zahlen im Voraus einen kleinen Teil, und der Wert des Vertrags ändert sich mit dem Preis des Vermögenswerts.
OTC-Derivate sind riskanter als solche, die an Börsen gehandelt werden, da der Markt weniger reguliert und standardisiert ist.
OTC-Derivate werden zu Spekulationszwecken und als Absicherung gegen Risiken gehandelt. Viele große Unternehmen handeln mit Derivaten, um sich gegen Verluste durch Währungsschwankungen oder plötzliche Veränderungen der Rohstoffkosten zu schützen.
Wichtig
Aufgrund des hohen Verlustrisikos auf beiden Seiten stellen Derivatenhändler in der Regel Sicherheiten als Kreditunterstützung für ihre Geschäfte bereit.
Die Bedeutung von Sicherheiten im Derivatenhandel
Aufgrund des hohen Verlustrisikos auf beiden Seiten stellen Derivatenhändler in der Regel Sicherheiten als Kreditunterstützung für ihre Geschäfte bereit. Das heißt, jede Partei stellt Sicherheiten als Garantie zurück, dass sie etwaige Verluste abdecken kann.
Sicherheiten können per Definition Bargeld oder jedes wertvolle Eigentum sein, das leicht in Bargeld umgewandelt werden kann. Bei Derivaten sind die häufigsten Formen von Sicherheiten Bargeld oder Wertpapiere.
Im Derivatenhandel werden die Sicherheiten aus Vorsichtsgründen täglich überwacht. Das CSA-Dokument definiert die Höhe der Sicherheiten und wo sie gehalten werden.
Ein Überblick über den ISDA-Rahmenvertrag
Ein Rahmenvertrag ist für den Handel mit Derivaten erforderlich, obwohl die CSA kein obligatorischer Bestandteil des Gesamtdokuments ist.1 Die Versionen von 1992 und 2002 des Rahmenvertrags sind die am häufigsten verwendeten Versionen, um die Bedingungen eines Derivategeschäfts zu definieren und sie verbindlich und durchsetzbar zu machen.2 Es gibt auch ältere und alternative Versionen. Ihr Herausgeber, die ISDA, ist ein internationaler Handelsverband für Teilnehmer an den Futures-, Options- und Derivatemärkten.