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Richtlinienprämien- und Korridortest Gpt

Verständnis des Guideline Premium and Corridor Test (GPT)



Was ist der Guideline Premium and Corridor Test (GPT)?


Der Guideline Premium and Corridor Test (GPT) wird verwendet, um festzustellen, ob ein Versicherungsprodukt als Versicherung und nicht als Kapitalanlage besteuert werden kann. Der GPT begrenzt die Höhe der Prämien, die in eine Versicherungspolice im Verhältnis zur Todesfallleistung der Police eingezahlt werden können.



Wichtigste Erkenntnisse


  • Der Guideline Premium and Corridor Test (GPT) bestimmt, ob ein Versicherungsprodukt als Versicherung oder als Kapitalanlage besteuert wird.
  • Das Bestehen des GPT ermöglicht es einer Police, von niedrigeren Versicherungssteuersätzen anstelle höherer Kapitalanlagesteuersätze zu profitieren.
  • Universal-Lebensversicherungspolicen müssen entweder den GPT oder den Cash Value Accumulation Test (CVAT) bestehen, um einen vorteilhaften Steuerstatus zu erhalten.
  • Der Deficit Reduction Act führte den GPT ein, um traditionelle Versicherungspolicen von solchen zu unterscheiden, die als Anlageinstrumente genutzt werden.


Wie der Guideline Premium and Corridor Test (GPT) funktioniert


Der GPT ist eine Methode, die der Internal Revenue Service (IRS) verwendet, um festzustellen, ob eine Lebensversicherungspolice eine vorteilhafte steuerliche Behandlung erhält.1

Lebensversicherungspolicen gibt es in vielen verschiedenen Formen und Größen. Eine besondere Komponente einer Universal-Lebensversicherungspolice ist, dass die Prämie in zwei Teile aufgeteilt wird. Der erste Teil wird für die Kosten der Police verwendet, während der zweite Teil einem Kapitalansammlungskonto gutgeschrieben wird, einer Art Sparkonto für die versicherte Person. Diese Barreserve kann gegen bestimmte Bedingungen beliehen oder abgehoben werden.

Lebensversicherungspolicen können so strukturiert sein, dass sie entweder die Todesfallleistung beim Tod einer Person voll ausschöpfen oder die Kapitalansammlungsreserve voll nutzen. Policen, die auf die Todesfallleistung ausgerichtet sind, beginnen mit höheren Prämien in den frühen Jahren und niedrigeren Prämien in den späteren Jahren. Lebensversicherungspolicen, die auf Kapitalansammlung ausgerichtet sind, sind das Gegenteil, mit niedrigeren Prämien in den frühen Jahren und höheren Prämien in den späteren Jahren.

Unabhängig von der gewählten Lebensversicherungspolice muss jede Police einen bestimmten Test bestehen, der feststellt, ob sie als Versicherungsprodukt oder als Kapitalanlage besteuert wird. Als Versicherungsprodukt besteuert zu werden, ist besser, da der Steuersatz niedriger ist.

Es gibt zwei Tests, um diesen Faktor zu bestimmen: den Guideline Premium and Corridor Test (GPT) und den Cash Value Accumulation Test (CVAT).



Anwendung des Guideline Premium and Corridor Tests (GPT)


Die GPT-Methode wird verwendet, wenn der Versicherungsnehmer die maximale Prämie zahlen möchte, während eine variable Todesfallleistung erhalten bleibt, oder die Höhe des Bargeldes, das er in der Police ansammeln kann, maximieren möchte, anstatt die Todesfallleistung zu maximieren. Anstatt sich auf die Todesfallleistung bei Lebenserwartung zu konzentrieren, wird der GPT verwendet, wenn der Versicherungsnehmer den Kapitalansammlungsteil mit Leistungen in einem späteren Alter maximieren möchte.

Versicherungspolicen können steuerbegünstigt im Wert steigen, wobei Todesfallleistungen von der Einkommensteuer oder Kapitalertragsteuer befreit sind. Das Bestehen des GPT ist für den Versicherungsnehmer sowie für den Versicherer äußerst wichtig. Wenn ein Versicherungsprodukt den Test nicht besteht, gilt es nicht mehr als Versicherungsprodukt und wird daher wie eine Kapitalanlage besteuert, was bedeutet, dass das Nichtbestehen des Tests zu einem höheren Steuersatz führt.

Zusätzlich zum Guideline Premium and Corridor Test hat ein Versicherer die Möglichkeit, eine Police so zu gestalten, dass sie den Cash Value Accumulation Test (CVAT) besteht.2 Der CVAT begrenzt den Rückkaufswert im Verhältnis zur Todesfallleistung, im Gegensatz zum GPT, der die Prämien im Verhältnis zur Todesfallleistung begrenzt. Die Entscheidung, welcher Test verwendet wird, basiert auf dem gewählten Versicherungsprodukt.

Der Versicherer muss am Ausstellungsdatum angeben, welcher Test verwendet wird, und sobald die Police ausgestellt ist, kann der Versicherer nicht mehr entscheiden, stattdessen die andere Testoption zu verwenden. Die Wahl des Tests kann bestimmen, wie die Policenprämien, der Rückkaufswert und die Leistungen aussehen werden.



Die Rolle von DEFRA beim Guideline Premium and Corridor Test (GPT)


Da Universal-Lebensversicherungspolicen durch die Kapitalansammlung mit Zinsen auf die Barreserven einen Kapitalanlageaspekt haben, wurden sie als Anlageinstrumente mit Rückkaufswerten betrachtet. Die Gesetzgeber hielten es für wichtig, zwischen Lebensversicherungspolicen zu unterscheiden, die als traditionelle Versicherung oder als Anlageinstrumente genutzt wurden, und führten daher den Guideline Premium and Corridor Test im Deficit Reduction Act von 1984 (DEFRA) ein.2

DEFRA legte die Qualifikationen fest, die Universal-Lebensversicherungspolicen erfüllen müssen, um einen vorteilhaften Steuerstatus gemäß Section 7702 des Internal Revenue Code (IRC) zu erhalten.1 Um der IRC-Definition von Lebensversicherung zu entsprechen, müssen Lebensversicherungsverträge ein ausreichendes „Risikokapital“ vorsehen, was bedeutet, dass der reine Todesfallschutz, den ein Begünstigter beim Tod des Versicherten erhalten würde, angemessen ist.

Cornell Law School, Legal Information Institute. „26 U.S. Code Sec. 7702 - Life Insurance Contract Defined.“

Cornell Law School, Legal Information Institute. „26 U.S. Code Sec. 7702 - Life Insurance Contract Defined.“

U.S Congress, the Joint Committee on Taxation. „Tax Treatment of Single Premium and Other Investment-Oriented Life Insurance,“ Pages 6-7.

U.S Congress, the Joint Committee on Taxation. „Tax Treatment of Single Premium and Other Investment-Oriented Life Insurance,“ Pages 6-7.

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