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Verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und versicherungsbasierte Anlageprodukte Priips

Was sind verpackte Retail-Investment- und Versicherungsprodukte (PRIIPs)?



Wichtige Erkenntnisse


  • Verpackte Retail-Anlageprodukte und versicherungsbasierte Anlageprodukte (PRIIPs) umfassen in der EU vermarktete Finanzprodukte mit zugrunde liegender Vermögenswerteexposition und Risiko.
  • PRIIPs sind Alternativen zu Sparkonten und bieten im Laufe der Zeit eine potenzielle Rendite durch Exposure in Aktien, Anleihen und andere Vermögenswerte.
  • Diese Produkte werden hauptsächlich in der EU von Banken und Finanzinstituten verkauft, um Verbrauchern vielfältige Anlagemöglichkeiten zu bieten.
  • PRIIPs-Verordnungen gewährleisten Transparenz und sollen Verbrauchern helfen, fundierte Finanzentscheidungen zu treffen, indem sie potenzielle Risiken und Renditen verstehen.


Überblick über verpackte Retail-Anlageprodukte und versicherungsbasierte Anlageprodukte (PRIIPs)


Verpackte Retail- und versicherungsbasierte Anlageprodukte (PRIIPs) sind Finanzprodukte, die Investitionen mit Versicherungs- oder Strukturmerkmalen kombinieren. Sie helfen Privatanlegern in der Europäischen Union (EU), komplexe Produkte durch klare Offenlegungen zu verstehen. PRIIPs erleichtern es Verbrauchern, Risiken, Kosten und potenzielle Renditen vor einer Investition zu vergleichen. Diese Produkte sind streng reguliert, um Transparenz zu gewährleisten und Anleger zu schützen.



PRIIPs verstehen: Ein umfassender Leitfaden


Wie oben erwähnt, sind verpackte Retail-Anlageprodukte und versicherungsbasierte Anlageprodukte Anlagevehikel, die Banken und andere Finanzinstitute Privatanlegern in der Europäischen Union anbieten. Zu den Produkten, die im Rahmen des PRIIPs-Pakets angeboten werden, gehören in der Regel Aktien, Anleihen, Versicherungspolicen sowie strukturierte Fonds, strukturierte Einlagen und andere strukturierte Produkte.

PRIIPs werden in der Regel angeboten, wenn ein Verbraucher ein bestimmtes finanzielles Ziel erreichen möchte. Dies kann die Finanzierung der Ausbildung eines Kindes oder der Kauf eines Eigenheims sein. Der Markt für PRIIPs in Europa ist laut der European Commission etwa 10 Billionen Euro wert.1

Laut der Kommission können diese verpackten Produkte schwer zu verstehen sein und Transparenzprobleme aufweisen. Institutionen, die diese verpackten Produkte verkaufen, stellen möglicherweise viel zu komplizierte Informationen mit zu vielen Brancheninformationen zur Verfügung. Dies kann es für Anleger schwierig machen, sie mit anderen Produkten zu vergleichen. Die Kommission weist auch auf potenzielle Interessenkonflikte hin, da Banken und Institutionen möglicherweise Produkte pushen, um Verkäufe zu erzielen, anstatt im besten Interesse ihrer Kunden zu handeln. Infolgedessen wurden ab 2018 neue Vorschriften eingeführt.1



Wichtige Überlegungen zu PRIIPs


PRIIPs-Verordnungen, die ab dem 1. Jan. 2018 in Kraft sind, legen neue Berechnungsmethoden und Transparenzanforderungen für solche Anlageprodukte in der gesamten EU fest. Die Entscheidung zur Regulierung von PRIIPs wurde aufgrund von Umfragen und Konsultationen getroffen, die von der European Commission durchgeführt wurden. Dabei wurde festgestellt, dass Privatanleger in der gesamten EU häufig Investitionen tätigten, ohne die damit verbundenen Risiken und Kosten zu verstehen, was einige Anleger dazu veranlasste, unvorhergesehene Verluste zu erleiden.



Wichtig


Ab 2018 wurden Vorschriften für neue Berechnungsmethoden und Transparenzanforderungen für Anlageprodukte in der gesamten EU eingeführt.

Indem die Verordnung darauf abzielt, Klarheit über die gekauften Anlageprodukte zu schaffen, soll sie Privatanleger schützen, indem sie einen besseren direkten Vergleich zwischen verschiedenen Produkten ermöglicht, die den erklärten Zielen eines Privatanlegers entsprechen, wie z. B. das Verständnis des Unterschieds zwischen der Verwendung eines Aktienfonds und eines Anleihenfonds, um Kapital für eine Anzahlung für ein Haus anzusparen. Als die Kommission die Verordnung 2014 einführte, schätzte sie die Größe des von diesen regulatorischen Änderungen betroffenen PRIIPs-Marktes auf etwa 10 Billionen Euro.1

Die neuen Vorschriften verlangen von Herstellern von Anlageprodukten – beispielsweise einem Fondsanbieter –, für ihre Produkte wesentliche Informationsdokumente (KIDs) zu erstellen. Diese Dokumente dürfen nicht länger als drei Seiten sein und müssen Informationen enthalten, darunter eine allgemeine Beschreibung des Anbieters, eine Erklärung der Hauptfaktoren, von denen die Rendite der Anlage abhängt, das mit dem Produkt verbundene Risikoniveau (eingestuft von 1 bis 7), einen Hinweis auf den maximal möglichen Verlust (einschließlich vier Performance-Szenarien) und eine Tabelle, die die Kosten der Anlage im Laufe der Zeit erläutert. Die Kommission erklärte auch, dass die Verordnung, die standardisierte und vereinfachte wesentliche Informationsdokumente vorschreibt, möglicherweise auf andere Finanzprodukte über PRIIPs hinaus ausgeweitet werden könnte.2

European Commission. "Key Information Documents for Packaged Retail and Insurance-Based Investment Products (PRIIPs)."

European Commission. "Key Information Documents for Packaged Retail and Insurance-Based Investment Products (PRIIPs)."

HSBC. "PRIIPs - Overview and FAQs," Download "PRIIPs Guide."

HSBC. "PRIIPs - Overview and FAQs," Download "PRIIPs Guide."

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