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Akkumulationsgebiet

Akkumulationsbereich: Überblick und Beispiele in der technischen Analyse



Was ist die Akkumulationszone?


Die Akkumulationszone in einem Kurs- und Volumendiagramm ist gekennzeichnet durch eine meist seitwärts gerichtete Aktienkursbewegung, die von Anlegern oder technischen Analysten als Hinweis darauf gesehen wird, dass große institutionelle Anleger im Laufe der Zeit eine große Anzahl von Aktien kaufen oder akkumulieren.

Dies steht im Gegensatz zur Distributionszone, in der institutionelle Anleger beginnen, ihre Aktien zu verkaufen. Erkennen zu können, ob sich eine Aktie in der Akkumulationszone oder der Distributionszone befindet, ist hilfreich für den Anlageerfolg. Ziel ist es, in der Akkumulationszone zu kaufen und in der Distributionszone zu verkaufen.



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Akkumulationszone stellt einen Zeitraum des impliziten Kaufs von Aktien dar, typischerweise durch institutionelle Käufer, während der Kurs relativ stabil bleibt.
  • In einem Kursdiagramm ist die Akkumulationszone durch eine seitwärts gerichtete Kursbewegung bei überdurchschnittlichem Volumen gekennzeichnet.
  • Das Erkennen dieser Zone kann Anlegern helfen, gute Einstiegspunkte in eine Anlage zu finden, bevor der Kurs zu steigen beginnt.
  • Akkumulationszonen können Distributionszonen gegenübergestellt werden, in denen Vermögenswerte verkauft zu werden beginnen.


Die Akkumulationszone verstehen


Die Akkumulationszone ist für Anleger wichtig, um sie bei Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu erkennen. Erfahrene Anleger suchen nach Mustern, die darauf hindeuten, dass eine Aktie sich auf einem Höchststand, Tiefststand oder irgendwo dazwischen befindet. Ziel ist es, festzustellen, ob ein Aktienkurs Dynamik hat und in welche Richtung. Eine Aktie in der Akkumulationszone steht möglicherweise kurz vor einem Ausbruch. Wenn ein Aktienkurs nicht unter ein bestimmtes Kursniveau fällt und sich über einen längeren Zeitraum in einer seitwärts gerichteten Spanne bewegt, kann dies für Anleger ein Hinweis darauf sein, dass die Aktie von Anlegern akkumuliert wird und in der Folge bald steigen wird.

Die Akkumulationszone ist nur eine Form der Chartanalyse. Die Chartanalyse wird auch verwendet, um die sogenannte Distributionszone zu identifizieren, die darauf hindeuten kann, dass eine Aktie kurz vor einem Ausverkauf steht. Anleger achten auf Divergenzen zwischen Aktienkursschwankungen und Handelsvolumina als Schlüssel zu ihrer Chartanalyse.

Die weite Verbreitung von Online-Charting-Tools über Online-Handelsfirmen ermöglicht immer mehr Anlegern den Zugang zu Techniken, die einst Profis vorbehalten waren. Diese Werkzeuge erlauben es Anlegern, Jahre zurückzublicken, um zu sehen, wann Aktien sich bewegten, und zu verstehen, was zu dieser Zeit geschah.

Händler versuchen, Spannen von Kurs- und Volumenbewegungen zu identifizieren; eine anhaltende seitwärts gerichtete Chartspanne ohne große Auf- oder Abwärtsbewegungen zeigt an, dass sich die Aktie in der Akkumulationszone befindet und möglicherweise bald steigen wird.



Der Akkumulations-/Distributionsindikator (A/D)


Die Akkumulation/Distribution (A/D) ist ein kumulativer Indikator, der Volumen und Kurs verwendet, um zu beurteilen, ob eine Aktie akkumuliert oder distribuiert wird. Das Akkumulations/Distributionsmaß versucht, Divergenzen zwischen Aktienkurs und Volumenfluss zu identifizieren. Dies gibt Aufschluss darüber, wie stark ein Trend ist. Wenn der Kurs steigt, der Indikator aber fällt, deutet dies darauf hin, dass das Kauf- oder Akkumulationsvolumen möglicherweise nicht ausreicht, um den Kursgewinn zu stützen, und ein Rückgang bevorstehen könnte.

Der A/D-Indikator ist kumulativ, das heißt, der Wert einer Periode wird zum vorherigen addiert oder davon subtrahiert. Eine steigende A/D-Linie hilft, einen steigenden Kurstrend zu bestätigen, während eine fallende A/D-Linie einen Kurstrend nach unten bestätigt. Wenn der Kurs steigt, aber der A/D fällt, signalisiert dies zugrunde liegende Schwäche und einen möglichen Kursrückgang, und umgekehrt.



Nutzung der Akkumulationszone: Vor- und Nachteile


Das Verständnis von Chartbewegungen wie denen in der Akkumulationszone kann in Zeiten relativer Stabilität gut funktionieren. Dennoch wissen umsichtige Anleger, dass sie auf größere wirtschaftliche Ereignisse achten müssen, die Diagramme schnell umgestalten können.

Zwei erschütternde wirtschaftliche Ereignisse waren die Große Depression und die Große Rezession. Vor dem ersteren hatte der Markt in den fünf Wochen vor dem 28. Oktober 1929 bereits 10 % verloren, als er an einem einzigen Tag um 13 % fiel.12 An diesem einen Tag wurden mehr als 14 Milliarden Dollar an Wert aus den Büchern gelöscht.3

In jüngerer Zeit erreichte der Dow Jones Industrial Average (DJIA) am 9. Oktober 2007 einen Höchststand von 14.164,43, um nur 18 Monate später die Hälfte seines Wertes zu verlieren und am 5. März 2009 bei 6.594,44 zu schließen.4

United States Census Bureau. "U.S. Census Bureau History: 1929 Stock Market Crash." Abgerufen am 11. Mai 2021.

United States Census Bureau. "U.S. Census Bureau History: 1929 Stock Market Crash." Abgerufen am 11. Mai 2021.

Macrotrends. "Dow Jones - 1929 Crash and Bear Market." Abgerufen am 11. Mai 2021.

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Virginia Commonwealth University. "Stock Market Crash of October 1929." Abgerufen am 11. Mai 2021.

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Yahoo! Finance. "Dow Jones Industrial Average (^DJI)." Abgerufen am 11. Mai 2021.

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