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At the Money (ATM) im Optionshandel: Definition und wichtige Einblicke



Was ist At the Money (ATM)?


At the money (ATM) tritt auf, wenn der Ausübungspreis einer Option dem aktuellen Marktpreis des Basiswerts entspricht, was Auswirkungen auf den Optionshandel mit detaillierten strategischen Einblicken hat. ATM-Optionen, die zentral für Entscheidungen über Marktbewegungen sind, haben ein Delta von ±0,50 und werden von Händlern verwendet, um verschiedene Strategien zu konstruieren.



Wichtige Erkenntnisse


  • At the money (ATM)-Optionen sind solche, deren Ausübungspreise dem aktuellen Marktpreis des Basiswerts entsprechen.
  • ATM-Optionen haben keinen inneren Wert, besitzen aber einen extrinsischen Wert, der sich durch Zeitverfall und Volatilität ändern kann.
  • Händler verwenden häufig ATM-Optionen, um Spreads und Kombinationen zu konstruieren, da sie empfindlich auf Marktbewegungen reagieren.
  • Die Empfindlichkeit von ATM-Optionen gegenüber Risikofaktoren wird durch die Griechen gemessen, wobei Delta und Gamma eine bedeutende Rolle spielen.
  • Near the money-Optionen befinden sich innerhalb von 50 Cent vom ATM und sind attraktiv, wenn große Marktbewegungen erwartet werden.


Wie At the Money (ATM)-Optionen funktionieren


At the money (ATM), manchmal auch als "on the money" bezeichnet, ist einer von drei Begriffen, die das Verhältnis zwischen dem Ausübungspreis einer Option und dem Preis des Basiswerts beschreiben, auch als Moneyness einer Option bezeichnet.

Optionen können in the money (ITM), out of the money (OTM) oder ATM sein. ITM bedeutet, dass die Option einen inneren Wert hat, und OTM bedeutet, dass sie keinen hat. Einfach ausgedrückt, ATM-Optionen befinden sich nicht in einer Position, um bei Ausübung Gewinn zu erzielen, haben aber dennoch einen Wert – es bleibt noch Zeit bis zum Verfall, sodass sie möglicherweise noch ITM werden.

Der innere Wert einer Call-Option ist der aktuelle Preis des Basiswerts abzüglich des Ausübungspreises. Umgekehrt ist der innere Wert einer Put-Option der Ausübungspreis abzüglich des aktuellen Preises des Basiswerts.

Eine Call-Option ist ITM, wenn der Ausübungspreis der Option niedriger ist als der aktuelle Preis des Basiswerts. Umgekehrt ist eine Put-Option ITM, wenn der Ausübungspreis der Option höher ist als der Aktienkurs des Basiswerts. Eine Call-Option ist OTM, wenn ihr Ausübungspreis höher ist als der aktuelle Preis des Basiswerts, und eine Put-Option ist OTM, wenn ihr Ausübungspreis niedriger ist als der aktuelle Preis des Basiswerts.



Wichtige Faktoren für den Handel mit At the Money (ATM)-Optionen


Händler verwenden häufig ATM-Optionen, um Spreads und Kombinationen zu bilden. Beispielsweise beinhaltet ein Straddle den Kauf oder Verkauf sowohl eines ATM-Calls als auch eines ATM-Puts.

Bild von Julie Bang © Investopedia 2019

ATM-Optionen reagieren am empfindlichsten auf verschiedene Risikofaktoren, die als "Griechen" einer Option bezeichnet werden. ATM-Optionen haben ein Delta von ±0,50 und ein hohes Gamma, was bedeutet, dass sich ihr Delta schnell von ±0,50 verschiebt, wenn sich der Basiswert bewegt, insbesondere wenn das Verfallsdatum näher rückt.



Wichtig


Die Handelsaktivität nimmt zu, wenn Optionen ATM sind.

ATM-Optionen reagieren am empfindlichsten auf Zeitverfall, dargestellt durch das Theta einer Option. Darüber hinaus reagieren ihre Preise am stärksten auf Änderungen der Volatilität, insbesondere bei längeren Laufzeiten, was durch das Vega einer Option ausgedrückt wird. Schließlich reagieren ATM-Optionen auch am empfindlichsten auf Änderungen der Zinssätze, gemessen durch das Rho.



Unterscheidung zwischen At the Money (ATM)- und Near the Money-Optionen


"Near the money" beschreibt eine Option, die innerhalb von 50 Cent vom ATM entfernt ist. Wenn ein Anleger beispielsweise eine Call-Option mit einem Ausübungspreis von 50,50 $ kauft und die Aktie bei 50 $ gehandelt wird, gilt sie als near the money.

In diesem Beispiel ist die Option near the money, wenn die Aktie zwischen 49,50 $ und 50,50 $ gehandelt wird. Near the money- und ATM-Optionen sind für Händler attraktiv, die große Bewegungen erwarten. Weiter OTM liegende Optionen können bei erwarteten Schwankungen ebenfalls steigen.



Preisüberlegungen für At the Money (ATM)-Optionen


Der Preis einer Option setzt sich aus innerem und extrinsischem Wert zusammen. Der extrinsische Wert wird manchmal als Zeitwert bezeichnet, aber die Zeit ist nicht der einzige Faktor, der beim Handel mit Optionen zu berücksichtigen ist. Auch die implizite Volatilität spielt eine bedeutende Rolle bei der Optionspreisbildung.

Ähnlich wie OTM-Optionen haben ATM-Optionen nur einen extrinsischen Wert, da sie keinen inneren Wert besitzen. Angenommen, ein Anleger kauft eine ATM-Call-Option mit einem Ausübungspreis von 25 $ zu einem Preis von 50 Cent. Der extrinsische Wert beträgt 50 Cent und wird maßgeblich durch den Zeitablauf und Änderungen der impliziten Volatilität beeinflusst.

Unter der Annahme, dass Volatilität und Preis stabil bleiben, hat die Option umso weniger extrinsischen Wert, je näher sie an den Verfall herankommt. Steigt der Preis des Basiswerts über den Ausübungspreis auf 27 $, hat die Option jetzt einen inneren Wert von 2 $, plus den verbleibenden extrinsischen Wert.

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