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Analyse vorangegangener Transaktionen

Analyse vorangegangener Transaktionen erklärt: Bewertungsmethode und wichtige Erkenntnisse



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Präzedenztransaktionsanalyse verwendet vergangene Transaktionspreise ähnlicher Unternehmen, um den Wert eines Unternehmens zu schätzen.
  • Sie liefert eine Basisbewertung, erfordert jedoch für die Genauigkeit eine zusätzliche detaillierte Analyse.
  • Die Analyse berücksichtigt Investorenprofile und Transaktionsähnlichkeiten, um zukünftige Übernahmeaktivitäten vorherzusagen.
  • Zu den Herausforderungen gehören begrenzte Datenverfügbarkeit und sich ändernde Marktbedingungen, die den Vergleich mit früheren Transaktionen beeinflussen.
  • Aufgrund von Unterschieden in den Marktbedingungen bieten aktuelle Transaktionen relevantere Erkenntnisse für aktuelle Bewertungsanalysen.


Was ist eine Präzedenztransaktionsanalyse?


Die Präzedenztransaktionsanalyse bewertet ein Unternehmen, indem sie die Preise früherer Übernahmen ähnlicher Unternehmen untersucht, um abzuschätzen, was seine Aktien bei einer Übernahme wert sein könnten. Sie hängt von der Auswahl wirklich vergleichbarer Geschäfte und der Berücksichtigung der Marktbedingungen ab, nutzt Daten aus Quellen wie Geschäftsankündigungen und behördlichen Einreichungen und wird in der Regel mit anderen Bewertungsmethoden kombiniert, da sich die Märkte ändern.



Mechanik der Präzedenztransaktionsanalyse


Die Präzedenztransaktionsanalyse stützt sich auf öffentlich verfügbare Informationen, um eine angemessene Schätzung der Multiplikatoren oder Prämien zu erstellen, die andere für ein börsennotiertes Unternehmen gezahlt haben. Die Analyse untersucht frühere Investoren in ähnlichen Unternehmen und prüft, ob diese Unternehmen möglicherweise zukünftige Übernahmen tätigen könnten.

Einer der wichtigsten Bestandteile der Präzedenztransaktionsanalyse ist die Identifizierung der relevantesten Transaktionen. Zunächst sollten Unternehmen ausgewählt werden, die ähnliche finanzielle Merkmale aufweisen und in derselben Branche tätig sind. Zweitens sollte die Größe der Transaktionen der Größe der Transaktion entsprechen, die für das Zielunternehmen in Betracht gezogen wird. Drittens sollten die Art der Transaktion und die Merkmale des Käufers ähnlich sein. Transaktionen, die erst kürzlich stattgefunden haben, gelten hinsichtlich ihrer Nützlichkeit für die Analyse als wertvoller.



Wichtig


Die Präzedenztransaktionsanalyse wird auch als "M&A comps" bezeichnet.

Datenquellen für die Präzedenztransaktionsanalyse sind die Securities Data Corporation, eine Datenbank für Fusionen und Übernahmen. Branchenpublikationen, Forschungsberichte und jährliche Einreichungen sind ebenfalls gute Datenquellen.



Vor- und Nachteile der Verwendung der Präzedenztransaktionsanalyse


Obwohl diese Art der Analyse von der Nutzung öffentlich verfügbarer Informationen profitiert, können Umfang und Qualität der Informationen zu Transaktionen manchmal begrenzt sein. Dies kann das Ziehen von Schlussfolgerungen erschweren. Diese Schwierigkeit kann noch verstärkt werden, wenn versucht wird, Unterschiede in den Marktbedingungen während früherer Transaktionen im Vergleich zum aktuellen Markt zu berücksichtigen. Beispielsweise könnte sich die Anzahl der Wettbewerber geändert haben oder der vorherige Markt könnte sich in einer anderen Phase des Konjunkturzyklus befunden haben.

Obwohl jede Transaktion anders ist und direkte Vergleiche daher schwierig macht, hilft die Präzedenztransaktionsanalyse dennoch, eine allgemeine Bewertung der Marktnachfrage nach einem bestimmten Vermögenswert und eine ungefähre Bewertung des Vermögenswerts zu liefern. Trotzdem ist diese bestimmte Art der Bewertung eher eine Verallgemeinerung, da so viele Variablen zu berücksichtigen sind, wie z. B. die Größe oder der Vorteil von Wettbewerbern, die Marktnachfrage, der Konjunkturzyklus und komplexere Überlegungen wie Wechselkurse für Import-/Exportunternehmen und geopolitische Auswirkungen auf Unternehmen, wie z. B. solche, die von quantitative Lockerungsmaßnahmen oder Produktionsobergrenzen betroffen sind.

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