Assetqualitätsrating
Assetspezifität erklärt: Arten und Auswirkungen auf die Finanzstabilität
Wichtige Erkenntnisse
- Assetqualitätsbewertungen bewerten das Risiko von Vermögenswerten wie Anleihen und Aktienportfolios.
- Die FDIC hat Assetqualitätsbewertungen definiert, wobei "1" ein minimales Risiko anzeigt.
- Die Assetqualität von Banken beeinflusst ihre finanzielle Stabilität und die Aufmerksamkeit der Aufsichtsbehörden.
- Eine Bewertung von "5" signalisiert kritische Probleme mit der Assetqualität, die die Lebensfähigkeit einer Bank gefährden.
- Analysten berücksichtigen Diversifikation, Effizienz und Vorschriften bei der Bewertung der Assetqualität.
Was ist eine Assetqualitätsbewertung?
Eine Assetqualitätsbewertung misst das Kreditrisiko eines Vermögenswerts oder Portfolios, was hilft, potenzielle Verluste und die allgemeine finanzielle Stabilität einzuschätzen.
Diese Bewertungen spielen eine wichtige Rolle bei Entscheidungen für Unternehmen und Banken, und die FDIC definiert sie als Teil ihres Aufsichtsrahmens zur Bewertung des Risikoengagements. Die Skala reicht normalerweise von 1 bis 5, wobei niedrigere Zahlen eine starke Assetqualität und ein niedrigeres Kreditrisiko anzeigen.
Eingehende Betrachtung der Assetqualitätsbewertungen
Analysten berücksichtigen eine Vielzahl von Faktoren bei der Vergabe von Assetqualitätsbewertungen, darunter Portfoliodiversifikation, operative Effizienz und wie bestehende regulatorische Rahmenbedingungen das Kreditrisiko möglicherweise einschränken oder nicht.
Eine Bewertung von "eins" kann signalisieren, dass ein Vermögenswert von hoher Qualität mit geringem Kreditrisiko ist. Eine solche Bewertung würde wahrscheinlich für extrem sichere US-Staatsanleihen (T-Bills) vergeben werden. Am anderen Ende des Spektrums würde eine Bewertung von "fünf" wahrscheinlich für Vermögenswerte mit erheblichen Kreditdefiziten vergeben werden, wie zum Beispiel risikoreiche von Unternehmen ausgegebene Junk Bonds.
Wie Assetqualität die Bankenstabilität beeinflusst
Die Assetqualität ist auch ein wichtiger Bestimmungsfaktor für die allgemeine finanzielle Lage einer Bank. Für Banken ist der Hauptfaktor, der die allgemeine Assetqualität beeinflusst, die Qualität ihres Kreditportfolios und ihres Kreditverwaltungsprogramms.
Kredite machen typischerweise den Großteil der Vermögenswerte einer Bank aus und tragen das größte Risiko für ihr Kapital. Wertpapiere können ebenfalls einen großen Teil der Vermögenswerte ausmachen und ebenfalls erhebliche Risiken enthalten. Andere Posten, die die Assetqualität beeinflussen können, sind andere Immobilien, andere Vermögenswerte, außerbilanzielle Posten und in geringerem Maße Bargeld und Guthaben aus Konten, Immobilienbestände und Sachanlagen.
Die Assetqualitätsbewertung einer Bank spiegelt ihr bestehendes und potenzielles Kreditrisiko wider, das mit ihren Kredit- und Anlageportfolios, anderen besessenen Immobilien und anderen Vermögenswerten sowie außerbilanziellen Transaktionen verbunden ist.
Aufschlüsselung der Assetqualitätsbewertungen
Die FDIC hat Definitionen für Assetqualitätsbewertungen festgelegt, die auf Banken angewendet werden, nach einer gründlichen Bewertung bestehender und potenzieller Risiken und der Minderung dieser Risiken. Die Definitionen der einzelnen Bewertungen sind wie folgt:1
Eine Bewertung von 1 zeigt eine starke Assetqualität und Kreditverwaltungspraktiken an. Identifizierte Schwächen sind geringfügiger Natur und das Risikoengagement ist im Verhältnis zum Kapitalschutz und den Fähigkeiten des Managements moderat. Die Assetqualität in solchen Instituten ist von minimaler aufsichtlicher Bedeutung.
Eine Bewertung von 2 zeigt zufriedenstellende Assetqualität und Kreditverwaltungspraktiken an. Das Ausmaß und die Schwere der Klassifizierungen und anderer Schwächen rechtfertigen ein begrenztes Maß an aufsichtlicher Aufmerksamkeit. Das Risikoengagement entspricht dem Kapitalschutz und den Fähigkeiten des Managements.
Eine Bewertung von 3 wird vergeben, wenn die Assetqualität oder die Kreditverwaltungspraktiken weniger als zufriedenstellend sind. Trends können stabil sein oder auf eine Verschlechterung der Assetqualität oder eine Zunahme des Risikoengagements hinweisen. Das Ausmaß und die Schwere klassifizierter Vermögenswerte, anderer Schwächen und Risiken erfordern ein erhöhtes Maß an aufsichtlicher Besorgnis. Es besteht in der Regel ein Bedarf zur Verbesserung der Kreditverwaltungs- und Risikomanagementpraktiken.
Eine Bewertung von 4 wird Finanzinstituten mit mangelhafter Assetqualität oder Kreditverwaltungspraktiken zugewiesen. Die Risikoniveaus und Problemvermögenswerte sind erheblich, unzureichend kontrolliert und setzen das Finanzinstitut potenziellen Verlusten aus, die, wenn sie nicht kontrolliert werden, seine Lebensfähigkeit bedrohen können.
Eine Bewertung von 5 steht für kritisch mangelhafte Assetqualität oder Kreditverwaltungspraktiken, die eine unmittelbare Bedrohung für die Lebensfähigkeit des Instituts darstellen.