Bank der Banken
Bankenbanken verstehen: Definition, Funktion und Beispiel
Wichtige Erkenntnisse
- Bankiersbanken werden von etablierten Geschäftsbanken gegründet, um Gemeinschaftsbanken zu unterstützen. Diese Institute dienen Geschäftsbanken und nicht der breiten Öffentlichkeit und helfen kleineren Banken, mit größeren Einrichtungen zu konkurrieren.
- Die erste Bankiersbank, die United Bankers' Bank, wurde 1975 in Minnesota gegründet. Bankiersbanken sind relativ selten; bundesweit gibt es nur etwa ein Dutzend.
- Bankiersbanken ähneln Kreditgenossenschaften in ihrem operativen Fokus, unterscheiden sich jedoch in der Struktur. Kreditgenossenschaften fungieren als gemeinnützige Genossenschaften, die ihre Mitglieder bedienen, während Bankiersbanken Dienstleistungen für andere Banken erbringen.
- Ein Paradebeispiel für eine Bankiersbank ist die Bankers' Bank in Madison, Wisconsin. Sie bietet verschiedene Finanzdienstleistungen wie Verwahrung, Kreditalternativen und das Underwriting von Kommunalanleihen an, um den Wert gemeindenaher Finanzinstitute zu steigern.
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Wie Bankiersbanken Gemeinschaftsbanken unterstützen
Bankiersbanken können Gemeinschaftsbanken dabei helfen, effektiv mit größeren Bankeinrichtungen zu konkurrieren. Es gibt bundesweit nur etwa ein Dutzend solcher Institute.1 Die United Bankers' Bank in Bloomington, Minnesota, eröffnete 1975 als erste Bankiersbank.
Vergleich von Bankiersbanken und Kreditgenossenschaften
In vielerlei Hinsicht ähnelt eine Bankiersbank einer Kreditgenossenschaft. Beide existieren innerhalb der Finanzdienstleistungsbranche, bieten jedoch andere Strukturen und Gemeinschaftsvorteile als traditionellere Geschäftsbanken.
Bei einer Kreditgenossenschaft bündeln die Mitglieder ihr Geld, indem sie Anteile an der Genossenschaft erwerben. Diese Einlagen ermöglichen es der Kreditgenossenschaft, Darlehen, Sichteinlagenkonten und andere Finanzprodukte und -dienstleistungen für ihre Mitglieder bereitzustellen.
Kreditgenossenschaften und Banken bieten ähnliche Dienstleistungen an, wie die Annahme von Einlagen, die Vergabe von Krediten und die Bereitstellung einer Reihe weiterer nützlicher Finanzprodukte (Kredit- und Debitkarten, Einlagenzertifikate usw.). Gleichzeitig bestehen wesentliche Unterschiede in der Art und Weise, wie beide Einrichtungen Geld verdienen. Der größte Unterschied besteht darin, dass Banken Gewinne für ihre Aktionäre erzielen, während Kreditgenossenschaften als gemeinnützige Organisationen agieren, die ihren Mitgliedern dienen sollen. Kreditgenossenschaften verwenden in der Regel alle erzielten Einnahmen, um Projekte und Dienstleistungen zu finanzieren, die der Gemeinschaft und den Interessen ihrer Mitglieder (de facto Eigentümer) zugutekommen.
Kreditgenossenschaften reichen von kleinen, rein ehrenamtlichen Betrieben bis hin zu großen Einrichtungen mit Tausenden von Teilnehmern. Auch Unternehmen und andere Organisationen können eigene Kreditgenossenschaften für ihre Mitarbeiter und Partner gründen.
Praktisches Beispiel einer Bankiersbank: Bankers' Bank in Wisconsin
Ein Beispiel ist die treffend benannte Bankers' Bank mit Hauptsitz in Madison, Wisconsin. Dieses Institut ist staatlich zugelassen und trug vor der Umbenennung in Bankers' Bank im September 1993 den Namen Bankers Bank of Wisconsin. Die Bankers' Bank bietet heute eine große Vielfalt an Produkten an, darunter Nachranghypotheken, Verwahrung und Portfoliobuchhaltung, Kreditalternativen, Bundesmittel, Scheckverarbeitung, Underwriting von Kommunalanleihen, Investmenthandel und mehr.
Die Mission der Bankers' Bank ist es, „den Wert gemeindenaher Finanzinstitute zu steigern, indem sie die qualitativ hochwertigsten Produkte und Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen liefert und gleichzeitig eine Rendite für die Aktionäre erwirtschaftet.“
Da die Bankers' Bank keine Privatkundenbank ist, konkurriert sie nicht mit ihren Kunden um Märkte oder Zulassungen.
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iBanknet. „Finanzberichte von Bankiersbanken.“
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