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Bar- und Aktiendividende

Verständnis von Bar- und Aktiendividenden: Vorteile und Funktion



Wichtige Erkenntnisse


  • Dividenden aus Bargeld und Aktien kombinieren Bargeld und Aktien in einer einzigen Dividendenzahlung.
  • Aktionäre genießen Flexibilität bei Dividenden aus Bargeld und Aktien, da sie Vorteile von Bargeld und Aktien ausgleichen können.
  • Bardividenden können erhebliche steuerliche Auswirkungen haben, während Aktiendividenden als Kapitalgewinne besteuert werden.
  • Unternehmen nutzen Dividenden aus Bargeld und Aktien, um Bargeld zu sparen und unterschiedliche Aktionärspräferenzen zu erfüllen.


Was ist eine Dividende aus Bargeld und Aktien?


Eine Dividende aus Bargeld und Aktien ist eine Dividende, die Bargeld und Aktienanteile in einer Dividendenzahlung kombiniert. Sie belohnt Aktionäre sowohl mit sofortigem Bargeld als auch mit einem größeren Aktienbesitz und kann die Komplexität vermeiden, sich für eine Dividendenzahlungsart gegenüber der anderen entscheiden zu müssen. Sie ermöglicht es dem ausgebenden Unternehmen auch, Bargeld zu sparen.



Wie Dividenden aus Bargeld und Aktien funktionieren


Eine Dividende aus Bargeld und Aktien kann anhand des folgenden Beispiels verstanden werden: Ein Aktionär besitzt 100 Aktien der XYZ Corporation. Das Unternehmen deklariert eine Dividende aus Aktien und Bargeld von 25 Cent pro Aktie zuzüglich 10 Prozent der gehaltenen Aktien. Für den Aktionär würde dies zu einer Bardividende von 25 $ (25 Cent pro Aktie multipliziert mit 100 Aktien) und 10 zusätzlichen Aktien (100 gehaltene Aktien multipliziert mit einem Aktiendividendensatz von 10 Prozent) führen.



Vorteile für Aktionäre von Dividenden aus Bargeld und Aktien


Separat betrachtet haben Bardividenden und Aktiendividenden jeweils spezifische Vor- und Nachteile. In Kombination könnte ein inhärenter Vorteil einer Dividende aus Bargeld und Aktien darin bestehen, die Nachteile einer Auszahlungsmethode durch die Vorteile der anderen abzumildern. Bei Betrachtung der folgenden Überlegungen wird deutlich, dass eine Dividende aus Bargeld und Aktien in manchen Fällen Aktionären mehr Flexibilität bieten könnte als jede einzelne allein. Und für manche könnte eine Dividende aus Bargeld und Aktien ein besseres Geschäft sein, da sie mehr Optionen für den Umgang mit der Dividende bietet.



Wichtige Faktoren bei Bardividenden


Barzahlungen bieten Ihnen den Vorteil, selbst zu entscheiden, ob Sie die Dividenden reinvestieren möchten oder nicht. Wenn Sie sich jedoch entscheiden, Ihre Bardividende wieder in das Unternehmen zu investieren, wäre dessen Wachstumsrate langsamer als bei einer Aktiendividende.

Bardividenden haben erhebliche steuerliche Auswirkungen. In den USA unterliegen sie einem Bundessteuerabzug von bis zu 20 %, der direkt abgezogen wird. Zudem müssen Sie die Dividende am Jahresende dem Internal Revenue Service (IRS) als Einkommen melden, was weitere bis zu 25 % Ihrer Rendite abziehen kann.1



Wesentliche Faktoren bei Aktiendividenden


Wenn Sie eine Aktiendividende erhalten, werden 100 % Ihrer Auszahlung in das Unternehmen reinvestiert, was die Dividende viel schneller wachsen lässt als die typische Reinvestition einer Bardividende. Allerdings setzt die Annahme einer Dividende in Aktien diese kontinuierlich dem operationellen Risiko des Unternehmens aus. Das bedeutet, dass Ihre Dividende ebenfalls einbrechen würde, wenn das Geschäft schwächelt und der Aktienwert des Unternehmens sinkt.

Eine Aktiendividende kann ebenfalls besteuert werden. Anders als Bardividenden werden Aktiendividenden jedoch nicht als Einkommen, sondern als Kapitalgewinne gemeldet und zu einem viel niedrigeren Steuersatz besteuert.



Gründe, warum Unternehmen Bargeld und Aktien in einer Dividende kombinieren


Die Zahlung einer Bardividende lässt dem Unternehmen weniger Geld zur Verfügung, während die Zahlung in Aktien die Kaufkraft des Unternehmens erhält. Wenn also anstelle von nur einer der beiden Methoden eine Dividende aus Bargeld und Aktien verwendet wird, kann das Unternehmen einen Teil seines Bargelds für sein weiteres Wachstum sparen. Dies ist besonders nützlich, 1) wenn ein Unternehmen vorübergehend einen Engpass beim Cashflow hat; 2) für Unternehmen, die auf ihre Einnahmen angewiesen sind, wie Banken und Hypothekengeber; oder 3) für Unternehmen wie Pharmakonzerne, die liquide Mittel für Forschung und Entwicklung (F&E) benötigen.

Unternehmen profitieren stets davon, die Interessen der Aktionäre in den Vordergrund zu stellen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise glaubt, dass die Hälfte seiner Anlegerbasis Bargeld und die andere Hälfte Aktiendividenden bevorzugt, versucht das Unternehmen möglicherweise, alle seine Aktionäre gleichzeitig zufriedenzustellen. Darüber hinaus könnte das Unternehmen durch die Verteilung eines Teils der Dividende in Aktien potenziell dazu beitragen, dass Aktionäre einige der steuerlichen Belastungen von Bardividenden minimieren.

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