Bargeldtransaktion
Was ist eine Bargeldtransaktion? Definition, Funktionsweise und Beispiel
Was ist ein Bargeschäft?
Ein Bargeschäft ist eine Transaktion, bei der sofort Bargeld für den Kauf eines Vermögenswerts gezahlt wird. Es unterscheidet sich von anderen Transaktionsarten, die eine verzögerte Lieferung des gekauften Artikels oder eine verzögerte Zahlung für den Artikel beinhalten, wie z. B. Terminkontrakte, Futures-Kontrakte, Kreditgeschäfte und Margin-Transaktionen.
Wichtige Erkenntnisse:
- Ein Bargeschäft ist die sofortige Zahlung von Bargeld für den Kauf eines Vermögenswerts.
- Einige Aktienmarkttransaktionen gelten als Bargeschäfte, auch wenn der Handel erst nach einigen Tagen abgewickelt wird.
- Ein Futures-Kontrakt gilt nicht als Bargeschäft.
Ein Bargeschäft verstehen
Ein Bargeschäft kann viele verschiedene Definitionen haben. Im Wesentlichen handelt es sich um eine sofortige Barzahlung im Austausch für den Erhalt eines Artikels. Gemäß einigen Definitionen können Aktienmarkttransaktionen als Bargeschäfte betrachtet werden, da sie nahezu sofort am Markt zum jeweils aktuellen Preis stattfinden. Der Handel wird ausgeführt, und die beteiligten Parteien tauschen Geld gegen Aktien, auch wenn die Abwicklung des Handels möglicherweise erst einige Tage später erfolgt.
Einzelhändler und Banken führen täglich viele Bargeschäfte durch. Kassierer und Schalterbeamte können versehentlich Bargeld und Wechselgeld falsch zählen. Diese Abweichungen zwischen den erwarteten und den tatsächlichen Bargeldbeständen am Ende einer Schicht werden auf einem Konto für Kassenfehlbeträge und -überschüsse im Hauptbuch erfasst.
Im Gegensatz dazu gilt ein Futures-Kontrakt nicht als Bargeschäft. Obwohl Preis und Menge eines zu verkaufenden Artikels bei Vertragsabschluss vereinbart werden, erfolgt der Austausch von Geld und die Lieferung des Artikels nicht sofort. Ein Kauf mit einer Kreditkarte gilt nicht als Bargeschäft, da der Käufer den Artikel erst bezahlt, wenn er seine Kreditkartenrechnung begleicht, was möglicherweise erst viel später geschieht. Nach einigen Definitionen eines Bargeschäfts müssen alle Aspekte des Handels, einschließlich der Zahlungsabwicklung, am Handelstag abgeschlossen sein.
Beispiel für ein Bargeschäft
Ein Beispiel: Eine Person betritt ein Geschäft und kauft mit einer Debitkarte einen Apfel. Die Debitkarte funktioniert wie Bargeld, da die Zahlung für den Apfel sofort vom Bankkonto des Käufers abgebucht wird. Dies ist ein Bargeschäft. Wenn die Person den Apfel mit einer Kreditkarte gekauft hätte, wäre sofort kein Geld vom Käufer abgeflossen, sodass es sich nicht um ein Bargeschäft handeln würde. Der Käufer würde das Geld für den Apfel erst dann tatsächlich aufgeben, wenn er den Posten „Apfel“ auf seiner Kreditkartenabrechnung bezahlt.
Das Bundesgesetz verlangt, dass eine Person Bargeschäfte über 10.000 US-Dollar dem Internal Revenue Service (IRS) meldet. Hier sind einige Fakten zur Meldung dieser Zahlungen.
Bargeschäfte und der Internal Revenue Service (IRS)
Gemäß Bundesgesetz müssen Bargeschäfte über 10.000 US-Dollar dem Internal Revenue Service (IRS) auf Formular 8300 gemeldet werden. Bargeld umfasst „Münzen und Währungen der Vereinigten Staaten oder eines anderen Landes. Bei einigen Transaktionen (PDF) sind es auch ein Kassenscheck, Bankwechsel, Reisescheck oder eine Zahlungsanweisung mit einem Nennwert von 10.000 US-Dollar oder weniger.“
Eine Person muss Bargeld über 10.000 US-Dollar melden, das entweder als Einmalzahlung, in zwei oder mehr Zahlungen innerhalb von 24 Stunden, als einzelne Transaktion innerhalb von 12 Monaten oder als zwei oder mehr Transaktionen innerhalb von 12 Monaten erhalten wurde.
Das Formular 8300 muss innerhalb von 15 Tagen nach dem Tag des Bareingangs eingereicht werden.
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