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Verstehen von Best of Breed-Aktien: Definition, Vorteile und Herausforderungen
Wichtige Erkenntnisse
- Best-of-Breed-Aktien sind aufgrund ihrer überlegenen Qualität und Leistung die Top-Picks in ihren Sektoren.
- Analysten wählen diese Aktien auf der Grundlage von Kriterien wie Umsatzwachstum, Marktanteil und Corporate Governance aus.
- Persönliche Vorurteile und Zeitrahmen können die Auswahl von Best-of-Breed-Aktien beeinflussen und sie subjektiv machen.
- Anleger sollten über Analystenempfehlungen hinaus eigene Recherchen durchführen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
- Unternehmen mit mehreren Sektoren können die Klassifizierung als Best of Breed erschweren, da sie Einnahmen aus verschiedenen Quellen erzielen.
So identifizieren Sie Best-of-Breed-Aktien
Best-of-Breed-Unternehmen werden in der Regel durch einen Konsens von Analysten und prominenten Investoren identifiziert. Die Kriterien zur Bestimmung, ob eine Aktie die „Beste ihrer Klasse“ ist, sind recht einfach. Dazu gehört in der Regel die Betrachtung ihres Umsatzwachstums, ihres Marktanteils und ihrer Corporate Governance im Vergleich zur Konkurrenz. Die Best-of-Breed-Aktien werden aus dieser Auswahlliste von Unternehmen ausgewählt, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg ein starkes Wachstum gezeigt haben.
Wichtige Herausforderungen bei der Auswahl von Best-of-Breed-Aktien
Nicht alle Analysten und Investoren werden dieselbe Aktie aus der Auswahlliste der Best-of-Breed-Aktien auswählen. Wie bei jedem Wettbewerb spielen persönliche Vorurteile eine Rolle, da manche Menschen Wachstum mehr schätzen als Governance und andere sich mehr für Reinvestitionen in das Unternehmen als für Dividenden interessieren. Einfach ausgedrückt: Es gibt viele persönliche Meinungen, die in die Klassifizierung einer Aktie als „Best of Breed“ einfließen. Noch wichtiger ist, dass der verwendete Zeitraum die Aktien, die auf der Liste stehen, erheblich beeinflussen kann. In einem mehrjährigen Bullenmarkt gibt es mehr Aktien im Wettbewerb um den Best-of-Breed-Status, aber diejenigen, die sich in einem Zeitraum mit einem konjunkturellen Abschwung abheben, könnten sich als die höherwertigen Anlagen erweisen.
Es gibt auch das Problem von Unternehmen, die aufgrund horizontaler oder vertikaler Integration mehrere Sektoren oder Branchen umfassen. Diese Aktien können in einem der Sektoren, in dem sie tätig sind, als „Best of Breed“ gelten, aber der Anleger erhält möglicherweise ein Unternehmen, das nur einen Minderheitsanteil seiner Einnahmen aus diesem Sektor bezieht. Dies mag kein großes Problem sein, da gut geführte Unternehmen in der Regel in allen ihren Geschäftsbereichen gut abschneiden, aber der Anleger, der aufgrund einer eng gefassten Best-of-Breed-Empfehlung kauft, erhält kein vollständiges Bild dessen, was er kauft.
Insgesamt sollte die Auszeichnung „Best of Breed“ als das gesehen werden, was sie ist: eine interessante Art, sich auf eine starke Aktienauswahl zu beziehen. Es macht Spaß, sich über die Best-of-Breed-Picks eines Analysten in der Biotechnologie oder bei Öldienstleistungen zu informieren, und dabei kann man auf solide Unternehmen stoßen, von denen man noch nie gehört hat. Der nächste Schritt ist, eigene Nachforschungen anzustellen, warum dieses Unternehmen von dieser Person oder Gruppe als „Best of Breed“ angesehen wird. Blind auf eine Best-of-Breed-Empfehlung zu kaufen, birgt das Risiko, am Ende eine schwache Aktie zu erhalten.
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