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Bestellvorlaufzeit

Verständnis der Bestellvorlaufzeit: Schlüsselfaktoren und Optimierung



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Bestelldurchlaufzeit (POLT) variiert je nach Unternehmen und Branche.
  • Die POLT umfasst die Phasen der Bestellaufgabe und -bestätigung, des Versandhinweises und der Zahlung.
  • Genaue POLTs verhindern Verzögerungen und senken Kosten für Dinge wie Lagerhaltung.
  • Automatisierte Bestellungen und die Nutzung lokaler Lieferanten können die Durchlaufzeiten verkürzen.
  • Hohe saisonale Nachfrage kann die Pünktlichkeit von Lieferungen beeinträchtigen.


Was ist eine Bestelldurchlaufzeit (POLT)?


Die Bestelldurchlaufzeit ist die Anzahl der Tage ab dem Zeitpunkt, an dem ein Unternehmen eine Bestellung für Lieferungen aufgibt, bis diese Artikel in der Produktionsstätte eintreffen. Die POLT hängt von den bestellten Lieferungsarten, deren relativer Verfügbarkeit oder Knappheit, dem Standort der Lieferanten und sogar der Jahreszeit ab, in der sie bestellt werden.

Zu den Schritten im POLT-Prozess können die Bestellbestätigung, der Versandhinweis und die Zahlung gehören. Hersteller müssen die Bestelldurchlaufzeiten bei der Planung eines Produktionsdurchlaufs sorgfältig planen. Unternehmen können ihre Bestellzeiten verkürzen, indem sie die Anzahl der Bestellungen erhöhen, Lieferanten wechseln und den Bestellprozess automatisieren.



Die Mechanik der Bestelldurchlaufzeiten (POLTs)


Die Bestelldurchlaufzeit gibt an, wie lange es dauert, bis eine Bestellung ausgeführt wird – vom Zeitpunkt der Bestellung bis zum voraussichtlichen Eingangsdatum. Wenn ein Unternehmen also am 1. Mai eine Bestellung für Lieferungen aufgibt und diese voraussichtlich am 10. Mai geliefert werden, beträgt die POLT für die Lieferungen neun Tage. Dieser Zeitrahmen wird stark von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter die Art der vom Unternehmen benötigten Waren, die Verfügbarkeit von Materialien, deren Herkunft, der Standort der Lieferanten und sogar die Jahreszeit.

Die POLT umfasst eine Reihe verschiedener Schritte, darunter:

Bestätigung der Bestellung

Verfügbarkeit der Waren

Bestellaufgabe

Auftragsbestätigung

Versandhinweis

Wareneingang

Rechnungsstellung

Zahlung

Unternehmen müssen die Bestelldurchlaufzeiten bei der Planung eines Produktionsdurchlaufs sorgfältig planen, denn wenn die Produktionseingänge nicht pünktlich eintreffen, kommt es zu Verzögerungen in der Fertigung, die das Unternehmen durch Umsatzeinbußen, Leerlaufzeiten der Mitarbeiter und geringere Gemeinkostenabsorption Geld kosten. Andererseits können bei zu frühem Eintreffen der Eingänge zusätzliche Lagerkosten anfallen.

Aus diesem Grund müssen Manager so genau wie möglich planen, wann sie die benötigten Materialien bestellen müssen, um zusätzliche Gemeinkosten zu vermeiden. Wenn sie eine vertrauenswürdige Lieferkette haben, sollte dies einer der ersten Punkte sein, die in einen Produktions- und/oder Personalplanungskalender aufgenommen werden.

Es gibt Möglichkeiten, wie Unternehmen die Anzahl der Tage in einer POLT reduzieren können:

Erhöhung der Anzahl der Bestellungen. Dies ist eine bessere Option im Vergleich zur Aufgabe von ein oder zwei großen Bestellungen. Auf diese Weise können Unternehmen sowohl Zeit als auch Geld sparen. Dies kann auch sicherstellen, dass sie nicht zu viel von einem bestimmten Vorrat haben, während sie genügend Bestand haben, um weiterhin Bestellungen auszuführen.

Wechsel der Lieferanten. Die Verwendung lokaler oder inländischer Lieferanten anstelle internationaler kann dazu beitragen, die Durchlaufzeiten zu verkürzen, was wiederum Zeit und Geld sparen kann.

Automatisierung des Bestellprozesses. Durch die Umstellung auf ein System, das Bestellungen automatisch aufgibt und ausführt, können Unternehmen Personal für andere Aufgaben freisetzen, und die Mitarbeiter haben mehr Zeit für ihre eigentlichen Tätigkeiten. Die Automatisierung hilft auch, die Möglichkeit von Fehlern im Bestellprozess zu reduzieren.



Wichtig


Hersteller müssen sich der Möglichkeit einer Verzögerung bewusst sein, wenn Eingänge von einem weit entfernten Standort bestellt werden.



Wichtige Faktoren, die die Bestelldurchlaufzeiten beeinflussen


Ein Unternehmen kann ein Zweibehälter-Lagerkontrollsystem einrichten, das den Nachbestellungsprozess für kleine oder geringwertige Artikel oder Materialien weitgehend automatisieren kann. Bei wichtigeren Eingängen muss ein Unternehmen nicht nur die Versandzeit, sondern auch die Auftragsabwicklungszeit berücksichtigen. Zum Beispiel:

Wenn Lieferungen an einem Freitagnachmittag bestellt werden, trifft die Bestellung möglicherweise erst am Montag ein, was einen Verlust von zwei Tagen bedeutet.

Wenn Rohstoffe knapp sind, erhält ein Hersteller möglicherweise nicht die gewünschte Menge, und sie treffen möglicherweise nicht pünktlich ein, wenn der Lieferant die Materialien von woanders beschaffen muss, bevor er sie an den Kunden versendet.

Wenn eine hohe saisonale Nachfrage nach einem bestimmten Rohstoff besteht, kann dies Auswirkungen darauf haben, ob Lieferungen rechtzeitig eingehen. Auch wenn ein Produzent unnötige Lagerkosten vermeiden möchte, kann er sich dafür entscheiden, einen Pufferbestand vorzuhalten, um sich gegen Lieferverzögerungen abzusichern.

Die Sichtbarkeit der Echtzeit-Lagerbestände von Rohstoffen wird durch Online-Softwareverbindungen zwischen Herstellern und Lieferanten ermöglicht, die sich um die Logistik der Lieferkette kümmern. Je mehr der Käufer seine zukünftigen Bedürfnisse durch die Bereitstellung von Bedarfsprognosen an den Verkäufer kommuniziert, desto genauer sind die Bestelldurchlaufzeiten. Viele Hersteller setzen möglicherweise auch eine Produktionsstrategie namens Just-in-Time (JIT)-Fertigung ein. Dieser Prozess stimmt Bestellungen mit den Produktionsplänen des Unternehmens ab, wodurch Wartezeiten und Abfall reduziert werden.

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