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Bestenfalls

Bestenfalls: Was es bedeutet, wie es funktioniert, wann es auftritt



Was ist „At Best“?


„At Best“ ist eine Anweisung, die einem Auftrag beigefügt wird, um eine Transaktion zum bestmöglichen verfügbaren Preis und so schnell wie möglich auszuführen.

„At-Best“-Aufträge sind oft Market Orders, können aber auch ein gewisses Ermessen des Brokers bei der bestmöglichen Ausführung des Auftrags beinhalten.



Wichtige Erkenntnisse


  • „At-Best“-Aufträge weisen einen Broker an, einen Kauf- oder Verkaufsauftrag zum günstigsten aktuell verfügbaren Preis und so schnell wie möglich auszuführen.
  • „At-Best“-Aufträge garantieren die Ausführung, wenn es einen bereiten Gegenpartei für den gesamten Auftrag gibt, garantieren jedoch nicht den Preis.
  • „At-Best“-Aufträge sind nützlich für Transaktionen, die eine sofortige Ausführung erfordern, können aber auch für Anleger nützlich sein, die überhaupt keine Dringlichkeit benötigen.


„At Best“ verstehen


„At-Best“-Transaktionen können entweder auf Aktien oder Währungen angewendet werden, wobei der Händler versucht, den bestmöglichen Preis bzw. Kurs zu erzielen. „At-Best“-Aufträge werden in der Regel schneller ausgeführt als ein bedingter Auftrag, wie z. B. ein Limit-Auftrag. Der endgültige Preis, den ein Händler für ein Wertpapier erhält, unterliegt dem aktuellen Marktpreis, sodass der Händler möglicherweise mehr bezahlt (bei einem Kaufauftrag) oder weniger erhält (bei einem Verkaufsauftrag) als erwartet.

„At-Best“-Aufträge garantieren die Ausführung, wenn es einen bereiten Gegenpartei für den gesamten Auftrag gibt, garantieren jedoch nicht den Preis. Da Sie mit „At-Best“-Anweisungen keinen Preis festlegen können, kann der tatsächliche Preis, zu dem Sie kaufen oder verkaufen, höher oder niedriger sein als erwartet. Daher sollten Anleger vorsichtig sein, wenn sie einen Auftrag als „At-Best“ kennzeichnen, es sei denn, sie benötigen eine sofortige Ausführung unabhängig vom erhaltenen Preis.



Wann ist „At Best“...am besten?


Es gibt hauptsächlich zwei Fälle, in denen ein „At-Best“-Auftrag nützlich sein kann, und die in ihrer Motivation nicht weiter voneinander entfernt sein könnten. Im einen Fall sind „At-Best“-Aufträge nützlich für Transaktionen, die eine sofortige Ausführung erfordern, während sie andererseits für Anleger nützlich sein können, die überhaupt keine Dringlichkeit benötigen.

Im ersten Fall ist Geschwindigkeit entscheidend, und ein „At-Best“-Auftrag ist sinnvoll für eine Strategie, die aufgrund zeitkritischer Informationen eine sofortige Ausführung erfordert. Zum Beispiel, wenn ein Händler eine profitable Handelsidee erkennt, bevor andere es tun, und daher andere Aufträge in die gleiche Richtung zuvor kommen möchte.

Im zweiten Beispiel, und mit genau dem gegenteiligen Bedarf an Geschwindigkeit, können bestimmte langfristige Anleger einen Auftrag einfach als „At-Best“ kennzeichnen, weil sie wissen, dass sie einen Auftrag ausführen möchten, aber sich nicht um den Preis oder die Dringlichkeit kümmern. Beispielsweise möchte ein Hedgefonds möglicherweise eine bestimmte Anlageklasse, auf die er sehr langfristig setzt, z. B. über 20 Jahre, sieht aber keine Notwendigkeit, für eine teurere sofortige Ausführung zu viel zu bezahlen. In diesem Fall sagen sie einfach „kaufe es zu jedem Preis“ – da sie wissen, dass es angesichts eines langen Zeithorizonts und einer großen erwarteten Kurssteigerung keine Rolle spielt. In diesem Fall kann der Broker den Auftrag als „nicht gehalten“ auslegen und nach eigenem Ermessen ausführen, um die beste Ausführung zu erzielen.

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