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BettlerNachbar

Forex- und Beggar-Thy-Neighbor-Richtlinien: Ein umfassender Leitfaden



Wichtige Erkenntnisse


  • Beggar-thy-neighbor bezieht sich auf Wirtschaftspolitiken, die der Wirtschaft eines Landes nützen, aber seinen Handelspartnern schaden.
  • Zu diesen Politiken gehören Zölle, Importquoten und Währungsabwertung.
  • Protektionistische Maßnahmen können in Zeiten wirtschaftlicher Anspannung wieder aufflammen, trotz früherer Globalisierungsbemühungen.
  • Diese Politiken waren während der Großen Depression prominent und haben in den letzten Jahren ein Wiederaufleben erlebt.
  • Währungskriege veranschaulichen Beggar-thy-neighbor-Taktiken durch Wettbewerbsabwertung.
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Definition von Beggar-thy-neighbor in der Wirtschaft


Beggar-thy-neighbor-Politiken sind Strategien, die Länder anwenden, um ihre Wirtschaft zu stärken. Dies geschieht oft auf Kosten anderer Länder. Beispiele sind Zölle, Quoten und Währungsabwertung. Länder nutzen diese Strategien, um heimische Waren wettbewerbsfähiger zu machen oder ihre Industrien zu schützen. Diese Politiken können kurzfristige wirtschaftliche Erleichterung bringen, aber sie können auch den globalen Handel schädigen und die Beziehungen zwischen Nationen belasten.



Wie Beggar-thy-neighbor-Politiken Volkswirtschaften beeinflussen


Beggar-thy-neighbor-Politiken entstanden als politische Lösung für inländische Depressionen und hohe Arbeitslosenquoten. Ziel ist es, die Nachfrage nach den Exporten eines Landes zu erhöhen und gleichzeitig die Abhängigkeit von Importen im Inland zu verringern.

Handelsprotektionismus ist eine Art von Wirtschaftspolitik, die sich negativ auf Handelspartner auswirken kann.

Solche Politiken sollen den Konsum heimischer Waren ankurbeln und gleichzeitig den Importkonsum reduzieren. Dies wird in der Regel durch Handelshemmnisse wie Zölle, Quoten und wettbewerbsorientierte Abwertung einer nationalen Währung erreicht.

Ein Währungskrieg ist ein Paradebeispiel für Beggar-thy-neighbor in Aktion. Auch als Wettbewerbsabwertung bekannt, beinhaltet dies ein Muster von Vergeltungspolitiken, bei dem eine Nation eine abrupte Abwertung der nationalen Währung mit einer eigenen Abwertung beantwortet, was eine negative Rückkopplungsschleife erzeugt.



Historischer Überblick über Beggar-thy-neighbor-Politiken


Der Begriff Beggar-thy-neighbor wird dem Philosophen und Ökonomen Adam Smith zugeschrieben, der den Begriff in "The Wealth of Nations" verwendete, einer Kritik von 1776 am Merkantilismus und protektionistischen Handelspolitiken. Smith hielt Beggar-thy-neighbor-Strategien für fehlgeleitet. Er glaubte, dass Freihandel zu langfristigem Wirtschaftswachstum für alle beteiligten Nationen führen würde.

Dennoch haben viele Länder im Laufe der Jahre merkantilistische und protektionistische Wirtschaftspolitiken eingesetzt. Eine Reihe von Ländern erließen solche Politiken während der Großen Depression, ebenso wie Japan nach dem Zweiten Weltkrieg und China nach dem Kalten Krieg.

Mit dem Aufkommen der Globalisierung in den 1990er Jahren geriet Beggar-thy-neighbor größtenteils in Vergessenheit. In letzter Zeit jedoch erleben protektionistische Politiken ein Comeback, wie der Wahlkampfslogan "America First" von Präsident Donald Trump zeigt.

Als ersten Schritt zur Umsetzung seines America First-Versprechens in seiner zweiten Amtszeit verhängte Präsident Trump einen Zoll von 25 % auf Importe aus Kanada und Mexiko und einen Zoll von 10 % auf chinesische Waren, gültig ab dem 4. Februar 2025.1



Was ist ein Zoll?


Ein Zoll ist eine Steuer auf Importe. Der Zoll kann auf ausgewählte Importe und nur auf bestimmte Länder erhoben werden. Theoretisch erhöht er die Einnahmen eines Landes, während er die Kosten für Verbraucher importierter Waren in die Höhe treibt und diese gegenüber heimisch produzierten Produkten weniger wettbewerbsfähig macht.



Warum sollte eine Nation ihre Währung abwerten?


Eine Nation könnte ihre Währung abwerten, um die Kosten ihrer Exporte im Ausland zu senken. Niedrigere Preise steigern die Verkäufe im Ausland.



Was ist eine Handelssanktion?


Eine Handelssanktion ist eher eine außenpolitische Waffe als eine Wirtschaftspolitik. Eine Nation kann den Handel mit einer anderen Nation einschränken oder verbieten, um wirtschaftliche Härten zu verursachen. Die Härten können so lange andauern, bis die Nation ihre beanstandeten Politiken ändert. Die USA, Großbritannien und die Europäische Union verhängten alle Handelssanktionen gegen Russland als Reaktion auf dessen Invasion in der Ukraine im Februar 2022.

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