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Blueskylaws

Verständnis der Blue Sky Laws: Erläuterung der staatlichen Wertpapierregulierungen



Was sind Blue Sky Laws?


Blue Sky Laws sind staatliche Vorschriften, die als Schutz für Anleger vor Wertpapierbetrug eingerichtet wurden. Diese Gesetze, die je nach Bundesstaat variieren, verlangen in der Regel von Verkäufern, neue Emissionen zu registrieren und finanzielle Informationen über das Geschäft und die beteiligten Unternehmen offenzulegen. Dies bietet Anlegern verlässliche Informationen, die ihnen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.



Wichtige Erkenntnisse


  • Blue Sky Laws sind staatliche Vorschriften, die Anleger vor Wertpapierbetrug schützen sollen, indem sie die Registrierung und Offenlegung von Angeboten verlangen.
  • Diese Gesetze legen Emittenten für betrügerische Aktivitäten haftbar und ermöglichen rechtliche Schritte durch Behörden und Anleger.
  • Blue Sky Laws folgen in der Regel dem Uniform Securities Act von 1956, können jedoch aufgrund spezifischer Meldepflichten von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sein.
  • Für bestimmte Wertpapiere, wie solche, die an nationalen Börsen notiert sind oder unter bestimmte Bundesvorschriften fallen, bestehen Ausnahmen von diesen Gesetzen.
  • Blue Sky Laws entstanden in den 1900er Jahren und gewannen nach dem Crash von 1929 an Bedeutung, was die Notwendigkeit von Anlegerschutz und Marktintegrität unterstrich.


Ein detaillierter Blick auf Blue Sky Laws


Blue Sky Laws – die eine zusätzliche Regulierungsebene zu den bundesstaatlichen Wertpapiergesetzen darstellen – verlangen normalerweise Lizenzen für Maklerfirmen, Anlageberater und einzelne Makler, die in ihren Bundesstaaten Wertpapiere anbieten. Diese Gesetze verlangen von privaten Investmentfonds, sich in ihrem Heimatstaat und allen anderen Bundesstaaten, in denen sie tätig sind, zu registrieren.

Wertpapieremittenten müssen die Angebotsbedingungen offenlegen, einschließlich wichtiger Informationen, die Auswirkungen auf das Wertpapier haben könnten. Aufgrund der bundesstaatlichen Natur dieser Gesetze kann jede Jurisdiktion unterschiedliche Meldepflichten für die Registrierung von Angeboten enthalten. Staatliche Beauftragte prüfen Angebote oft, um sicherzustellen, dass sie fair und ausgewogen für Käufer sind.



Wichtig


Obwohl Blue Sky Laws je nach Bundesstaat unterschiedlich sind, zielen sie alle darauf ab, Menschen vor Betrug und riskanten Investitionen zu schützen.

Die Bestimmungen der Gesetze begründen auch eine Haftung für betrügerische Aussagen oder die unterlassene Offenlegung von Informationen, was Klagen und andere rechtliche Schritte gegen Emittenten ermöglicht.

Diese Gesetze sollen verhindern, dass Verkäufer unerfahrene Anleger ausnutzen, und sicherstellen, dass Angebote von staatlichen Verwaltern auf Fairness geprüft werden.

Es gibt bestimmte Ausnahmen bezüglich der Arten von Angeboten, die registriert werden müssen. Diese Ausnahmen umfassen Wertpapiere, die an nationalen Börsen notiert sind (als Teil eines Versuchs der Bundesaufsichtsbehörden, den Aufsichtsprozess wo möglich zu straffen). Angebote, die unter Regel 506 der Regulation D des Securities Act von 1933 fallen, gelten beispielsweise als "gedeckte Wertpapiere" und sind ebenfalls ausgenommen.



Entwicklung und Geschichte der Blue Sky Laws


Der Begriff "Blue Sky Law" soll im frühen 20. Jahrhundert entstanden sein und fand weite Verbreitung, als ein Richter des Obersten Gerichtshofs von Kansas seinen Wunsch bekundete, Anleger vor spekulativen Unternehmungen zu schützen, die "keine größere Grundlage hätten als so viele Fuß 'blue sky'."

In den Jahren vor dem Börsencrash von 1929 waren solche spekulativen Unternehmungen weit verbreitet. Viele Unternehmen gaben Aktien aus, bewarben Immobilien und andere Investmentgeschäfte, während sie überhöhte, unbegründete Versprechungen über künftige Gewinne machten. Es gab keine Securities and Exchange Commission (SEC) und wenig regulatorische Aufsicht über die Investment- und Finanzbranche. Wertpapiere wurden verkauft, ohne dass materiell bestätigende Beweise für diese Behauptungen vorlagen. In einigen Fällen wurden Details betrügerisch verheimlicht, um mehr Anleger anzulocken. Solche Aktivitäten trugen zu dem hyperspekulativen Umfeld der 1920er Jahre bei, das zur Inflation des Aktienmarktes vor dessen unvermeidlichem Zusammenbruch führte.

Obwohl Blue Sky Laws in jener Zeit existierten – Kansas erließ das früheste Gesetz im Jahr 1911 – waren sie in der Regel schwach formuliert und durchgesetzt, sodass skrupellose Personen ihnen leicht ausweichen konnten, indem sie in einem anderen Bundesstaat Geschäfte tätigten. Nach dem Börsencrash und der Großen Depression verabschiedete der Kongress Wertpapiergesetze, um den Markt bundesweit zu regulieren und die SEC zu schaffen.

Im Jahr 1956 wurde der Uniform Securities Act verabschiedet, ein Mustergesetz, das einen Rahmen bietet, der die Bundesstaaten bei der Ausarbeitung ihrer eigenen Wertpapiergesetze leitet. Es bildet die Grundlage für 40 der 50 heutigen Landesgesetze und wird selbst oft als Blue Sky Law bezeichnet. Nachfolgende Gesetze, wie der National Securities Markets Improvement Act von 1996, heben Blue Sky Laws auf, wo sie Bundesrecht duplizieren.

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