Brückenversicherung
Brückenversicherung erklärt: Deckung, Vorteile und Überlegungen
Wichtige Erkenntnisse
- Die Brückenversicherung deckt Schäden an Brücken durch Ereignisse wie Brände, Überschwemmungen und Explosionen ab.
- Regierungsbehörden und Bauunternehmen schließen häufig eine Brückenversicherung für Bauprojekte ab.
- Die Versicherung von Brücken kann aufgrund der damit verbundenen Risiken und potenziellen Haftungen komplex sein.
- Große Brückenprojekte können mehrere Versicherer und Rückversicherer umfassen, um Risiken zu verteilen.
- Die Brückenversicherung unterscheidet sich von Brückenplänen, die Krankenversicherungen für Senioren sind, die auf Medicare warten.
Was ist eine Brückenversicherung?
Der Brückenversicherungsschutz schützt Brücken sowie Fußgängerüberwege vor Schäden durch Feuer, Überschwemmungen oder Explosionen, was das Risikomanagement für risikoreiche Projekte unterstützt. Verträge von Regierungen und Bauunternehmen decken häufig die Bauphase sowie die Zeit nach Fertigstellung ab, mit Ausschlüssen für Krieg, bauliche Mängel sowie normale Abnutzung.
Die Grundlagen der Brückenversicherung
Einige der größten Bauprojekte in der Geschichte der Menschheit waren Brückenbauprojekte. So kostete der Ersatz der 3,1 Meilen langen Tappan Zee Bridge in New York 3,98 Milliarden US-Dollar und ist einer der größten Einzelverträge für ein Verkehrsprojekt in den USA.1
Tausende kleinere Brücken werden jährlich gebaut oder wiederaufgebaut, und viele haben eine Brückenversicherung. Wenn etwas schiefgeht, können die Folgen groß sein. Im März 2018 stürzte eine im Bau befindliche Fußgängerbrücke an der Florida International University ein, wobei sechs Menschen starben. Die Brücke wurde außerhalb des Geländes gebaut und beim Einsturz an Ort und Stelle gesetzt.2
Aus diesem Grund schließen Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden häufig Brückenversicherungen ab, die auch als Brückenbau-Versicherungspolicen bezeichnet werden. Diese Art der Deckung ist auch bei den Bauunternehmern üblich, die mit dem Bau dieser Bauwerke beauftragt sind. Der Brückenbau ist ein riskantes Unterfangen, bei dem während und nach dem Bau der Brücke viele Menschenleben und enorme Sachwerte auf dem Spiel stehen.
Wichtige Überlegungen zu Brückenversicherungspolicen
Wie oben erwähnt, deckt die Brückenversicherung eine Reihe von Ereignissen wie Brände, Überschwemmungen oder Explosionen ab. Aber Versicherer für diese Policen sind schwer zu finden, vor allem wegen der damit verbundenen Risiken und Komplexität.3
Die Versicherung einer Brücke kann aufgrund des damit verbundenen Aufwands für Reinigung und Wiederherstellung schwierig sein, ganz zu schweigen von den Schäden, die durch das Versagen und/oder den Einsturz eines Bauwerks entstehen. Regierungsbehörden und Bauunternehmen sind auch zusätzlich haftbar für Verletzungen und Sachschäden.3 Es geht nicht nur darum, eine Police zu kaufen und mit der Arbeit zu beginnen. Brückenversicherer arbeiten eng mit Bau- und Wartungsfirmen in verschiedenen Fragen zusammen. Große Projekte umfassen oft mehrere Versicherer und Rückversicherer, die sich zusammenschließen, um das Risiko zu verteilen.
Wichtig
Kleinere Projekte können von einer einzigen Gesellschaft versichert sein, während größere Projekte mehrere Versicherer und Rückversicherer umfassen können, die das Risiko verteilen.
Vergleich zwischen Brückenversicherung und Brückenplänen
Die Brückenversicherung wird oft mit Brückenplänen verwechselt. Obwohl beide Arten von Versicherungen sind, bieten sie den versicherten Parteien unterschiedliche Deckungsformen. Die Brückenversicherung deckt Probleme im Zusammenhang mit dem Bau und der Instandhaltung einer tatsächlichen Brücke ab. Ein Brückenplan hingegen ist ein Krankenversicherungsplan für Personen zwischen 60 und 95 Jahren.4 Diese Personen können Brückenpläne abschließen, während sie auf die Aufnahme in das Medicare-Programm warten, einschließlich ständiger Einwohner und Green-Card-Inhaber.5 Diese Pläne decken Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und andere Arten der medizinischen Versorgung ab.4