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Verstehen von Buy, Strip, and Flip: Strategie und Auswirkungen erklärt
Wichtige Erkenntnisse
- Kaufen, Ausweiden und Weiterverkaufen beschreibt die Praxis von Private-Equity-Firmen, Unternehmen zu kaufen, umzustrukturieren und schnell wieder zu verkaufen.
- Diese Firmen nutzen fremdfinanzierte Übernahmen, bei denen dem Zielunternehmen erhebliche Schulden aufgebürdet werden.
- Kritiker argumentieren, dass diese Strategie kurzfristige Gewinne über die langfristige Gesundheit des übernommenen Unternehmens stellt.
- Erfolgreiche Ergebnisse können vorkommen, wie im Fall des Wiederaufschwungs von Dollar General nach der Übernahme zu sehen ist.
Was ist „Kaufen, Ausweiden und Weiterverkaufen“?
„Kaufen, Ausweiden und Weiterverkaufen“ ist ein Begriff, der die gängige Praxis von Private-Equity-Firmen beschreibt, unterbewertete Unternehmen zu kaufen, sie auszuweiden und das umstrukturierte Unternehmen kurz darauf in einem Börsengang (IPO) zu veräußern.
Den Prozess von „Kaufen, Ausweiden und Weiterverkaufen“ verstehen
Private-Equity-Firmen werden oft als Plünderer beschrieben, die Unternehmen schnell und gnadenlos ausbeuten, weiterverkaufen und dann zum nächsten Opfer übergehen.
Diese Investmentfirmen kaufen ihre Ziele in der Regel mit einer fremdfinanzierten Übernahme (LBO), d. h. sie stecken einen kleinen Teil eigenen Geldes hinein und leihen sich den Rest, wobei die von ihnen gekauften Unternehmen mit Schulden belastet werden. Sobald sie an Bord sind, nehmen sie möglicherweise weitere Kredite auf, um Sonderdividenden zu finanzieren oder Maßnahmen zur Verschlankung des Geschäfts, Kostensenkung und Effizienzsteigerung durchzuführen.
Manchmal wird das Zielunternehmen von seinen nicht wesentlichen Teilen befreit, indem Vermögenswerte verkauft oder stillgelegt werden, um das Geschäftsmodell zu straffen und Ausgaben zu senken. Dieser Prozess kann für eine Private-Equity-Firma sehr profitabel sein und hat den zusätzlichen Vorteil, dass das erworbene Unternehmen für potenzielle Käufer möglicherweise attraktiver wird, sobald es mit einem Börsengang (IPO) abgestoßen wird.1
Wichtig
Bei Szenarien von „Kaufen, Ausweiden und Weiterverkaufen“ werden die gekauften Unternehmen in der Regel nur ein oder zwei Jahre vor dem IPO gehalten.
Im Wesentlichen nutzt die Private-Equity-Firma das Zielunternehmen zu ihrem eigenen Vorteil. Entscheidungen über den Umgang mit dem Ziel werden nicht unbedingt getroffen, um dessen IPO-Bewertung zu steigern, sobald es an den öffentlichen Markt gebracht wird, sondern vielmehr, um die Taschen der Private-Equity-Firma zu füllen.
Kritik und Bedenken rund um „Kaufen, Ausweiden und Weiterverkaufen“
Die Strategie des „Kaufen, Ausweiden und Weiterverkaufens“ hat, vielleicht nicht überraschend, viel Kritik auf sich gezogen. Fremdfinanzierte Übernahmen haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass das erworbene Unternehmen für die Rückzahlung aller Schulden verantwortlich gemacht wurde und schließlich in die Insolvenz ging. Dies war besonders in den 1980er Jahren der Fall und kommt auch heute noch vor.2
Insbesondere Einzelhändler haben eine Geschichte der Zerstörung durch Private-Equity-Firmen. Die Liste der Opfer ist lang und umfasst Namen wie Fairway, Payless ShoeSource, Toys R Us und Sports Authority.3456
Kritiker argumentieren, dass Private-Equity-Firmen nur daran interessiert sind, schnelle Gewinne zu erzielen, und bereit sind, alles zu tun, um dies zu erreichen. Das Plündern von Bilanzen und die Konzentration ausschließlich auf Investitionen, die schnelle Ergebnisse liefern, ermöglichen ihnen anständige Renditen, während die langfristige Gesundheit des Zielunternehmens gefährdet wird.6
Im Wesentlichen bluten diejenigen, die kaufen, ausweiden und weiterverkaufen, ihre Opfer oft aus, leeren ihre Vorratskammern und verschwinden, bevor die Auswirkungen dieser Maßnahmen das Unternehmen möglicherweise in die Knie zwingen.
Wichtige Überlegungen bei Strategien des „Kaufen, Ausweiden und Weiterverkaufens“
Nicht alle Private-Equity-Firmen sind böse und führen ihr Geschäft auf diese Weise. Manchmal tätigen sie tatsächlich Investitionen, die den von ihnen anvisierten Unternehmen langfristig zugutekommen – und machen trotzdem Gewinn, wenn die Zeit zum Verkauf gekommen ist.
Befürworter von Private-Equity-Übernahmen argumentieren, dass sie eine notwendige Kraft sind. Das Management zu drängen, leistungsschwache Geschäftsbereiche zu schließen und Kapital auf intelligentere Weise einzusetzen, ist nicht unumstritten. Manchmal sind solche drastischen Maßnahmen jedoch notwendig, um sicherzustellen, dass das Unternehmen in Zukunft floriert.
Ein Beispiel für ein Unternehmen, das nach einer Private-Equity-Übernahme florierte, ist Dollar General (DG). Der Discounter wurde 2007 von KKR gekauft, mit einem ordentlichen Gewinn weiterverkauft und ist heute einer der am schnellsten wachsenden Einzelhändler des Landes.7
Institute for New Economic Thinking. „Private Equity Is Out of Control and Looting America. This Prosecutor Says We Can Fix It.“
Institute for New Economic Thinking. „Private Equity Is Out of Control and Looting America. This Prosecutor Says We Can Fix It.“
Harvard Business Review. „Rehabilitating the Leveraged Buyout.“
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Harvard Business School. „Breaking Down the Demise of Toys “R” Us.“
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Indigo Digital. „Private Equity’s Impact on Retail, Why People Are Concerned.“
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Homonnay, Matthew, Yoches, Katie, and Smith, Luke. „Sports Authority: Another (Private Equity Owned) Retail Giant Sports Authority: Another (Private Equity Owned) Retail Giant Caught Off Guard!“ Chapter 11 Bankruptcy Case Studies, 2017, pp. 5-7.
Homonnay, Matthew, Yoches, Katie, and Smith, Luke. „Sports Authority: Another (Private Equity Owned) Retail Giant Sports Authority: Another (Private Equity Owned) Retail Giant Caught Off Guard!“ Chapter 11 Bankruptcy Case Studies, 2017, pp. 5-7.
Brown Political Review. „Private Equity or Bust: The Demise of America’s Favorite Retailers Explained?“
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Kohlberg Kravis Roberts & Co. „KKR Completes Acquisition of Dollar General Corporation,“ Page 1.
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