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Buchhalterischer Anreiz

Buchhalterische Anreize verstehen: Vorteile und Nachteile



Wichtige Erkenntnisse


  • Buchhaltungsbasierte Anreize belohnen Führungskräfte auf der Grundlage von Leistungskennzahlen wie Gewinn pro Aktie und Eigenkapitalrendite.
  • Diese Anreize zielen darauf ab, den Aktionärswert zu steigern, indem die Ziele der Führungskräfte mit dem Unternehmenserfolg in Einklang gebracht werden.
  • Kritiker argumentieren, dass diese Belohnungen kurzfristiges Denken auf Kosten des langfristigen Unternehmenswachstums fördern können.
  • Die Vergütung von Führungskräften ist im Vergleich zu typischen Arbeitnehmerlöhnen erheblich gestiegen, was Bedenken hinsichtlich der Fairness aufwirft.
  • Bonusstrukturen sind komplex und spiegeln möglicherweise nicht immer die tatsächlichen Veränderungen des Unternehmenswerts wider.


Was ist ein buchhaltungsbasierter Anreiz?


Buchhaltungsbasierte Anreize koppeln die Vergütung von Führungskräften an finanzielle Kennzahlen wie Gewinn pro Aktie und Eigenkapitalrendite, um die Führung besser mit den Aktionärsergebnissen in Einklang zu bringen. Sie werden branchenweit eingesetzt, sind jedoch umstritten, da sie die Leistung steigern, aber manchmal den Fokus auf gemeldete Zahlen statt auf langfristige Ergebnisse fördern.



Wie buchhaltungsbasierte Anreize funktionieren


Buchhaltungsbasierte Anreize belohnen leistungsstarke Führungskräfte in der Regel mit Bargeld und Unternehmensaktien oder Mitarbeiteraktienoptionen. In Unternehmen aller Größen macht die leistungsabhängige Vergütung häufig einen erheblichen Teil der Vergütung einer Führungskraft aus. Unternehmen ermitteln jährliche Anreizprämien für normale Mitarbeiter anhand von Formeln, die auf den folgenden drei Komponenten basieren:

Individuelles Gehaltsniveau

Unternehmensweite Leistung

Leistung einer bestimmten Geschäftseinheit



Der Anstieg der CEO-Vergütung durch Anreize


Buchhaltungsbasierte Anreize sind seit mehreren Jahrzehnten Gegenstand von Studien, da Unternehmen ihre Definitionen von kommerziellem Erfolg und wie dieser am besten erreicht werden kann, weiterentwickelt haben. Die Angleichung der Ziele von Mitarbeitern und Führungskräften an die der Aktionäre auf der Grundlage von Bilanzkennzahlen wird als ein unkomplizierter Prozess zur Bestimmung der leistungsabhängigen Vergütung angesehen.

Kritiker haben argumentiert, dass Führungskräfte, die zunehmend mit Unternehmensaktienanreizen vergütet werden, dazu ermutigt werden, sich auf kurzfristige Auswirkungen auf den Aktienkurs zu konzentrieren, anstatt auf langfristige Planung und allgemeine Geschäftsstabilität. Laut dem Economic Policy Institute stieg die CEO-Vergütung von 1978 bis 2014 um das 90-fache des typischen Arbeitnehmerlohns.



Vor- und Nachteile von buchhaltungsbasierten Führungskräfteanreizen


Es gibt viele Argumente für diese Praxis, darunter die folgenden Vorteile:

Die Boni sind für das auszahlende Unternehmen steuerlich absetzbar.

Diese Ereignisse verwässern das Aktionärskapital nicht.

Diese Programme bringen die Interessen der Aktionäre mit den Anreizen eines Managers in Einklang.

Andererseits führen Gegner der leistungsabhängigen Vergütung viele Nachteile dieser Praxis an, darunter die Tatsache, dass Bonusberechnungen äußerst komplex sein können, da Vergütungspläne oft auf einer Vielzahl von Leistungsmessungen beruhen. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Arten von Prämien, wie aktienbasierte Anreize, langfristige Anreize und kurzfristige Boni.

Gegner weisen ebenfalls darauf hin, dass die verwendeten finanziellen Kennzahlen möglicherweise nicht unbedingt Wertveränderungen eines Unternehmens widerspiegeln. Beispielsweise kann ein Unternehmen ein erhebliches Gewinnwachstum pro Aktie aufweisen, während es gleichzeitig den Unternehmenswert für die Aktionäre durch echte relative Verluste (Dividenden abzüglich Kapitalverluste) oder durch negative reale Renditen (Renditen abzüglich Inflation) senkt.

Schließlich kann die Kopplung des Gehalts einer Führungskraft an die Unternehmensleistung risikoreiche Entscheidungen fördern. Scheitern diese, erhält die Führungskraft möglicherweise keinen Bonus, aber ihr Grundgehalt bleibt erhalten. In der Zwischenzeit kann der Aktienkurs des Unternehmens stark fallen, was den Aktionären schadet.

[Wichtig: Bonus-Anreize motivieren nicht unbedingt alle Mitarbeiter, sich mehr anzustrengen – insbesondere diejenigen, die glauben, bereits an ihrer Kapazitätsgrenze zu arbeiten.]

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