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Bumerangs

Boomerang-Kinder verstehen: Wirtschaftliche Auswirkungen und globale Einblicke



Wichtige Erkenntnisse


  • Boomerang-Kinder kehren aufgrund wirtschaftlicher Herausforderungen und hoher Kosten für ein unabhängiges Leben zu ihren Eltern zurück.
  • Der Anteil junger Erwachsener, die bei ihren Eltern leben, stieg im Jahr 2020 auf 52 %.
  • Gemeinsame Wohnarrangements können Eltern emotional zugutekommen, aber ihre Altersvorsorge beeinträchtigen.
  • Im Vereinigten Königreich werden zurückkehrende Kinder manchmal als „KIPPERS“ bezeichnet, aufgrund ihrer Auswirkungen auf die Ruhestandspläne.
  • Generationenübergreifendes Zusammenleben ist in vielen Kulturen üblich, anders als der westliche Trend zur frühen Unabhängigkeit.
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  • Boomerang-Kinder (oder Boomerang-Kids) sind erwachsene Kinder, die aus wirtschaftlichen Gründen nach einer Phase unabhängigen Lebens zu ihren Eltern zurückkehren. Laut einer Analyse des Pew Research Center monatlicher Daten des U.S. Census Bureau lebten 2016 15 % der Millennials im Haus ihrer Eltern.1
  • Laut derselben Analyse von Pew stieg diese Zahl bis Mitte 2020 auf 52 % der jungen Erwachsenen, die bei ihren Eltern leben. Der Hauptgrund für den Anstieg war die globale COVID-19-Pandemie.2
  • Obwohl das Phänomen der Boomerang-Kinder oft durch eine negative finanzielle Situation verursacht wird, kann es sich positiv auf die finanzielle und emotionale Gesundheit sowohl der Eltern als auch der Kinder auswirken. Allerdings können diese Arrangements auch finanzielle Komplikationen mit sich bringen.


Das Phänomen der Boomerang-Kinder erklärt


Boomerang ist ein amerikanischer Slangbegriff, der einen Erwachsenen bezeichnet, der nach einer Phase unabhängigen Lebens wieder zu Hause bei seinen Eltern eingezogen ist. Häufig in der Presse verwendet, wird dieser Begriff manchmal auf Einzelpersonen angewendet und beschreibt einen Generationswechsel, der als Boomerang-Generation bezeichnet wird.

Bezogen auf eine Einzelperson bezeichnet Boomerang eine Person, die aufgrund überwältigender oder nicht tragbarer Kosten für die Führung eines eigenen Haushalts nach Hause zurückkehrt.

Generationell bezieht sich der Begriff auf den wirtschaftlichen Wandel nach der Baby-Boom-Generation, basierend auf der Vorstellung, dass nachfolgende Generationen, einschließlich der Generation X und der Millennials, die ersten Generationen in der amerikanischen Geschichte sein könnten, die weniger verdienen als ihre Eltern.3



Wie Boomerang-Kinder Familien und Finanzen beeinflussen


Laut Zensusdaten waren Erwachsene im Alter von 18–24 Jahren für den Großteil des Wachstums in den Statistiken von 2020 verantwortlich. Die Zensusdaten deuten auch darauf hin, dass die Rate erwachsener Kinder, die bei ihren Eltern leben, seit 1981 stetig gestiegen ist, selbst vor der Wirtschaftskrise von 2020.2

Es gibt viele potenzielle Vorteile für Elternhaushalte, die Boomerangs wieder willkommen heißen, darunter emotionale Vorteile wie die Vermeidung des Empty-Nest-Syndroms sowie gegenseitige finanzielle Unterstützung bei den Haushaltsausgaben. Allerdings können solche Arrangements erhebliche finanzielle Komplikationen mit sich bringen.



Warnung


Boomerang-Kinder können eine Belastung für die Altersvorsorge der Eltern darstellen und manchmal die Entscheidung auslösen, den Ruhestand aufzuschieben.



Globale Perspektiven auf Boomerang-Kinder


Während der Begriff Boomerang sich hauptsächlich auf ein amerikanisches Phänomen bezieht, haben andere Länder mit ähnlichen Bedingungen beschreibende Begriffe übernommen, um die Kinder zu identifizieren, die zurückkehren oder nie ausziehen. Im Vereinigten Königreich zum Beispiel hat das Zurückkehren der Kinder (Boomeranging) zur Entstehung des Akronyms KIPPERS (Kids In Parents' Pockets Eroding Retirement Savings) geführt.

In vielen Kulturen ist jedoch generationenübergreifendes Zusammenleben üblich. In vielerlei Hinsicht ist die Praxis, dass erwachsene Kinder von ihren Eltern wegziehen, eine modernere Praxis, die durch die westliche industrielle Entwicklung ermöglicht wurde, sowie ein allgemeiner Trend, dass Generationen zunehmenden Wohlstand an die nächste Generation weitergeben.4

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