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Bundesgarantierte Schuldverschreibung

Bundesgarantierte Verbindlichkeiten: Verständnis risikofreier US-Schuldtitel



Wichtige Erkenntnisse


  • Bundesgarantierte Verpflichtungen sind risikofreie Schuldverschreibungen, die von der US-Regierung ausgegeben werden und durch deren volle Treu und Glauben abgesichert sind.
  • Die bekanntesten Formen dieser Verpflichtungen umfassen Treasury Bonds, Treasury Notes und Treasury Bills, die sich in Laufzeiten, Zinssätzen und Fälligkeiten unterscheiden.
  • Diese Wertpapiere werden stark gehandelt und sind sehr liquide, mit Zinssätzen, die als Kuponrate bezeichnet werden, aber ihre Rendite kann je nach Auktionsergebnissen und Marktbedingungen variieren.
  • Nicht-Treasury-Bundesbehördenwertpapiere, wie die von der Government National Mortgage Association angebotenen, sind ebenfalls bundesgarantiert, während Schuldverschreibungen von staatlich geförderten Unternehmen (GSE) dies nicht sind.


Verständnis bundesgarantierter Verpflichtungen


Bundesgarantierte Verpflichtungen gibt es in verschiedenen Formen, darunter US-Treasury Bonds, Treasury Notes und Treasury Bills (T-Bills), und sie helfen, die Bundesschulden zu finanzieren. Bundesgarantierte Verpflichtungen werden vom US-Finanzministerium bei vierteljährlichen Auktionen angeboten. Vor den frühen 1970er Jahren wurden Treasury-Wertpapiere in großen Mengen durch Zeichnungs- und Umtauschangebote verkauft. Die Nachfrage nach diesen Wertpapieren schwankt und treibt die Preise bei Auktionen je nach ihrer Attraktivität im Vergleich zu anderen Schuldtiteln nach oben oder unten.

Jede bundesgarantierte Verpflichtung bietet einen angegebenen Zinssatz, den sogenannten Kuponzins, der nicht mit ihrer Rendite verwechselt werden darf. Die Rendite ist die Gesamtrendite der Investition über ihre Laufzeit und steigt tendenziell, wenn das Wertpapier mit einem Abschlag auf seinen Zinssatz verkauft wird. Ein Kupon ist der jährliche Zinssatz, der auf eine Anleihe gezahlt wird, ausgedrückt als Prozentsatz des Nennwerts. Andere Bezeichnungen sind Kuponprozentsatz und Nominalrendite.

Diese Treasury-Wertpapiere werden stark gehandelt und sind sehr liquide. Die Preisgestaltung dieser Schuldtitel variiert je nach Produkt und basiert in der Regel auf dem Nennwert. Der Nennwert ist der Nennwert einer Anleihe und hilft bei der Bestimmung des Fälligkeitswerts und der Kuponzahlungsbeträge.

Treasury Direct ist die Online-Plattform, die Anleger nutzen können, um Bundesschuldtitel direkt vom US-Finanzministerium zu kaufen. Die Tatsache, dass alle bundesgarantierten Verpflichtungen die volle Rückendeckung und das volle Vertrauen und die Kreditwürdigkeit der US-Regierung haben, ist ein wesentlicher Faktor dafür, dass diese als risikofreie Vermögenswerte gelten.



Arten bundesgarantierter Verpflichtungen


Bundesgarantierte Verpflichtungen gibt es in verschiedenen Formen mit unterschiedlichen Laufzeiten, Zinssätzen, Kuponzinsen und Renditen.

Treasury Bonds (T-Bonds) sind marktfähige, festverzinsliche US-Staatsschuldtitel mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren. Treasury Bonds zahlen halbjährlich Zinsen, und die erhaltenen Erträge werden nur auf Bundesebene besteuert. Treasury Bonds gelten am Markt als weitgehend risikofrei, da das Ausfallrisiko der US-Regierung nicht besteht.

Treasury Notes haben eine Laufzeit von einem bis zehn Jahren und einen festen Zinssatz. Sie sind entweder über ein kompetitives oder ein nicht-kompetitives Gebot erhältlich. Bei einem kompetitiven Gebot geben Anleger die gewünschte Rendite an, mit dem Risiko, dass ihr Angebot möglicherweise nicht angenommen wird. Bei einem nicht-kompetitiven Gebot akzeptieren Anleger die Rendite basierend auf den Auktionsergebnissen.

Treasury Bills (T-Bills) sind kurzfristige Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr. Sie werden in Stückelungen von 1.000 $ bis zu maximal 5 Millionen $ verkauft. T-Bills haben verschiedene Laufzeiten und werden mit einem Abschlag vom Nennwert verkauft. Die US-Regierung stellt den Anlegern im Grunde einen Schuldschein aus, da die T-Bill nur bei Fälligkeit ausgezahlt wird.

Treasury Inflation-Protected Securities (TIPS) haben eine an die Inflation gekoppelte Basis, die Anleger vor den Auswirkungen der Inflation schützt. TIPS sind eine risikoarme Anlage, da sich ihr Nennwert mit der Inflation ändert, während der Zinssatz fest bleibt.

Floating Rate Notes (FRNs), auch als Floaters bekannt, sind variabel verzinsliche Schuldverschreibungen. Die Zinssätze haben einen Referenzwert wie den Treasury Bill-Satz, den Fed Funds-Satz oder den Prime Rate. Regierungsbehörden und Finanzinstitute geben diese Schuldverschreibungen aus, die eine Laufzeit von zwei bis fünf Jahren haben.

US-Sparbriefe haben einen festen Zinssatz über einen festen Zeitraum. Viele Menschen finden diese Anleihen attraktiv, da sie nicht der staatlichen oder lokalen Einkommensteuer unterliegen. Diese Anleihen können nicht ohne weiteres übertragen werden, sind nicht handelbar und haben eine Laufzeit von 15 bis 30 Jahren.



Andere bundesgarantierte Wertpapiere: Optionen außerhalb des Treasury


Andere bundesgarantierte Verpflichtungen werden nicht direkt vom US-Finanzministerium ausgegeben. Dazu gehören hypothekenbesicherte Wertpapiere (MBS) der Government National Mortgage Association (GNMA), umgangssprachlich als "Ginny Mae" bekannt. Diese Schuldverschreibung enthält einen Pool von Hypotheken, die nach Kriterien segmentiert und mit einer Bundesgarantie an die Öffentlichkeit verkauft werden.

Staatlich geförderte Unternehmen (GSEs) wie die Federal Home Loan Mortgage Corporation (FHLMC), allgemein bekannt als "Freddie Mac", und die Federal National Mortgage Association (FNMA), allgemein bekannt als "Fannie Mae", geben Schuldverschreibungen aus, die jedoch nicht von der Bundesregierung garantiert werden.

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