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Burning-Cost-Quote

Das Verständnis der Burning-Cost Ratio in der Versicherung: Ein wesentlicher Leitfaden



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Burning-Cost-Quote wird berechnet, indem die Exzessverluste durch die gesamte Risikoprämie in der Versicherungsbranche dividiert werden.
  • Diese Quote ist entscheidend für die Festlegung von Sätzen für die Exzedentenrückversicherung und hilft Versicherern, zahlungsfähig zu bleiben.
  • Obwohl intuitiv, erfordert die Burning-Cost-Quote umfangreiche Schadensdaten und kann durch Inflation und Selbstbehaltsvariationen beeinflusst werden.
  • Burning-Cost-Policen können finanzielle Anreize für Unternehmen bieten, Effizienz und Arbeitssicherheit zu priorisieren.
  • Große Unternehmen nutzen zunehmend Burning-Cost-Policen für die Arbeitsunfallversicherung, obwohl sie sowohl Risiken als auch potenzielle Einsparungen mit sich bringen.


Was ist die Burning-Cost-Quote?


Im Versicherungssektor bezieht sich der Begriff „Burning-Cost-Quote“ auf eine Kennzahl, die durch Division der Exzessverluste durch die gesamte Risikoprämie berechnet werden kann. Diese Zahl wird hauptsächlich verwendet, um die Sätze für die Exzedentenrückversicherung zu ermitteln, also die Versicherung, die Versicherungsgesellschaften selbst abschließen, um sicherzustellen, dass sie zahlungsfähig bleiben, falls sie nicht ausreichende Prämien zur Deckung aller Ansprüche einnehmen.



Den Mechanismus hinter der Burning-Cost-Quote verstehen


Die Berechnung der Burning-Cost-Quote ist eine von mehreren weit verbreiteten Bewertungsmethoden, erfordert jedoch eine große Menge an Schadensdaten, um genau zu sein. Diese Berechnung steht in engem Zusammenhang mit einer Statistikart namens Schätzverhältnis.

Die Burning-Cost-Quote ist wohl der einfachste und intuitivste Ansatz zur Kostenermittlung. Sie funktioniert, indem die erwarteten Verluste einer Police auf der Grundlage der durchschnittlichen Verluste der vergangenen Jahre geschätzt werden, nach Berücksichtigung von Schadensinflation, Änderungen der Gefährdungslage, eingetretenen aber nicht gemeldeten (IBNR) Schäden und allen anderen Anpassungen, die vorgenommen werden müssen, um die vergangenen Schadensdaten für die heutige Situation relevant zu machen.

Die Burning-Cost-Quote basiert in ihrer einfachsten Form auf den Gesamtverlusten. Dieser Ansatz kann jedoch problematisch sein, wenn Selbstbehalte und Limits variieren, da Policen im Laufe der Jahre unterschiedliche Selbstbehaltsniveaus aufweisen können. Darüber hinaus ist die Auswirkung der Inflation bei einem Selbstbehalt nicht einfach zu handhaben, sodass die Quote Inflationstrends bei Schäden übersehen kann. Ein Vergleich der aktuellen Gefährdung, oft Prämien, mit aktuellen nicht entwickelten Schäden kann dazu führen, dass die Quote die endgültige Finanzlage unterschätzt.



Vorteile und Risiken von Burning-Cost-Policen in der Arbeitsunfallversicherung


Immer mehr große Unternehmen entscheiden sich für Burning-Cost-Policen für die Arbeitsunfallversicherung, bei denen die Prämien auf der tatsächlichen Schadenserfahrung des Unternehmens basieren.

Unternehmen, die eine Police mit Burning-Cost-Preisgestaltung anstelle einer konventionell kalkulierten Prämie wählen, können erhebliche finanzielle Vorteile erzielen, aber auch durch unvorhergesehene Schadenskosten negativ beeinflusst werden. Beispielsweise können Arbeitgeber potenziell niedrigere Prämien für ihre Arbeitsunfallversicherung zahlen, obwohl auch das Risiko besteht, dass sie letztendlich höher sind als ein konventioneller Satz.

CFOs und Makler sollten sich der Risiken bei der Wahl einer Arbeitsunfallversicherungspolice bewusst sein. Die Arbeitsunfallversicherung ist in der Regel der höchste einzelne Versicherungsaufwand, dem ein Unternehmen ausgesetzt ist, daher lohnt es sich, die Optionen und die möglichen Auswirkungen zu prüfen.



Wichtige Vorteile der Verwendung der Burning-Cost-Quote


Der Hauptvorteil der Burning-Cost-Preisgestaltung besteht darin, dass sie einen direkten finanziellen Anreiz für Unternehmen schafft, effizient zu arbeiten und Arbeitssicherheit und Rehabilitation zu priorisieren. Eingetretene aber nicht gemeldete (IBNR) Kosten sollten ebenfalls berücksichtigt werden, wie z. B. laufende medizinische Kosten aufgrund problematischer Verletzungen. Unternehmensverantwortliche sollten zudem umfassende Risikomanagement- und Best-Practice-Programme zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess einrichten, um den Nutzen der Burning-Cost-Quote für die Arbeitsunfallversicherung zu maximieren.

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