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Cbot

Chicago Board of Trade (CBOT): Wichtige gehandelte Rohstoffe und Futures



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Rohstoffbörse Chicago Board of Trade (CBOT) wurde 1848 gegründet.
  • Ursprünglich bot die CBOT nur den Handel mit landwirtschaftlichen Rohstoffen wie Weizen, Mais und Sojabohnen an.
  • Heute bietet sie Futures und Optionen auf eine breite Palette von Produkten an, darunter Staatsanleihen, Gold, Silber und Energie.
  • Die CBOT ist Teil der CME Group, dem weltweit führenden Derivatemarkt.
  • Der Übergang vom Open-Outcry zu elektronischen Handelssystemen ist bei der CBOT im Gange.


Was ist der Chicago Board of Trade (CBOT)?


Der Chicago Board of Trade (CBOT) ist eine Rohstoffbörse, die auf das Jahr 1848 zurückgeht.1 Ursprünglich bot die CBOT nur den Handel mit landwirtschaftlichen Rohstoffen wie Weizen, Mais und Sojabohnen an. Heute bietet sie Options- und Terminkontrakte auf eine breite Palette von Produkten an, darunter Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie. Viele Jahre lang war die CBOT eine reine Open-Outcry-Börse, an der Händler zusammenkamen, um zu feilschen und einen Marktpreis für einen Rohstoff zu vereinbaren.



Entwicklung des Chicago Board of Trade (CBOT)


Der Chicago Board of Trade entstand Mitte des 19. Jahrhunderts, um Landwirten und Rohstoffverbrauchern beim Risikomanagement zu helfen, indem die Preisunsicherheit bei landwirtschaftlichen Produkten wie Weizen und Mais beseitigt wurde. Später kamen Terminkontrakte auf Produkte wie Rinder und andere Nutztiere hinzu. Chicago wurde als Standort der Börse gewählt wegen seiner Eisenbahninfrastruktur, seiner Nähe zu den amerikanischen Agrarherzregionen und der Stellung der Stadt als wichtiger Umschlagplatz für Nutztiere. Die Lage der Börse erleichterte und verbilligte die Lieferung der zugrunde liegenden Produkte der Terminkontrakte.

Im Laufe der Zeit begann die Börse mit dem Handel von Kontrakten für Finanzprodukte, Energie und Edelmetalle. In den 1970er Jahren kamen Optionskontrakte auf, die es Händlern und Anlegern ermöglichten, ihre Risikomanagementstrategien noch weiter zu verfeinern.2 Rohstoffe spielen im Handel an der Chicago Board of Trade weiterhin eine zentrale Rolle, aber auch andere Produkte wie US-Staatsanleihen und Aktienindex-Futures werden dort gehandelt.

Heute ist der Chicago Board of Trade Teil der Chicago Mercantile Exchange (CME) Group. Die Chicago Mercantile Exchange Group ist der weltweit führende und vielfältigste Derivatemarkt, der aus vier Börsen besteht:

The Chicago Mercantile Exchange (CME)

The Chicago Board of Trade (CBOT)

The New York Mercantile Exchange (NYMEX)

The COMEX.34

Jede Börse bietet eine Vielzahl globaler Benchmarks für wichtige Anlageklassen. Die Chicago Mercantile Exchange (CME) Group fusionierte 2007 mit dem Chicago Board of Trade (CBOT) und fügte dem bestehenden Produktangebot der Gruppe Zins-, Agrar- und Aktienindexprodukte hinzu.5



Übergang vom Open-Outcry zum elektronischen Handel


Der Chicago Board of Trade war eine reine Open-Outcry-Börse, an der Händler zusammenkamen, um Rohstoffpreise zu vereinbaren. Da der Rohstoffhandel älter ist als Telegraf, Telefon und Computer, war der persönliche Handel über viele Jahre die Geschäftsnorm.

Heute ist der Open-Outcry-Handel rückläufig, und der Chicago Board of Trade hat zunehmend elektronische Handelssysteme eingeführt, wobei nur sehr begrenzt Open-Outcry-Handelsgruben erhalten bleiben. Im Jahr 2015 schloss die Börse 35 Open-Outcry-Handelsgruben für Terminkontrakte.6 Aufgrund der Kostenvorteile und Kundenpräferenzen sind die meisten Börsen weltweit auf elektronischen Handel umgestiegen. Die USA sind eines der wenigen Länder, das noch begrenzte Open-Outcry-Börsen unterhält.7

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