Cheapesttodeliver
Günstigste zur Lieferung (CTD) erklärt: Definition, Formel und Beispiele
Was ist die günstigste zu liefernde Sicherheit?
Bei Terminkontrakten bezieht sich die günstigste zu liefernde Sicherheit (Cheapest to Deliver, CTD) auf die Auswahl des günstigsten Wertpapiers, das die Anforderungen der Long-Position erfüllt. Dies spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere bei Terminkontrakten auf Staatsanleihen, bei denen eine Vielzahl von Wertpapieren die Kontraktspezifikationen erfüllen kann. Das Verständnis von CTD ist wichtig, da es die Marktpreisbildung von Futures beeinflusst und bestimmt, wie Short-Positionen Renditen maximieren.
Wichtige Erkenntnisse
- Cheapest to Deliver (CTD) ist ein Begriff, der in Terminkontrakten verwendet wird, um das günstigste Wertpapier zu bezeichnen, das gemäß den Kontraktspezifikationen an eine Long-Position geliefert werden kann.
- CTD wird häufig mit Terminkontrakten auf Staatsanleihen in Verbindung gebracht, bei denen verschiedene Anleihen geliefert werden können, sofern sie bestimmte Bedingungen bezüglich Laufzeit und Kupon erfüllen.
- Für Händler mit einer Short-Position ist die Bestimmung des CTD-Wertpapiers aufgrund von Preisunterschieden zwischen dem Marktwert und dem Umrechnungsfaktor von entscheidender Bedeutung.
- Eine Formel zur Berechnung von CTD berücksichtigt den aktuellen Anleihekurs, den Abrechnungspreis und einen Umrechnungsfaktor, mit dem Ziel, die Rendite für die Short-Position zu maximieren.
- Umrechnungsfaktoren, die von Institutionen wie der Chicago Mercantile Exchange angepasst werden, sind notwendig, um die unterschiedlichen Qualitäten der lieferbaren Wertpapiere zu berücksichtigen.
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Wie der CTD-Prozess (Cheapest to Deliver) funktioniert
Ein Terminkontrakt verpflichtet den Käufer, eine bestimmte Menge eines bestimmten zugrunde liegenden Finanzinstruments zu kaufen. Der Verkäufer muss das zugrunde liegende Wertpapier an einem von beiden Parteien vereinbarten Datum liefern. In Fällen, in denen mehrere Finanzinstrumente den Kontrakt erfüllen können, da keine bestimmte Qualität festgelegt wurde, kann der Verkäufer mit der Short-Position bestimmen, welches Instrument die günstigste Lieferung bietet.
Denken Sie daran: Ein Händler geht in der Regel eine Short-Position – oder einen Leerverkauf – ein, wenn er ein Finanzprodukt verkauft, in der Absicht, es später zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen. Händler gehen im Allgemeinen Short-Positionen ein, wenn sie glauben, dass der Preis eines Vermögenswerts in naher Zukunft fallen wird. Terminmärkte ermöglichen es Händlern, jederzeit Short-Positionen einzugehen.
Die Bestimmung der günstigsten zu liefernden Sicherheit ist für die Short-Position von entscheidender Bedeutung, da oft eine Differenz zwischen dem Marktpreis und dem Umrechnungsfaktor des gelieferten Wertpapiers besteht. Dies macht es für den Verkäufer vorteilhaft, ein bestimmtes Wertpapier gegenüber einem anderen zu wählen. Da angenommen wird, dass die Short-Position die günstigste zu liefernde Sicherheit bereitstellt, basiert die Marktpreisbildung von Terminkontrakten im Allgemeinen auf der günstigsten zu liefernden Sicherheit.
Wichtig
Es wird allgemein angenommen, dass die Short-Position die günstigste zu liefernde Sicherheit bereitstellt.
Schlüsselfaktoren bei der Auswahl der günstigsten zu liefernden Sicherheit
Die Auswahl der günstigsten zu liefernden Sicherheit hilft dem Short-Investor, seinen Gewinn mit der ausgewählten Anleihe zu maximieren. Die Berechnung zur Bestimmung der günstigsten zu liefernden Sicherheit lautet:
Der aktuelle Anleihekurs basiert auf dem Marktpreis zuzüglich etwaiger fälliger Zinsen. Bei Berechnungen wird häufig der Nettobetrag herangezogen, der als impliziter Reposatz bezeichnet wird. Dies ist die Rendite, die ein Händler erzielen kann, wenn er gleichzeitig eine Anleihe oder einen Terminkontrakt verkauft und denselben Vermögenswert zum Marktpreis mit geliehenen Mitteln kauft. Höhere implizite Reposätze führen zu Vermögenswerten, die insgesamt günstiger zu liefern sind.
Die Chicago Board of Trade und die Chicago Mercantile Exchange legen den Umrechnungsfaktor fest, um verschiedene Qualitäten anzugleichen und Vorteile bei der Wahl von Optionen zu begrenzen. Die Umrechnungsfaktoren werden nach Bedarf angepasst, um bei der Verwendung der Informationen für Berechnungen die nützlichste Kennzahl zu liefern.