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Compliance-Kosten

Compliance-Kosten verstehen: Wichtige Ausgaben und deren Auswirkungen auf Unternehmen



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Compliance-Kosten steigen, da Unternehmen weltweit expandieren und strengeren Vorschriften ausgesetzt sind.
  • Globale Geschäftstätigkeiten führen aufgrund unterschiedlicher regionaler Vorschriften zu höheren Compliance-Ausgaben.
  • Die Nichteinhaltung ist teurer als die Erfüllung von Compliance-Verpflichtungen, manchmal um mehr als das 2,7-fache.
  • Unternehmen können Unternehmenssysteme einsetzen, um Compliance-Kosten und Personalbedarf zu senken.
  • Der Anstieg der Compliance-Kosten wird teilweise durch neue Bereiche wie Fintech-Regulierungen verursacht.


Was sind Compliance-Kosten?


Compliance-Kosten sind die Ausgaben, die ein Unternehmen zur Einhaltung von Branchenvorschriften aufwendet, einschließlich Gehälter für Compliance-Mitarbeiter, Berichterstattung, Prüfungen und System-Upgrades. Diese Kosten steigen, da Vorschriften verschärft werden und Unternehmen weltweit expandieren, weshalb es wichtig ist, sie zu verstehen, um große finanzielle Strafen zu vermeiden.



Die Auswirkungen von Compliance-Kosten auf Unternehmen


Compliance-Kosten steigen in der Regel mit zunehmender Regulierung einer Branche. Sie können aufgrund lokaler, nationaler und internationaler Vorschriften anfallen und nehmen im Allgemeinen zu, je mehr Rechtsgebiete ein Unternehmen tätig ist. Globale Unternehmen mit Niederlassungen in verschiedenen Rechtsordnungen und unterschiedlichen Regulierungssystemen haben naturgemäß viel höhere Compliance-Kosten als ein Unternehmen, das nur an einem Standort tätig ist. Compliance-Kosten werden manchmal als Compliance-Overhead bezeichnet.

Compliance-Kosten werden oft mit regulatorischem Risiko und Verhaltenskosten verwechselt. Regulatorisches Risiko ist das Risiko, dem alle Unternehmen aufgrund möglicher Änderungen der Regeln in der Zukunft ausgesetzt sind, und Verhaltenskosten sind die Gebühren und Zahlungen, die ein Unternehmen für Verstöße gegen aktuelle Vorschriften leistet. Compliance-Kosten sind einfach die laufenden Kosten für die Einhaltung der geltenden Regeln. Für ein börsennotiertes Unternehmen umfassen Compliance-Kosten alle branchenspezifischen Anforderungen: Umweltverträglichkeitsprüfungen, Personalrichtlinien usw. sowie die Kosten für Aktionärsabstimmungen, Quartalsberichte, unabhängige Prüfungen usw.



Bewältigung der steigenden Belastung durch Compliance-Kosten


In einer globalisierten Welt ist die Einhaltung sich ändernder Regulierungssysteme eine komplexe Aufgabe. Unternehmen haben es mit unterschiedlichen Vorschriften sowie expandierenden Rechtsgebieten zu tun, in denen Länder wie die USA die Gesamtheit der Unternehmensaktivitäten prüfen, um die Einhaltung von Anti-Korruptions-, Anti-Terrorismus- und Anti-Geldwäsche-Gesetzen sicherzustellen. Dann gibt es Gebiete wie die Europäische Union, die scheinbar für die meisten Geschäftspraktiken Vorschriften hat. Im Jahr 2016 wurden alle Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen verkaufen, darüber informiert, dass sie die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) einhalten müssen, was die Compliance-Kosten erhöht, da die Ernennung eines Datenschutzbeauftragten (DPO) zur Überwachung der Implementierung von Systemen und Datenschutzreformen vorgeschrieben wird.

Aufgrund gestiegener Compliance-Kosten setzen viele Unternehmen auf große unternehmensweite Systeme, um den Personalbedarf für Compliance zu senken. Interessanterweise haben die Trends, die diese großen Systeme hervorgebracht haben, wie Big-Data-Analysen, auch den Aufsichtsbehörden geholfen, Verstöße zu erkennen. Während also die Ausgaben für Compliance-Kosten gestiegen sind, sind auch die Verhaltenskosten gestiegen.

Dieser Trend scheint sich fortzusetzen, da die Anzahl der Umwelt-, Steuer-, Transport-, Gesundheits- und anderer Vorschriften zugenommen hat. Viele Nationen durchlaufen Phasen verstärkter Regulierung, gefolgt von Deregulierung bis zu einem gewissen Punkt, und die USA sind keine Ausnahme. Allerdings gilt die allgemeine Regel, dass eine einmal erlassene Verordnung eher angepasst als gestrichen wird.

Trotz der gestiegenen Kosten für die Einhaltung von Vorschriften zeigen Studien, dass es zumindest um das 2,7-fache teurer ist, die Compliance-Standards nicht zu erfüllen. Die Kosten für Compliance liegen im Durchschnitt bei etwa 5,5 Millionen US-Dollar, während die Kosten für Nichteinhaltung etwa 15 Millionen US-Dollar betragen.

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