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Cppi

Verständnis der Vorteile und Anwendungen der Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI)



Wichtige Erkenntnisse


  • CPPI ermöglicht Anlegern, das Aufwärtspotenzial zu erhalten, während sie gleichzeitig gegen Abwärtsrisiken geschützt sind.
  • Die Strategie verwendet einen Multiplikator, um das Risikoniveau und die Vermögensallokation zu bestimmen.
  • CPPI beinhaltet häufiges Rebalancing, in der Regel monatlich oder vierteljährlich.
  • Der Ansatz kombiniert riskante Vermögenswerte mit konservativen Vermögenswerten, um Kapital zu schützen.
  • CPPI-Strategien können in volatilen Märkten, die sich entgegen den Erwartungen bewegen, eine unterdurchschnittliche Performance aufweisen.


Was ist Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI)?


Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI) ist eine Portfolioabsicherung und wird als Strategie eingesetzt, um die Aufwärtsdynamik von Aktienmarktexposition mit konservativen Finanzinstrumenten zu kombinieren. Dies geschieht durch die Zuweisung eines spezifisch berechneten Prozentsatzes der Investition zu einem Risikokonto. Ein Multiplikator wird verwendet, um den Risikobetrag zu bestimmen, den ein Anleger eingehen möchte, sowie die Vermögensallokation; je höher die Zahl, desto aggressiver der Ansatz. Anleger können ihre Bestände monatlich oder vierteljährlich anpassen.



Erkundung der Mechanik von CPPI


Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI) ermöglicht es einem Anleger, die Exposition gegenüber dem Aufwärtspotenzial eines riskanten Vermögenswerts aufrechtzuerhalten, während gleichzeitig eine Kapitalgarantie gegen Abwärtsrisiken besteht. Das Ergebnis der CPPI-Strategie ähnelt dem Kauf einer Call-Option, verwendet jedoch keine Optionskontrakte. Daher wird CPPI manchmal als konvexe Strategie bezeichnet, im Gegensatz zu einer "konkaven Strategie" wie Constant Mix. Finanzinstitutionen verkaufen CPPI-Produkte auf eine Vielzahl von riskanten Vermögenswerten, einschließlich Aktien und Credit Default Swaps.



Wie CPPI-Strategien funktionieren


Der Anleger beginnt mit der Investition in den riskanten Vermögenswert, unter Verwendung dieser Formel: Multiplikator x Polsterwert. Der Rest fließt in den konservativen Vermögenswert. Der Wert des Multiplikators basiert auf dem Risikoprofil des Anlegers und wird ermittelt, indem zunächst gefragt wird, wie hoch der maximale Tagesverlust bei der riskanten Anlage sein könnte. Der Multiplikator ist der Kehrwert dieses Prozentsatzes. Wenn sich der Portfoliowert im Laufe der Zeit ändert, wird der Anleger gemäß derselben Strategie umschichten.

CPPI beinhaltet zwei Konten: ein Risikokonto und ein Sicherheitskonto. Jedes Konto dient einem bestimmten Zweck innerhalb einer gesamten Anlagestrategie. Das Risikokonto wird mit Futures-Beständen gehebelt, um vor den Abwärtsrisiken einer signifikanten Aktienexposition zu schützen. Die Mittel werden dynamisch zwischen den beiden Konten basierend auf dem wirtschaftlichen Umfeld verschoben.

Anleger können wählen, wann sie neu ausbalancieren, wobei monatliche oder vierteljährliche Anpassungen üblich sind. CPPI erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von fünf Jahren. Idealerweise wächst der Polsterwert im Laufe der Zeit, was eine größere Investition in den riskanten Vermögenswert ermöglicht. Wenn der Polster jedoch sinkt, muss der Anleger möglicherweise einen Teil des riskanten Vermögenswerts verkaufen, um die Vermögensallokationsziele einzuhalten.

Ein Nachteil von CPPI ist die Verzögerung bei der Risikoreduzierung, wenn die Märkte fallen. Eine hypothetische CPPI-Strategie über einen Anlagehorizont von fünf Jahren hätte den S&P 500 mehrere Jahre nach der Finanzkrise von 2008 unterboten.



Praktisches Beispiel zur Umsetzung von CPPI


Betrachten Sie ein hypothetisches Portfolio von 100.000 $, bei dem der Anleger 90.000 $ als absolute Untergrenze festlegt. Wenn das Portfolio auf 90.000 $ fällt, würde der Anleger alle Vermögenswerte in Bargeld umschichten, um das Kapital zu erhalten.

Wenn man entscheidet, dass ein maximaler "Crash" von 20 Prozent möglich ist, beträgt der Multiplikatorwert (1/0,20) oder 5. Multiplikatorwerte zwischen 3 und 6 sind sehr üblich. Basierend auf den bereitgestellten Informationen würde der Anleger 5 x (100.000 $ - 90.000 $) oder 50.000 $ in den riskanten Vermögenswert allokieren, der Rest fließt in Bargeld oder den konservativen Vermögenswert.

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