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Crosstrade

Verständnis von Cross Trades: Erklärung, Legitimität und Bedenken



Was ist ein Cross Trade?


Cross Trades treten auf, wenn Kauf- und Verkaufsaufträge für denselben Vermögenswert verrechnet werden, ohne an einer Börse erfasst zu werden – eine Praxis, die an den meisten großen Börsen nicht erlaubt ist. Wenn jedoch Broker Aufträge über verschiedene Kundenkonten hinweg zusammenführen und melden, können Cross Trades legitim sein. Obwohl sie für Vermögensübertragungen und das Hedging von Derivaten praktisch sind, können Cross Trades öffentliche Aufträge umgehen, was zu potenziellen Vertrauensproblemen im Markt führen kann. Das Verständnis ihrer Funktionsweise und Auswirkungen ist sowohl für Anleger als auch für Broker von entscheidender Bedeutung.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Cross Trade gleicht Kauf- und Verkaufsaufträge aus, ohne an der Börse erfasst zu werden, was normalerweise an großen Börsen nicht erlaubt ist.
  • Diese Trades können legitim erfolgen, wenn Broker zusammengehörige Aufträge für dasselbe Wertpapier über verschiedene Kundenkonten hinweg ausführen und melden.
  • Cross Trades können Transaktionsspannen umgehen, aber Marktteilnehmer daran hindern, möglicherweise bessere Preise zu erhalten.
  • Sie sind oft mit Derivategeschäften verbunden, wie z. B. Delta-neutralem Options-Hedging, müssen aber zum fairen Marktwert ausgeführt werden.
  • Bedenken bezüglich Cross Trades umfassen mögliche Marktmanipulation und Untergrabung des Vertrauens, da sie eine breitere Marktbeteiligung ausschließen.
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Wichtig


Cross Trades werden häufig für Geschäfte durchgeführt, die zusammengehörige Kauf- und Verkaufsaufträge beinhalten, die mit einem Derivategeschäft verbunden sind, wie z. B. die Absicherung eines Delta-neutralen Optionsgeschäfts.



Die Funktionsweise von Cross Trading verstehen


Cross Trades haben inhärente Fallstricke aufgrund der fehlenden ordnungsgemäßen Berichterstattung. Wenn der Handel nicht an der Börse erfasst wird, erhalten Kunden möglicherweise nicht den aktuellen Marktpreis. Da die Aufträge nicht öffentlich sind, wissen Anleger möglicherweise nicht, ob ein besserer Preis verfügbar war. Cross Trades sind in der Regel an großen Börsen nicht erlaubt. Aufträge müssen an die Börse gesendet werden und alle Geschäfte müssen erfasst werden.

Cross Trades sind jedoch in bestimmten Situationen erlaubt, zum Beispiel wenn sowohl Käufer als auch Verkäufer Kunden desselben Vermögensverwalters sind und der Preis des Cross Trades zum Zeitpunkt des Handels als wettbewerbsfähig gilt.

Ein Portfoliomanager kann Vermögenswerte zwischen Kunden übertragen und die Handelsspanne entfernen. Der Broker und der Manager müssen einen fairen Marktpreis nachweisen und den Handel ordnungsgemäß klassifizieren. Der Vermögensverwalter muss der Securities and Exchange Commission (SEC) nachweisen können, dass der Handel für beide Parteien vorteilhaft war.



Risiken und Kontroversen bei Cross Trades erkunden


Cross Trades benötigen keinen festgelegten Preis von Anlegern, aber Aufträge passen zusammen, wenn beide denselben Preis nennen. Solche Geschäfte können durch lokale Regeln erlaubt sein, wenn beide Anleger dem Preis zustimmen. Dies könnte für Anleger relevanter sein, die mit stark volatilen Wertpapieren handeln, deren Wert sich in kurzer Zeit dramatisch ändern kann.

Cross Trades sind umstritten, weil sie das Vertrauen in den Markt untergraben können. Während einige Cross Trades technisch legal sind, hatten andere Marktteilnehmer nicht die Gelegenheit, mit diesen Aufträgen zu interagieren. Marktteilnehmer hätten möglicherweise mit einem dieser Aufträge interagieren wollen, hatten aber keine Chance, da der Handel außerbörslich stattfand. Eine weitere Sorge ist, dass Cross Trades verwendet werden können, um 'paint the tape' zu betreiben, indem sie Marktpreise durch Vortäuschen hoher Handelsaktivität manipulieren.

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