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Wie Down-and-in-Optionen funktionieren



Wichtige Erkenntnisse


  • Eine Down-and-In Option ist eine Knock-in-Barriereoption, die aktiviert wird, wenn der Preis des Basiswerts auf ein festgelegtes Barriereniveau fällt.
  • Erreicht der Kurs des Basiswerts nie die Barriere, verfällt die Option wertlos, ohne aktiviert zu werden, und bietet keine Auszahlung.
  • Down-and-In Optionen können Call- oder Put-Optionen sein, was je nach Marktbedingungen und Anlagestrategie Flexibilität bietet.
  • Die Preisgestaltung dieser Optionen ist aufgrund der Barrierefunktion komplex und wird häufig von Institutionen zu Absicherungszwecken genutzt.
  • Erwägen Sie diese Optionen als potenziell günstigere Absicherungsmechanismen im Vergleich zu Standardoptionen.


Was ist eine Down-and-In Option?


Eine Down-and-In Option ist ein Finanzderivat, das als Knock-in-Barriereoption bekannt ist. Es wird erst aktiv, wenn der Preis des Basiswerts auf ein vorher festgelegtes Barriereniveau fällt. Erreicht der Preis dieses Barriereniveau nicht, bleibt die Option inaktiv und verfällt wertlos. Diese Art von Option wird von Anlegern genutzt, um möglicherweise Positionen zu hebeln und gleichzeitig die anfänglichen Kosten zu minimieren.



Die Mechanik von Down-and-In Optionen verstehen


Als exotische Option betrachtet, ist eine Down-and-In Option eine von zwei Arten von Knock-in-Barriereoptionen, die andere ist die Up-and-In Option. Beide Arten gibt es als Put- und Call-Varianten. Eine Barriereoption ist eine Optionsart, bei der die Auszahlung und die Existenz der Option selbst davon abhängen, ob der Basiswert einen vorher festgelegten Preis erreicht oder nicht. Eine Barriereoption kann ein Knock-out sein. Ein Knock-out bedeutet, dass sie wertlos verfällt, wenn der Basiswert einen bestimmten Preis erreicht, was die Gewinne des Halters begrenzt und die Verluste des Stillhalters begrenzt. Die Barriereoption kann auch ein Knock-in sein. Als Knock-in hat sie keinen Wert, bis der Basiswert einen bestimmten Preis erreicht.

Das entscheidende Konzept ist: Wenn der Basiswert während der Laufzeit der Option jemals die Barriere erreicht, wird die Option eingeschlagen (knocked in) oder in aktive Existenz gebracht und bleibt dies bis zum Verfall. Es spielt keine Rolle, ob sie wieder auf das Niveau vor dem Knock-in zurückgeht.



Eine Down-and-In Option in der Praxis: Ein praktisches Beispiel


Zum Beispiel hat eine Down-and-In Option einen Ausübungspreis von 100 und einen Knock-in-Preis von 80. Bei Optionsbeginn lag der Aktienkurs bei 95, aber bevor die Option gültig werden kann, muss der Aktienkurs auf 80 fallen. Geschieht dies nicht, verfällt die Option automatisch wertlos, selbst wenn der Basiswert vor dem Ausübungsdatum 100 erreicht.

Eine Down-and-In Option kann ein Call oder ein Put sein. Beide werden eingeschlagen, wenn der Basiswert auf den Barrierepreis fällt.

Bei einer Up-and-In Option wird die Option gültig, wenn der Basiswert auf den Barrierepreis steigt. Sowohl Calls als auch Puts verfallen wertlos, wenn der Basiswert niemals seinen Barrierepreis erreicht.



Verwendung von Down-and-In Optionen


Große Institutionen oder Market Maker erstellen diese Optionen durch direkte Vereinbarung, hauptsächlich weil ihre Bewertung eine komplexe Angelegenheit ist. Zum Beispiel kann ein Portfoliomanager sie als kostengünstigere Methode zur Absicherung gegen Verluste bei einer Long-Position nutzen. Die Absicherung wäre günstiger als der Kauf von Standard-Put-Optionen. Allerdings wäre sie unvollkommen, da der Käufer ungeschützt wäre, wenn der Wertpapierpreis niemals den Barrierepreis erreicht.

Die Preisgestaltung hängt von allen üblichen Optionskennzahlen ab, wobei die Knock-in-Funktion eine zusätzliche Dimension hinzufügt. Europäische Verfalltermine, bei denen die Ausübung nur am Verfalltag erfolgen kann, sind bereits kompliziert genug. Eine amerikanische Option, bei der der Inhaber die Option jederzeit vor oder am Verfalltag ausüben kann, ist jedoch noch komplizierter.

Handel Optionen und Derivate Fortgeschrittene Konzepte
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