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Demarkerindikator

Verständnis des DeMarker (DeM) Indikators: Strategien & Gültigkeit



Was ist der DeMarker-Indikator?


Der DeMarker- (oder DeMark-) Indikator ist ein Instrument der technischen Analyse, das darauf abzielt, aktuelle und vergangene Extremwerte von Vermögenspreisen zu vergleichen, um die Marktnachfrage und den Richtungstrend zu bewerten. Als Oszillator wird er verwendet, um Marktein- und -ausstiege zeitlich zu steuern. Der Indikator, der auf Prinzipien des technischen Analysten Thomas DeMark basiert, unterscheidet sich von anderen Oszillatoren wie dem RSI dadurch, dass er sich auf Hochs und Tiefs innerhalb von Perioden konzentriert.



Wichtige Erkenntnisse


  • Der DeMarker-Indikator (DeM) ist als Frühindikator konzipiert, der mögliche Änderungen von Preistrends signalisiert, und wird häufig zusammen mit anderen technischen Indikatoren verwendet, um Marktein- und -ausstiegspunkte zu bestimmen.
  • Im Gegensatz zu anderen Oszillatoren wie dem Relative Strength Index (RSI) konzentriert sich der DeM-Indikator auf Hochs und Tiefs innerhalb von Perioden; er ist weniger anfällig für Verzerrungen (die beispielsweise den ROC-Indikator betreffen), die durch unregelmäßige Preisverschiebungen zu Beginn der Analyse verursacht werden.
  • Obwohl der DeM-Indikator von technischen Tradern weit verbreitet ist, hat die empirische Forschung seine eigenständige Validität insbesondere auf Rohstoffmärkten in Frage gestellt, was darauf hindeutet, dass er in Verbindung mit anderen Indikatoren verwendet werden sollte.
  • Der DeM-Indikator oszilliert zwischen 0 und 1, wobei Referenzwerte bei 0,30 und 0,70 potenziell überkaufte oder überverkaufte Bedingungen signalisieren, was auf eine höhere Wahrscheinlichkeit von Trendumkehrungen hinweist.
  • Trotz seiner beabsichtigten Verwendung zur zeitlichen Steuerung von Markttrends haben Forschungsergebnisse Inkonsistenzen gezeigt, was die Notwendigkeit eines umfassenden Ansatzes bei der Verwendung des DeM-Indikators in Handelsstrategien unterstreicht.
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Wie der DeMarker-Indikator die Marktanalyse verbessert


Der DeMarker-Indikator kann Händlern helfen, auf der Grundlage wahrscheinlicher Preistrends zu entscheiden, wann sie Vermögenswerte kaufen oder verkaufen sollen. Er wurde als Frühindikator konzipiert, da er versucht, eine bevorstehende Änderung des Preistrends zu signalisieren. Händler verwenden diesen Indikator zusammen mit anderen, um Preiserschöpfung, Markthochs und -tiefs zu erkennen und Risiken zu bewerten. Obwohl der DeMarker-Indikator ursprünglich für tägliche Preisbalken entwickelt wurde, kann er auf jeden Zeitrahmen angewendet werden, da er auf relativen Preisdaten basiert.

Im Gegensatz zum bekannten Relative Strength Index (RSI) konzentriert sich der DeMarker-Indikator auf Hochs und Tiefs innerhalb von Perioden, nicht auf Schlusskurse. Wie der RSI ist er weniger anfällig für Verzerrungen durch unregelmäßige Preisbewegungen, wie sie bei Indikatoren wie der Rate of Change (ROC) zu beobachten sind.



Entwicklung einer Handelsstrategie mit dem DeMarker-Indikator


Der DeMarker-Indikator besteht aus einer einzigen fluktuierenden Kurve und verwendet keine geglätteten Daten. Der Standardzeitraum für die Berechnung des Indikators beträgt 14 Perioden, und mit zunehmender Anzahl von Perioden wird die Indikatorkurve glatter. Umgekehrt wird die Kurve bei kleineren Periodenzahlen reaktionsschneller.

Dieser Oszillator ist zwischen Werten von null und eins begrenzt und hat einen Basiswert von 0,5, obwohl einige Varianten des Indikators eine Skala von 100 bis -100 aufweisen. Der Indikator hat typischerweise Linien sowohl bei den Werten 0,30 als auch 0,70 als Warnsignale, dass eine Preiswende bevorsteht. Werte, die eine dieser Linien überschreiten, deuten auf eine höhere Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden Änderung des aktuellen Trends hin, während Werte zwischen den Linien auf eine geringere Wahrscheinlichkeit hindeuten.

Überkaufte und überverkaufte Bedingungen sind wahrscheinlich bevorstehend, wenn die Kurve diese Grenzlinien überschreitet.



Bewertung der Wirksamkeit von DeMarker-Indikatoren im Handel


DeMarker-Indikatoren sind ein beliebtes Instrument, das von technischen Tradern zur Marktzeitsteuerung verwendet wird, aber die Begründung für die Verwendung dieser Indikatoren ist nicht vollständig klar, und die Wahl ihrer Parameter ist oft nicht motiviert oder durch Daten gestützt. Eine aktuelle Studie hat verschiedene DeM-Strategien anhand von Daten der Rohstoffterminkontrakte zurückgetestet, um zu sehen, ob sie gültige Instrumente zur Marktzeitsteuerung sind.1

Die erste Schlussfolgerung aus dieser Forschung ist, dass die Anzahl der Signale, die die DeM-Indikatoren erzeugen, gering ist und selten vorkommt. Im Vergleich zu einer einfachen Buy-and-Hold-Strategie zeigen ihre Ergebnisse, dass es in den meisten Fällen eine begrenzte Anzahl von Haltetagen gibt, für die die Indikatoren eine Vorhersagekraft haben.

DeM behauptet, Trendumkehrungen zeitlich zu steuern, aber manchmal haben große Preisbewegungen, die auf sein Signal folgten, den bestehenden Trend beibehalten. Laut den Autoren der Studie "widersprechen diese Ergebnisse dem Design des Indikators und erschweren das Verständnis der wirtschaftlichen Logik dahinter, die als offensichtlich angenommen wird."

Aus diesem Grund sollte der DeM-Indikator nicht allein verwendet werden und könnte in Kombination mit anderen technischen Indikatoren effektiver sein, um die von ihm erzeugten Signale zu bestätigen oder zu widerlegen.

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