Diagonalspread
Diagonal Spreads entschlüsseln: Ein Strategieleitfaden für den Optionshandel
Was ist ein Diagonal Spread?
Ein Diagonal Spread verbessert Optionshandelsstrategien, indem er unterschiedliche Ausübungspreise und Ablauftermine in einem einzigen Setup kombiniert. Diese Taktik, die Feinheiten von Kalender- und vertikalen Spreads vermischt, ermöglicht es Händlern, sich je nach Marktbedingungen bullisch oder bärisch zu positionieren.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Diagonal Spread ist eine Optionsstrategie, die Elemente von horizontalen und vertikalen Spreads durch unterschiedliche Ausübungspreise und Ablaufdaten kombiniert.
- Händler verwenden Diagonal Spreads, um Geschäfte mit reduzierten Zeiteffekten zu konstruieren, während sie bullische oder bärische Positionen einnehmen.
- Diese Strategie kann je nach Kombination der Ausübungspreise bullisch oder bärisch sein, beinhaltet jedoch in der Regel den Kauf der längeren Laufzeit und den Verkauf der kürzeren.
- Die meisten Diagonal Spreads führen entweder zu einem Debit oder einem Kredit, je nachdem, ob sie als Long- oder Short-Spreads eingerichtet sind.
- Diagonal Spreads können gerollt werden, indem die abgelaufene Option durch eine andere ersetzt wird, oft mit demselben Ausübungspreis, aber einer anderen Laufzeit.
Die Mechanik von Diagonal Spreads verstehen
Diese Strategie wird als Diagonal Spread bezeichnet, da sie einen horizontalen Spread (auch Zeit-Spread oder Kalender-Spread genannt), der einen Unterschied in den Ablaufdaten beinhaltet, und einen vertikalen Spread (Preis-Spread), der einen Unterschied in den Ausübungspreisen beinhaltet, kombiniert.
Die Begriffe horizontale, vertikale und diagonale Spreads beziehen sich auf die Positionen jeder Option in einem Optionsraster. Optionen werden in einer Matrix aus Ausübungspreisen und Ablaufdaten aufgelistet. Optionen, die in vertikalen Spread-Strategien verwendet werden, sind alle in derselben vertikalen Spalte mit denselben Ablaufdaten aufgelistet. Optionen in einer horizontalen Spread-Strategie hingegen verwenden dieselben Ausübungspreise, haben jedoch unterschiedliche Ablaufdaten. Die Optionen sind daher horizontal auf einem Kalender angeordnet.
Optionen in Diagonal Spreads haben unterschiedliche Ausübungspreise und Ablauftage, sodass die Optionen diagonal auf dem Kursgitter angeordnet sind.
Verschiedene Arten von Diagonal Spreads erkunden
Diagonal Spreads variieren, da sich jede Option im Ausübungspreis und Ablaufdatum unterscheidet. Diagonal Spreads können bullisch oder bärisch sein und beinhalten Long- oder Short-Positionen entweder in Puts oder Calls.
Die meisten Diagonal Spreads sind Long-Spreads, und die einzige Anforderung ist, dass der Halter die Option mit der längeren Laufzeit kauft und die Option mit der kürzeren Laufzeit verkauft. Dies gilt sowohl für Call-Diagonals als auch für Put-Diagonals.
Umgekehrt erfordern Short-Spreads den Kauf der kürzeren Laufzeit und den Verkauf der längeren.
Was bestimmt, ob eine Long- oder Short-Strategie bullisch oder bärisch ist, ist die Kombination der Ausübungspreise. Die folgende Tabelle umreißt die Möglichkeiten:
Praktisches Beispiel einer Diagonal Spread-Strategie
Zum Beispiel: Bei einem bullischen Long-Call-Diagonal-Spread kauft man die Option mit der längeren Laufzeit und einem niedrigeren Ausübungspreis und verkauft die Option mit der nahen Laufzeit und dem höheren Ausübungspreis. Ein Beispiel wäre der Kauf einer Dezember-Call-Option mit einem Ausübungspreis von 20 $ und gleichzeitig der Verkauf einer April-Call-Option mit einem Ausübungspreis von 25 $.
Wichtige Überlegungen zu Diagonal Spread-Strategien
Diese sind typischerweise im Verhältnis 1:1 strukturiert, wobei lange vertikale und lange Kalender-Spreads zu einem Debit führen. Bei Diagonal Spreads variieren die Kombinationen von Ausübungspreisen und Laufzeiten, aber ein langer Diagonal Spread wird in der Regel mit einem Debit eröffnet, und ein kurzer Diagonal Spread wird als Kredit eingerichtet.
Der einfachste Weg, einen Diagonal Spread zu nutzen, besteht darin, den Handel zu schließen, wenn die kurze Option ausläuft. Viele Händler 'rollen' die Strategie jedoch, meist indem sie die abgelaufene Option durch eine Option mit demselben Ausübungspreis, aber mit der Laufzeit der längeren Option (oder früher) ersetzen.