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Disruptive Technologie

Disruptive Technologie verstehen: Beispiele und Anlagestrategien



Was ist disruptive Technologie?


Disruptive Technologie gestaltet Branchen neu, indem sie überlegene Lösungen bietet, die veraltete Systeme ersetzen. Von E-Commerce bis zu Mitfahr-Apps – erfahren Sie, wie Innovationen wie Blockchain die Geschäftslandschaft verändern. Entdecken Sie die Strategien, die erforderlich sind, um klug in diese bahnbrechenden Technologien zu investieren.



Wichtige Erkenntnisse


  • Disruptive Technologie bezieht sich auf Innovationen, die die Art und Weise, wie Verbraucher, Branchen oder Unternehmen operieren, grundlegend verändern und dabei oft ältere Verfahren ersetzen.
  • Das Konzept wurde von Clayton Christensen eingeführt, der erklärte, wie Start-ups disruptive Technologie nutzen können, um in einer Branche präsent zu werden.
  • Investitionen in disruptive Technologie können riskant sein, da die Einführung Jahre dauern kann oder gar nicht erfolgt, wie beim Segway zu sehen war.
  • Die Blockchain-Technologie, bekannt als Antrieb von Bitcoin, ist ein Beispiel für eine disruptive Technologie mit bedeutenden Auswirkungen auf Finanzinstitute.
  • Exchange-Traded Funds (ETFs) wie der ALPS Disruptive Technologies ETF bieten Zugang zu verschiedenen disruptiven Technologien, darunter Fintech und künstliche Intelligenz.
  • Erhalten Sie personalisierte, KI-gestützte Antworten, die auf über 27 Jahren vertrauenswürdiger Expertise basieren.
  • Investopedia / NoNo Flores


Disruptive Technologie verstehen: Konzepte und Auswirkungen


Clayton Christensen stellte die Idee disruptiver Technologien in einem Artikel der Harvard Business Review von 1995 vor.1 Christensen erweiterte das Thema später in „The Innovator's Dilemma", veröffentlicht 1997.2 Seitdem ist es zu einem Schlagwort in Start-up-Unternehmen geworden, die ein Produkt mit Massenappeal schaffen wollen.

Ein Start-up mit begrenzten Ressourcen kann Technologie disruptieren, indem es eine neue Methode zur Erledigung einer Aufgabe erfindet. Etablierte Unternehmen konzentrieren sich in der Regel auf kleine Verbesserungen statt auf revolutionäre Veränderungen. Sie bedienen ihre größten und anspruchsvollsten Kunden.

Dies ermöglicht es disruptiven Unternehmen, vernachlässigte Kundensegmente anzusprechen und sich in der Branche zu etablieren. Etablierten Unternehmen fehlt oft die Flexibilität, sich schnell an neue Bedrohungen anzupassen. Das ermöglicht es Disruptoren, im Laufe der Zeit in höhere Marktsegmente vorzudringen und weitere Kundensegmente zu erobern.

Auf disruptive Technologien ist es schwierig, sich vorzubereiten, da sie plötzlich auftauchen können.



Bewertung des Potenzials und der Risiken disruptiver Technologien


Risikobereite Unternehmen könnten das Potenzial disruptiver Technologien erkennen und neue Märkte erschließen, die diese nutzen können. Dies sind die „Innovatoren" des Technologie-Adoptionslebenszyklus. Andere Unternehmen verfolgen möglicherweise eine risikoscheuere Haltung und übernehmen eine Innovation erst, wenn sie sehen, wie sie bei anderen funktioniert.

Unternehmen, die die Auswirkungen disruptiver Technologien nicht berücksichtigen, könnten Marktanteile an Wettbewerber verlieren, die Wege gefunden haben, die Technologie zu integrieren.



Blockchain: Eine Fallstudie zu disruptiver Innovation


Blockchain, die Technologie hinter Bitcoin, ist ein dezentrales Hauptbuch, das Transaktionen zwischen Parteien aufzeichnet. Es verlagert Transaktionen von einem zentralen serverbasierten System auf ein transparentes kryptografisches Netzwerk. Die Technologie nutzt Peer-to-Peer-Konsens, um Transaktionen aufzuzeichnen und zu verifizieren, wodurch die manuelle Überprüfung entfällt.



Wichtig


Das Automobil, die Stromversorgung und das Fernsehen waren zu ihrer Zeit disruptive Technologien.

Die Blockchain-Technologie hat enorme Auswirkungen auf Finanzinstitute wie Banken und Wertpapierfirmen. Beispielsweise könnte ein Brokerhaus Peer-to-Peer-Handelsbestätigungen auf der Blockchain ausführen, wodurch Depotbanken und Clearinghäuser überflüssig werden, was die Kosten für Finanzintermediäre senkt und die Transaktionszeiten drastisch verkürzt.



Investitionen in disruptive Technologien navigieren


Investitionen in Unternehmen, die disruptive Technologien entwickeln oder übernehmen, sind mit erheblichen Risiken verbunden. Viele als disruptiv geltende Produkte brauchen Jahre, um von Verbrauchern oder Unternehmen angenommen zu werden, oder werden gar nicht angenommen. Das Segway-Elektrofahrzeug wurde einst als disruptive Technologie angepriesen – bis es das nicht mehr war.

Anleger können durch Investitionen in ETFs wie den ALPS Disruptive Technologies ETF (DTEC) an disruptiven Technologien partizipieren. Dieser Fonds investiert in eine Vielzahl innovativer Bereiche wie das Internet der Dinge, Cloud Computing, Fintech, Robotik und künstliche Intelligenz.3

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