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Drift

DRIFT im Managerial Accounting: Steigern Sie die Effizienz durch erstmalige Genauigkeit



Wichtige Erkenntnisse


  • Do It Right the First Time (DRIFT) ist eine Geschäftstechnik, die darauf abzielt, Abfall zu minimieren und die Effizienz in der Produktion zu steigern.
  • Es ist Teil der Bestandsverwaltung und beinhaltet die Kostenbegrenzung, indem nur Materialien bestellt werden, die sofort benötigt werden.
  • Die Anwendung von DRIFT kann dazu führen, dass ein Unternehmen während eines Nachfrageanstiegs Chancen verpasst, da keine überschüssigen Bestände vorhanden sind.
  • Häufige kleine Bestellungen können auch zu höheren Versandkosten und geringeren Gewinnmargen führen.
  • DRIFT erfordert effektive Kommunikationssysteme, um den Verkauf mit den Produktionsplänen abzustimmen.
  • Do It Right The First Time (DRIFT) ist eine betriebswirtschaftliche Rechnungstechnik oder -praxis, die darauf abzielt, Abfall zu verringern und die Effizienz im Produktionsprozess zu steigern. DRIFT ist Teil der Bestandsverwaltung, bei der nur die benötigten Bestandsmaterialien bestellt werden, um Kosten zu senken.
  • DRIFT kann Unternehmen helfen, Produktionsverzögerungen zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Das System hat jedoch auch Nachteile. Insbesondere kann es ein Unternehmen daran hindern, von einem Nachfrageanstieg zu profitieren oder Chancen zur Nutzung von Skaleneffekten zu verpassen. Eine effektive Nutzung von DRIFT erfordert robuste Kommunikationssysteme.


Wie DRIFT die Produktionseffizienz steigert


Die Bedeutung von Do It Right The First Time (DRIFT) ergibt sich aus dem Ziel, die Kosten für ungenutzte Bestände oder Rohmaterialien zu senken. DRIFT steht in Zusammenhang mit Just-in-Time (JIT)-Beständen, einem Prozess, bei dem nur die benötigten Materialien geliefert werden, um die Lagerkosten zu senken und das Produktionsmanagement zu verbessern. Mit anderen Worten: Bei JIT beginnen Unternehmen erst mit der Produktion, wenn Verkäufe verbucht wurden, sodass die Lagerbestände niedrig bleiben. Die Idee hinter DRIFT ist, dass das Management sicherstellen möchte, dass alle Prozesse, die die JIT-Philosophie ausmachen, korrekt und effizient durchgeführt werden, damit es keine Verzögerungen im Produktionsprozess gibt.

DRIFT versucht, die Einschränkungen und potenziellen Fallstricke des JIT-Bestandssystems zu beheben. Wenn zum Beispiel der kleinste Fehler in einer der Produktionsstufen auftritt, kann der gesamte Produktionsprozess beeinträchtigt werden. Indem ein Unternehmen 'doing it right the first time' umsetzt, kann es einen reibungslosen Produktionsablauf gewährleisten, ohne übermäßige Bestände führen zu müssen, was die Produktionskosten senkt. Daher erfordert DRIFT, dass Unternehmen ein effektives Kommunikationssystem einrichten, um Verkäufe zu erfassen, die daraus resultierenden Bestandskäufe zu tätigen und Produktionspläne bei Bedarf anzupassen.



Herausforderungen und Grenzen von DRIFT


Unternehmen, die DRIFT nutzen, können niedrigere Kosten und verbesserte Gewinnmargen erzielen. Die Gewinnmarge ist der Gewinn, der für jeden Dollar Umsatz erzielt wird. Die Gewinnmarge ist eine wichtige Kennzahl, da sie sowohl die Ausgabenkontrolle als auch das Umsatzwachstum berücksichtigt. Der Gewinn oder Nettogewinn kann mit höheren Umsätzen steigen, aber wenn die Ausgaben schneller steigen, schrumpft der Gewinn, was zu einer niedrigeren Gewinnmarge führt. Im Fertigungsprozess hilft DRIFT, das Ausgabenmanagement zu verbessern und die Margen zu steigern. Allerdings gibt es einige potenzielle Nachteile der DRIFT- und JIT-Produktionsstrategie, die zu niedrigeren Margen führen können.



Auswirkungen von DRIFT auf Skaleneffekte


Unternehmen, die das DRIFT- und JIT-System verwenden, verlieren die Möglichkeit, Skaleneffekte zu erzielen. Skaleneffekte treten auf, wenn die Produktion steigt, die durchschnittlichen Inputkosten jedoch sinken. Die Kostensenkungen, die sich aus Produktionssteigerungen ergeben, sind darauf zurückzuführen, dass die Fixkosten, wie z. B. für Ausrüstung, gleich oder weitgehend unverändert bleiben.

Unternehmen, die DRIFT und JIT einsetzen, verzichten auch auf mengenbasierte Rabatte beim Einkauf von Betriebsmitteln. Infolgedessen zahlt das Unternehmen möglicherweise mehr pro Artikel, da es kleinere, häufigere Bestellungen aufgibt, die keine Preisnachlässe von den Lieferanten rechtfertigen. Der fehlende Rabatt kann zu höheren Stückkosten für Betriebsmittel führen und die Gewinnmargen schmälern.



Risiken minimaler Bestände bei DRIFT


Ohne Reservebestände an Lagerbeständen oder Materialien kann jedes Problem in der Lieferkette oder ein unerwarteter Nachfrageanstieg nach dem fertigen Produkt zu Lieferverzögerungen für die Endkunden führen. Die längeren Verzögerungen könnten zu unzufriedenen Kunden und zum Verlust von Aufträgen führen.

Die On-Demand-Produktion mit JIT und DRIFT bedeutet auch, dass Unternehmen Lieferanten finden müssen, die bereit sind, häufige, kleine Bestellungen zu versenden. Wenn eine Störung auftritt, wie z. B. eine Naturkatastrophe, könnte das Unternehmen Produktionsverzögerungen erleiden, wenn der Lieferant die Materialien nicht liefern kann. Der Großeinkauf, obwohl teurer als On-Demand, ermöglicht es Unternehmen, ausreichend Vorräte zu haben, um Lieferkettenunterbrechungen zu überstehen.



Die Kostenauswirkungen häufiger Lieferungen


Häufige Bestellungen bei Lieferanten führen auch zu zusätzlichen Versand- und Bearbeitungsgebühren. Das Ergebnis kann die Stückkosten eines Gutes erhöhen und letztendlich die Gewinnmarge des Unternehmens senken. Mit anderen Worten: Die zusätzlichen Versandkosten könnten die Gewinnmargensteigerungen zunichtemachen, die die DRIFT-Produktionsmethode erzielen sollte.

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