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Deadbeat-Kreditkartennutzer: Definition, Funktion und Einblicke
Was ist ein Deadbeat?
Deadbeat ist ein umgangssprachlicher Begriff für einen Kreditkartennutzer, der sein Guthaben jeden Monat vollständig und pünktlich begleicht. So vermeidet er die Zahlung von Zinsen auf sein Konto.
Ein Deadbeat wird auch als „Nonrevolver“ oder „Transactor“ bezeichnet. Dieser abwertende Name entsteht, weil er für ein Kreditkartenunternehmen potenziell weniger profitabel ist als ein Revolver – also jemand, der monatlich einen Saldo überträgt. Dennoch profitieren Kreditkartenfirmen auch von Deadbeat-Karteninhabern, und diese verdienen oft Prämien.
Wichtige Erkenntnisse
- „Deadbeat“ ist ein umgangssprachlicher Begriff für Kreditkartennutzer, die ihren Saldo jeden Monat vollständig begleichen.
- Deadbeats vermeiden Zinsgebühren und Verspätungsgebühren, indem sie pünktlich und vollständig zahlen.
- Kreditkartenunternehmen erzielen Einnahmen von Deadbeats durch Händler-Transaktionsgebühren, in der Regel 3 % jedes Kaufs.
- Obwohl sie keine Zinsen generieren, profitieren Deadbeats von Prämienprogrammen und erhalten möglicherweise Bargeld zurück auf Einkäufe.
- Deadbeats schätzen die Vorteile von Kreditkarten, darunter Bequemlichkeit, Verbraucherschutz und eine tilgungsfreie Zeit zur Verwaltung des Cashflows.
Verstehen, wie Deadbeats bei der Kreditnutzung vorgehen
Ein Deadbeat vermeidet Zinsgebühren, indem er keinen Saldo überträgt. Außerdem vermeidet er Verspätungsgebühren durch pünktliche Zahlung.
Allerdings häufen sogenannte Deadbeats in der Kreditwelt auch keine Rechnungen an, die sie nie bezahlen, sodass sie keine nennenswerten Verluste für Kreditkartenunternehmen verursachen – im Gegensatz zu echten Deadbeats, die ihre Rechnungen nicht bezahlen.
Wie Deadbeats Einnahmen für Kreditkartenunternehmen generieren
Warum sollten Kreditkartenunternehmen Deadbeats wollen, wenn sie weder Zinsen noch Verspätungsgebühren von ihnen erhalten? Kreditkartenunternehmen verdienen trotzdem Geld, da Händler etwa 3 % Gebühren pro Transaktion zahlen.
Angenommen, ein Deadbeat belastet 2.000 $ auf seine Karte. Wenn er diesen Saldo dann vollständig und pünktlich begleicht und dem Kreditunternehmen nicht erlaubt, 10 % bis 30 % Jahreszins zu berechnen, verdient das Kreditkartenunternehmen dennoch Geld. Wie? Weil das Unternehmen 60 $ von dem Deadbeat-Kunden durch die 3 % Gebühren erhält, die der Händler auf die 2.000 $ Belastungen zahlt.
Wichtig
Kreditkartenunternehmen können auch von Nonrevolvern Geld verdienen, indem sie eine Jahresgebühr für das Privileg der Nutzung dieser Karte erheben.
Wichtige Überlegungen für Deadbeat-Kreditkartennutzer
Deadbeat-Kunden bevorzugen Kreditkarten oft gegenüber Bargeld oder Debitkarten wegen der Bequemlichkeit und des Schutzes. Sie profitieren auch von einer tilgungsfreien Zeit, die es ihnen ermöglicht, ihr Geld länger auf der Bank zu lassen.
Diese tilgungsfreie Zeit beträgt in der Regel etwa drei Wochen. Ein weiterer Grund, warum Nonrevolver oder Deadbeats gerne Kreditkarten nutzen, sind die Prämienprogramme. Und da Deadbeats keinen Saldo übertragen und keine Zinsen zahlen, bedeutet eine Prämienkarte, die 1 % bis 5 % auf Einkäufe zurückgibt, dass ein Deadbeat mit der Nutzung einer Kreditkarte Geld verdienen kann.