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Dunning

Mahnwesen: Was es ist und wie es in der Debitorenbuchhaltung funktioniert



Was ist Dunning?


Dunning ist eine strukturierte, eskalierende Abfolge von Mitteilungen, wie Zahlungserinnerungen, förmliche Mahnungen und andere Kontaktaufnahmen, die verwendet wird, um überfällige Forderungen einzutreiben, bevor sie an das formelle Inkasso weitergeleitet werden.



Wie Dunning funktioniert


Dieser Inkassoprozess umfasst eskalierende Intensitätsstufen, die typischerweise die folgenden iterativen Schritte beinhalten:

Telefonanrufe an Kunden, die sie sanft an fällige Zahlungen erinnern

Formelle Briefe mit Zahlungsaufforderung

Persönliche Besuche mit Zahlungsaufforderung

Beauftragung externer Inkassobüros, um säumige Kunden unter Druck zu setzen

Androhung rechtlicher Schritte

Durchführung von Gerichtsverfahren

Dies wird in der Regel von der Debitorenbuchhaltung eines Unternehmens bearbeitet und soll die Zahlung fördern, während die Kundenbeziehungen erhalten bleiben. Die Art des Dunning, die Unternehmen einsetzen, hängt weitgehend von Faktoren wie der Höhe der ausstehenden Schulden, den Beziehungen zu den Kunden und der Dauer der Überfälligkeit ab.

Überfällige Zahlungen können schließlich an interne Inkassoabteilungen übergeben werden, bevor sie an externe Inkassobüros weitergeleitet werden.



Die rechtlichen Einschränkungen


In den gesamten United States unterliegen Dunning-Aktivitäten gesetzlichen Beschränkungen, die Einschüchterung, Belästigung und Nötigung verbieten, insbesondere wenn die Maßnahmen gegen einzelne Verbraucher gerichtet sind. Bundes- und viele Landesgesetze verbieten im Allgemeinen Praktiken wie wiederholte oder übermäßige Kontaktaufnahme, Gewalt- oder Verhaftungsandrohungen, die Verwendung anstößiger oder beleidigender Sprache, Falschdarstellung des geschuldeten Betrags oder falsche Behauptungen über rechtliche Konsequenzen.

Unternehmen und ihre Vertreter dürfen Verbraucher auch nicht zu unangemessenen Zeiten kontaktieren oder Schulden an unbefugte Dritte weitergeben. Obwohl die Standards je nach Rechtsordnung variieren können und sich zwischen Verbraucher- und Geschäftskundentransaktionen unterscheiden können, zielt der übergeordnete rechtliche Rahmen darauf ab, sicherzustellen, dass die Bemühungen zur Eintreibung überfälliger Zahlungen wahrheitsgemäß, verhältnismäßig und nicht missbräuchlich bleiben, und ein Gleichgewicht zwischen dem Recht der Gläubiger auf Rückforderung von Geldern und dem Schutz vor unlauterem oder betrügerischem Verhalten herzustellen.



Ursprünge des Dunning


Der Begriff Dunning geht auf das 17. Jahrhundert zurück und leitet sich vom Verb 'to dun' ab, das bedeutete, einen Schuldner zur Zahlung zu drängen oder aufzufordern. Zu jener Zeit stützte sich der Handel stark auf informelle Kredite, handschriftliche Hauptbücher und persönliche Beziehungen zwischen Händlern und Kunden, sodass Dunning ein notwendiger und oft persönlicher Prozess war, um ausstehende Schulden zu begleichen. Ladenbesitzer und Handwerker gewährten Waren und Dienstleistungen auf Treu und Glauben und hakten dann durch persönliche Besuche, Briefe oder Boten nach, wenn Zahlungen ausblieben.

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