Durbin Amendment
Durbin Amendment erklärt: Wichtige Fakten, Funktionalität und Auswirkungen
Wichtige Erkenntnisse
- Der Durbin Amendment, Teil des Dodd-Frank Act, begrenzt Debitkartentransaktionsgebühren auf 21 Cent plus 0,05 % des Transaktionswerts.
- Nur Finanzinstitute mit Vermögenswerten über 10 Milliarden US-Dollar unterliegen diesen Beschränkungen, was kleinere Institute ausnimmt.
- Kritiker argumentieren, dass, während dies die Kosten für Händler senken sollte, einige Einzelhändler diese Einsparungen nicht an die Verbraucher weitergeben, da anderswo Gebühren erhöht werden.
- Die Änderung hat einige Banken dazu veranlasst, kostenlose Dienste zu streichen und neue Gebühren einzuführen, um die durch reduzierte Debitkarten-Interchange-Gebühren verlorenen Einnahmen auszugleichen.
- Es gibt eine anhaltende Debatte über die Auswirkungen der Änderung, wobei einige, insbesondere kleine Einzelhändler und Community-Banken, ihre Aufhebung fordern.
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Was ist der Durbin Amendment?
Der Durbin Amendment, Teil des Dodd-Frank Act, begrenzt Transaktionsgebühren für Debitkartenkäufe. Benannt nach Senator Richard J. Durbin, deckelt er die Gebühren auf 21 Cent plus 0,05 % der Transaktion für Banken mit Vermögenswerten von 10 Milliarden US-Dollar oder mehr. Die Änderung zielt darauf ab, Interchange-Gebühren angemessener zu gestalten, obwohl ihre Gesamtauswirkung auf den Handel umstritten bleibt.1
Wie der Durbin Amendment funktioniert
Die Änderung wurde auf der Überzeugung vorgeschlagen, dass Interchange-Gebühren nicht angemessen und proportional zu den Kosten der Kartenaussteller waren. Als das Gesetz 2010 in Kraft trat, begrenzte es die Interchange-Gebühren auf 21 Cent pro Transaktion plus 0,05 % des Transaktionsbetrags.1 Einige Banken führten neue Gebühren ein und strichen kostenlose Dienste, um die verlorenen Einnahmen aus Interchange-Gebühren auszugleichen.
Die Änderung erlaubt es den betroffenen Banken außerdem, einen Aufschlag für Betrugspräventionskosten in Höhe von einem Cent zu erhalten.2
Die Auswirkungen des Durbin Amendment auf Handel und Bankwesen
Es gibt einige Debatten über die Wirksamkeit und die Auswirkungen der Änderung auf Verbraucher, Einzelhändler und Banken. Kritiker argumentieren, dass große Einzelhändler die Einsparungen aus der Änderung behielten, anstatt die Verbraucherpreise zu senken und die Kosten anderweitig zu erhöhen.
Zu den neuen eingeführten Gebühren gehörten hohe Gebühren für Einlagenkonten, erhöhte Strafen für unzureichende Deckung sowie monatliche Kontoführungsgebühren für Konten, die kein höheres Mindestguthaben als zuvor erforderlich aufrechterhalten.
Kritiker behaupten, der Durbin Amendment habe dazu geführt, dass kleine Einzelhändler ihre bisherigen Preisvorteile gegenüber größeren Wettbewerbern verloren. Vor der Änderung ermöglichten flexible Interchange-Gebühren einigen Einzelhändlern Rabatte auf günstige Artikel, was die Gewinne steigerte.
Kurze Fakten
Der ursprüngliche Vorschlag des Durbin Amendment sah eine Obergrenze von 12 Cent für Interchange-Gebühren bei Debitkartentransaktionen vor.3
Banken argumentieren, dass Gebührenobergrenzen ihre Fähigkeit zur Reinvestition einschränken, etwa um Kunden kostenlose Girokonten anzubieten. Einige Banken haben möglicherweise auch Debitkarten-Belohnungsprogramme eingestellt.
Während die Änderung die Nutzung von Debitkarten betraf, wurden vergleichbare Gebühren für Kreditkartenkäufe nicht beeinflusst. Dies hat bei einigen Banken zu erhöhten Prämien für die Nutzung von Kreditkarten geführt, da diese eine bessere Möglichkeit für das Institut bieten, Geld zu verdienen.
Es gab einige Bestrebungen, ähnliche Änderungen für alle sogenannten Swipe-Gebühren einzuführen, unabhängig von der Art der bei der Transaktion verwendeten Karte.
Die anhaltende Debatte hat zu Bemühungen im Kongress geführt, die Änderung aufzuheben, unterstützt von kleinen Einzelhändlern und Community-Banken.
Was hat der Durbin Amendment bewirkt?
Der Durbin Amendment begrenzt die Transaktionsgebühren, die eine ausstellende Bank einem Händler berechnen kann, wenn ein Kunde eine Debitkarte verwendet – bekannt als Interchange-Gebühren. Die Änderung wurde als Teil des Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act verabschiedet. Die Änderung begrenzt den Transaktionsgebührenbetrag auf 21 Cent plus 0,05 % des Transaktionswerts.1
Wann trat der Durbin Amendment in Kraft?
Der Durbin Amendment trat im Oktober 2011 in Kraft. Er wurde 2010 als Teil des Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act verabschiedet, vorgeschlagen von Senator Richard J. Durbin.
Was sind Interchange-Gebühren bei Debitkarten?
Eine Interchange-Gebühr ist eine Gebühr, die Kartenaussteller Händlern für die Abwicklung von Kundentransaktionen berechnen, die mit einer Kredit- oder Debitkarte bezahlt werden. Die Interchange-Gebühren sollen die Kosten decken, die mit der Abwicklung von Kartentransaktionen verbunden sind.