Durchschnittsrendite
Durchschnittsrendite verstehen: Definition, Formel und Beispiele aus der Praxis
Was ist die durchschnittliche Rendite?
Die durchschnittliche Rendite ist der einfache mathematische Durchschnitt einer Reihe von Renditen, die über einen bestimmten Zeitraum erzielt werden. Sie misst die Anlageperformance, indem sie hilft, die historische Performance zu bestimmen. Die durchschnittliche Rendite wird wie ein einfacher Durchschnitt für jede Gruppe von Zahlen berechnet. Addieren Sie die Zahlen, um eine Summe zu erhalten, und teilen Sie sie dann durch die Anzahl der Zahlen in der Menge.
Die durchschnittliche Rendite unterscheidet sich von annualisierten und geometrischen Renditen, da sie die Aufzinsung nicht berücksichtigt.
Wichtige Erkenntnisse
- Die durchschnittliche Rendite ist der einfache Durchschnitt der Renditen über einen bestimmten Zeitraum.
- Im Gegensatz zur annualisierten Rendite ignoriert die durchschnittliche Rendite die Effekte der Aufzinsung.
- Der geometrische Durchschnitt ist eine präzisere Berechnung als der arithmetische Durchschnitt der Rendite.
- Die geldgewichtete Rendite berücksichtigt die Größe und den Zeitpunkt von Zahlungsströmen.
- Um Wachstumsraten zu berechnen, subtrahieren Sie den Endwert vom Anfangswert und teilen durch den Anfangswert.
Detaillierte Einblicke in die durchschnittliche Rendite
Es gibt mehrere Renditemaße und Methoden zu deren Berechnung. Um den arithmetischen Durchschnitt der Rendite zu ermitteln, addieren Sie die Renditen und teilen Sie durch die Anzahl der Renditen.
Average Return=Sum of ReturnsNumber of Returns\text{Average Return} = \dfrac{\text{Sum of Returns}}{\text{Number of Returns}}Average Return=Number of ReturnsSum of Returns
Die durchschnittliche Rendite zeigt vergangene Renditen für eine Aktie, ein Wertpapier oder ein Portfolio von Unternehmen. Die durchschnittliche Rendite ist nicht dasselbe wie eine annualisierte Rendite, da sie die Aufzinsung ignoriert.
Veranschaulichende Beispiele zur Berechnung der durchschnittlichen Rendite
Ein Beispiel für die durchschnittliche Rendite ist der einfache arithmetische Mittelwert. Angenommen, eine Anlage erzielt über einen Zeitraum von fünf vollen Jahren die folgenden jährlichen Renditen: 10%, 15%, 10%, 0% und 5%. Um die durchschnittliche Rendite für die Anlage über diesen Fünfjahreszeitraum zu berechnen, werden die fünf jährlichen Renditen addiert und dann durch 5 geteilt. Dies ergibt eine jährliche durchschnittliche Rendite von 8%.
Als Beispiel aus der Praxis: Die Aktien von Walmart erzielten 2014 eine Rendite von 9,1%, verloren 2015 28,6%, gewannen 2016 12,8%, gewannen 2017 42,9% und verloren 2018 5,7%. Die durchschnittliche Rendite von Walmart über diese fünf Jahre beträgt 6,1%, also 30,5% geteilt durch 5 Jahre.
So berechnen Sie Renditen: Ein Fokus auf Wachstum
Die einfache Wachstumsrate ist eine Funktion der Anfangs- und Endwerte oder -salden. Sie wird berechnet, indem der Endwert vom Anfangswert subtrahiert und dann durch den Anfangswert geteilt wird. Die Formel lautet wie folgt:
Growth Rate=BV−EVBVwhere:BV=Beginning ValueEV=Ending Value\begin{aligned} &\text{Growth Rate} = \dfrac{\text{BV} -\text{EV}}{\text{BV}}\\ &\textbf{where:}\\ &\text{BV} = \text{Beginning Value}\\ &\text{EV} = \text{Ending Value}\\ \end{aligned}Growth Rate=BVBV−EVwhere:BV=Beginning ValueEV=Ending Value
Wenn Sie beispielsweise 10.000 $ in ein Unternehmen investieren und der Aktienkurs von 50 $ auf 100 $ steigt, dann kann die Rendite berechnet werden, indem die Differenz zwischen 100 $ und 50 $ genommen und durch 50 $ geteilt wird. Die Antwort ist 100%, was bedeutet, dass Sie jetzt 20.000 $ haben.
Wichtig
Der einfache Durchschnitt der Renditen ist eine einfache Berechnung, aber nicht sehr genau. Für genauere Renditeberechnungen verwenden Analysten und Anleger auch häufig den geometrischen Mittelwert oder die geldgewichtete Rendite.
Alternativen zur Berechnung der durchschnittlichen Rendite erkunden
Den geometrischen Durchschnitt für genaue Renditen verstehen
Bei der Betrachtung durchschnittlicher historischer Renditen ist der geometrische Durchschnitt eine präzisere Berechnung. Der geometrische Mittelwert ist immer niedriger als die durchschnittliche Rendite. Ein Vorteil der Verwendung des geometrischen Mittels ist, dass die tatsächlich investierten Beträge nicht bekannt sein müssen. Die Berechnung konzentriert sich vollständig auf die Renditezahlen selbst und bietet einen Äpfel-zu-Äpfel-Vergleich bei der Betrachtung der Performance von zwei oder mehr Anlagen über verschiedene Zeiträume.
Die geometrische Durchschnittsrendite, auch als zeitgewichtete Rendite (TWR) bezeichnet, beseitigt die Verzerrungen, die durch Geldbewegungen in oder aus einem Konto im Laufe der Zeit verursacht werden.
Evaluating Returns with the Money-Weighted Rate of Return (MWRR
Die geldgewichtete Rendite (MWRR) berücksichtigt die Größe und den Zeitpunkt von Zahlungsströmen, was sie für Portfolios mit Einlagen, reinvestierten Dividenden, Zinszahlungen oder Entnahmen nützlich macht.
Die MWRR entspricht dem internen Zinsfuß (IRR), bei dem der Nettobarwert gleich Null ist.