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Eigenmarke

Privatmarken verstehen: Definition und Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Eigenmarken sind exklusiv für Einzelhändler und konkurrieren mit national bekannten Marken.
  • Diese Marken sind oft günstiger als Markenartikel und bieten den Einzelhändlern höhere Gewinnspannen.
  • Eigenmarken können Markenartikeln ähneln, unterscheiden sich jedoch in der Kennzeichnung.
  • Einzelhändler wie Supermärkte haben oft mehrere Eigenmarken, darunter Budget- und Premium-Optionen.
  • Eigenmarken machen 15 % des Umsatzes in US-Supermärkten aus.


Was ist eine Eigenmarke?


Eine Eigenmarke ist ein Produkt, das für einen bestimmten Einzelhändler hergestellt und unter dessen Namen verkauft wird. Sie konkurriert mit Markenprodukten. Auch als „Private Label" oder „Handelsmarke" bezeichnet, sind die Preise für Eigenmarken in der Regel niedriger als die von national bekannten Markenartikeln, sprechen aber sowohl preisbewusste als auch Premium-Kunden an.

Eigenmarken können Einzelhändlern wie Supermärkten eine bessere Marge bieten als die Markenartikel, die sie ebenfalls führen. Sie werden in der Regel von Drittherstellern produziert.



Verständnis der Eigenmarken-Prozesse


Eigenmarken-Produkte werden in der Regel von Dritt- oder Lohnherstellern hergestellt, oft auf denselben Produktionslinien wie andere Marken. Sie können sich nur in der Kennzeichnung unterscheiden oder völlig einzigartig sein. Eigenmarken sind eine kosteneffiziente Möglichkeit, ein Produkt herzustellen, ohne in große Produktionsanlagen, Designer, Qualitätssicherungspersonal oder eine spezialisierte Lieferkette investieren zu müssen. Durch die Nutzung externer Fertigungshilfe kann ein Einzelhändler eine breite Palette von Eigenmarken anbieten, die sowohl preisbewusste Käufer als auch Premium-Produktkonsumenten ansprechen.



Wichtig


Zu den Hauptvorteilen von Eigenmarken gehört, dass Einzelhändler eine größere Vielfalt bieten und ein breiteres Publikum erreichen können, während sie die Kontrolle über ihr Marketing und ihr Image behalten.



Bewertung der Vor- und Nachteile von Eigenmarken


Eigenmarken bieten Einzelhändlern mehrere Vorteile. Dazu gehört eine erweiterte Produktpalette, die es Einzelhändlern ermöglicht, eine größere Produktvielfalt anzubieten, die sowohl preisbewusste als auch Premium-Konsumenten anspricht. Eigenmarken ermöglichen zudem die Kontrolle über das Marketing, sodass der Einzelhändler ein Produkt an lokale Bedürfnisse und Geschmäcker anpassen kann. Auch die Kontrolle über Produktion und Image, die Eigenmarken bieten, ist ein Vorteil. Diese Marken können zudem ein Gefühl der Treue schaffen und sind in der Regel profitabler als Markenartikel.

Auf der anderen Seite kann ein Einzelhändler große Verluste erleiden, wenn er bei der Wahl der Produkte für die Eigenmarke eine schlechte Entscheidung trifft. Einige Markenartikel können an einen Distributor oder Hersteller zurückgegeben werden, aber viele Eigenmarken-Produkte können nicht zurückgegeben werden und landen möglicherweise im Ausverkauf oder als tote Bestände. Außerdem verlangen einige Hersteller Mindestbestellmengen, sodass der Verlust erheblich sein kann, wenn sich ein Eigenmarken-Artikel nicht verkauft. Zudem gibt es Risiken, die mit der Abhängigkeit von einem externen Hersteller verbunden sind.



Beispiele aus der Praxis für Eigenmarken


Die meisten Einzelhändler führen Eigenmarken. Dies gilt insbesondere für Supermärkte, von denen viele mehr als eine Eigenmarke haben. Beispielsweise bieten einige Supermärkte preiswerte Eigenmarken oder Generika an und führen auch Premium-Eigenmarken. Einige bieten sogar eine Option für Bio-Eigenmarken an. Oft teilen sich diese Produkte dasselbe Regal.

Weitere Beispiele für Eigenmarken sind Baumärkte, die Eigenmarken-Farbe oder andere Artikel anbieten, und Friseursalons, die ihre eigenen Shampoos oder Schönheitsprodukte führen. Eigenmarken in Supermärkten sind in nahezu jeder Kategorie erhältlich, von Körperpflege und Getränken bis hin zu Gewürzen und Tiefkühlkost.

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