Einlagensicherungsfonds
Einlagensicherungsfonds (DIF): Was es ist und wie es funktioniert
Was ist der Einlagensicherungsfonds (DIF)?
Der Einlagensicherungsfonds (DIF) wird von der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) verwaltet, um Einlagen bei Mitgliedsbanken zu schützen. Das Geld im Einlagensicherungsfonds (DIF) wird zurückgelegt, um Verluste auszugleichen, die durch die Insolvenz eines Finanzinstituts entstehen. Versicherungszahlungen der Banken finanzieren den DIF.
Wichtige Erkenntnisse
- Der Einlagensicherungsfonds (DIF) wird von der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) verwaltet, um Kundeneinlagen bei Mitgliedsbanken zu schützen.
- Die FDIC versichert Einlagen auf jedem Konto bis zu 250.000 USD.1
- Der DIF hat zwei Finanzierungsquellen: Versicherungsprämien von FDIC-versicherten Instituten und Zinserträge aus angelegten Mitteln.2
Wie der Einlagensicherungsfonds (DIF) funktioniert
Kontoinhaber bei Banken fühlen sich sicherer, wenn ihre Einlagen versichert sind, und der Einlagensicherungsfonds gibt die Gewissheit, dass dies der Fall ist. Wenn Ihre Bank beispielsweise aufgrund einer Insolvenz schließt, wären Sie bis zu 250.000 USD abgesichert.1
Dies verringert die gleiche Art von Angst, die in den 1930er Jahren zu einem Bank Run führte. Eine gängige Verwendung des DIF-Kontostands ist der Vergleich mit dem Gesamtvermögen der Banken auf der vierteljährlich veröffentlichten "FDIC Problem Banks List". Die FDIC kann nicht pleitegehen, da sie sich Geld vom Finanzministerium leihen kann, aber große Verluste würden in den Folgejahren zu höheren Prämien für die verbleibenden Banken führen.
Aktuelle Reformen des DIF
Der Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act von 2010 (das Dodd-Frank-Gesetz) änderte die Fondsverwaltungspraxis der FDIC, indem er Anforderungen für die Designated Reserve Ratio (DRR) festlegte und die Bewertungsgrundlage neu definierte, die zur Berechnung der vierteljährlichen Bewertungen der Banken verwendet wird.3
Die DRR-Quote ist der DIF-Saldo geteilt durch die geschätzten versicherten Einlagen. Als Reaktion auf diese Überarbeitungen entwickelte die FDIC einen umfassenden, langfristigen Plan zur Verwaltung des DIF, der die Prozyklizität reduziert und gleichzeitig moderate, stabile Bewertungssätze während der Konjunktur- und Kreditzyklen erreicht und einen positiven Fondssaldo im Falle einer Bankenkrise aufrechterhält. Im Rahmen dieses Plans verabschiedete der FDIC-Vorstand die bestehenden Bewertungssatztabellen und eine DRR von 2 %.
Der Federal Deposit Insurance Act verlangt, dass der FDIC-Vorstand jährlich einen Zielwert oder eine DRR für den DIF festlegt. Seit 2010 hat der Vorstand jedes Jahr an der 2 %-DRR festgehalten. Eine Analyse unter Verwendung historischer Fondsverlust- und simulierter Einkommensdaten von 1950 bis 2010 zeigte jedoch, dass die Reservequote vor dem Ausbruch der beiden Krisen, die in den letzten 30 Jahren auftraten, über 2 % hätte liegen müssen, um während beider Krisen sowohl einen positiven Fondssaldo als auch stabile Bewertungssätze aufrechtzuerhalten. Die FDIC betrachtet die 2 %-DRR als langfristiges Ziel und das Mindestniveau, das erforderlich ist, um zukünftige Krisen ähnlichen Ausmaßes zu überstehen.4
Korrektur – 17. Juli 2024: Dieser Artikel wurde korrigiert, um klarzustellen, dass der Einlagensicherungsfonds keine private Einrichtung ist und keine Einlagen über den FDIC-Grenzen versichert.
Federal Deposit Insurance Corporation. "Deposit Insurance."
Federal Deposit Insurance Corporation. "Deposit Insurance."
Federal Deposit Insurance Corporation. "Deposit Insurance Fund."
Federal Deposit Insurance Corporation. "Deposit Insurance Fund."
U.S. Congress. "H.R.4173 - Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act."
U.S. Congress. "H.R.4173 - Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act."
Federal Deposit Insurance Corporation. "Fund Management."
Federal Deposit Insurance Corporation. "Fund Management."
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