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Erwerbsanpassung

Verständnis der Akquisitionsanpassung: Auswirkungen auf Assets & Steuern



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Akquisitionsanpassung ist die Prämie, die über den Nettoinventarwert eines Unternehmens gezahlt wird.
  • Goodwill stellt die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Nettoinventarwert dar.
  • Immaterielle Vermögenswerte wie Marken und Patente rechtfertigen oft Akquisitionsprämien.
  • Wie Akquisitionsanpassungen behandelt werden, beeinflusst Abschreibungen und Steuern.
  • Goodwill kann wertgemindert werden, wenn er den Marktwert eines Unternehmens übersteigt.
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Was ist eine Akquisitionsanpassung?


Eine Akquisitionsanpassung ist die Prämie, die bei einer M&A-Transaktion über den Nettoinventarwert eines Zielunternehmens hinaus gezahlt wird und die größtenteils als Goodwill verbucht wird und die Abschreibungen/Amortisation nach dem Deal, den ausgewiesenen Nettogewinn und die Steuern beeinflusst. Sie spiegelt oft den immateriellen Wert wider, wie Markenstärke, Patente oder Kundenbeziehungen, obwohl Goodwill schwer zu bewerten ist und zu aggressiven Annahmen verleiten kann.



Wie Akquisitionsanpassungen sich auf Finanzberichte auswirken


Bei einer Fusion und Übernahme (M&A) ist es üblich, dass das übernehmende Unternehmen eine Prämie zahlt, d.h. es bietet mehr, als das Zielunternehmen nach seinem aktuellen Markt- und Buchwert wert ist: Gesamtvermögen zuzüglich immaterieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.

In der Regel bevorzugt ein Unternehmen eine Akquisitionsanpassung, wenn die Marke und andere schwer zu bewertende immaterielle Vermögenswerte, wie Patente und gute Kundenbeziehungen, ihm einen Mehrwert bieten. Obwohl diese Arten von Vermögenswerten nicht gesehen oder angefasst werden können, sind sie regelmäßig die Kronjuwelen von Unternehmen und ein wichtiger Treiber ihrer Umsätze und Gewinne.

Die Idee hinter einer Akquisitionsanpassung findet auf mehreren Ebenen statt. Erstens, und am grundlegendsten, bezieht sich die Akquisitionsanpassung auf die Prämie, die ein Käufer während einer Transaktion für ein Zielunternehmen zahlt. Zweitens, und auf einer tieferen Ebene, beeinflusst die Behandlung der Akquisitionsanpassung letztendlich, wie Vermögenswerte aktiviert und abgeschrieben werden, was wiederum den Nettogewinn (NI), eine wichtige Kennzahl der Unternehmensrentabilität, und die Körperschaftsteuer beeinflusst. Die Steuerstundung durch Abschreibungssteuerschirme kann über längere Zeiträume zu einem erheblichen Nettobarwert führen.

Die allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze (GAAP) und die International Financial Reporting Standards (IFRS) verlangen von Unternehmen, den Wert des Goodwill – den Teil des Kaufpreises, der die Summe des Nettofairwerts aller im Rahmen der Akquisition erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und der dabei übernommenen Verbindlichkeiten übersteigt – mindestens einmal jährlich in ihrem Jahresabschluss zu bewerten und etwaige Wertminderungen (eine dauerhafte Reduzierung des Vermögenswerts) zu erfassen.1



Wichtig


Goodwill ist schwer zu bewerten, manipulationsanfällig und kann auch als negativ eingestuft werden, wenn ein Erwerber ein Unternehmen zu einem Preis kauft, der unter seinem fairen Marktwert liegt.



Die Rolle immaterieller Vermögenswerte bei Akquisitionsprämien


Viele moderne Unternehmen ziehen mehr Wert aus ihren immateriellen Vermögenswerten als aus ihren in der Bilanz ausgewiesenen materiellen Vermögenswerten, was ihr finanzielles und operatives Bild verzerren kann. Heutzutage sind immaterielle Vermögenswerte regelmäßig der Schlüssel zum Erfolg, was bedeutet, dass Unternehmen oft bereit sind, viel Geld auszugeben, um sie zu erhalten und mehr Wert daraus zu ziehen.

Gleichzeitig behandeln viele Unternehmen Investitionen in ihre Marke, Forschung und Entwicklung (R&D) oder Informationstechnologie als Aufwendungen, obwohl sie tatsächlich langfristigen Wert bieten und daher ähnlich wie ein traditionelles Anlagevermögen bilanziert werden sollten.

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