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Eventrisiko

Ereignisrisiko: Definition, Auswirkungen und Prävention



Wichtige Erkenntnisse


  • Eventrisiko ist die Möglichkeit, dass unvorhergesehene Ereignisse eine Anlage, ein Unternehmen oder eine Branche schädigen.
  • Häufige Beispiele für Eventrisiken sind Unternehmensmaßnahmen, Kreditereignisse oder Umweltgefahren.
  • Absicherung oder Versicherung können helfen, Eventrisiken effektiv zu managen.
  • Anleger sollten kontinuierlich potenzielle Eventrisiken bewerten, um ihre Portfolios zu schützen.


Was ist ein Eventrisiko


Eventrisiko ist die Möglichkeit, dass ein unvorhergesehener Umstand ein Unternehmen, eine Branche oder ein Wertpapier negativ beeinflusst und Anlegern oder anderen Interessengruppen einen Verlust verursacht. Während diese Ereignisse in der Regel unvorhergesehen sind, kann die Wahrscheinlichkeit bestimmter Unternehmensmaßnahmen, Kreditereignisse oder anderer Gefahren dennoch abgesichert oder versichert werden.



Wie man Eventrisiken versteht


Eventrisiko kann sich auf verschiedene Arten von Ereignissen beziehen, kann aber im Allgemeinen in eine der folgenden Kategorien eingeteilt werden:

Unvorhergesehene Unternehmensumstrukturierungen oder Anleiherückkäufe können sich positiv oder negativ auf den Marktpreis einer Aktie auswirken. Die Möglichkeit einer Unternehmensübernahme oder -umstrukturierung, wie Fusion, Übernahme oder Leveraged Buyout, spielen eine Rolle. Diese Ereignisse können ein Unternehmen dazu zwingen, neue oder zusätzliche Schulden aufzunehmen, möglicherweise zu höheren Zinssätzen, die es möglicherweise nur schwer zurückzahlen kann. Unternehmen sind auch Eventrisiken ausgesetzt, die sich daraus ergeben, dass der CEO plötzlich sterben könnte, ein wesentliches Produkt zurückgerufen werden könnte, das Unternehmen wegen des Verdachts auf Fehlverhalten untersucht werden könnte, der Preis eines wichtigen Produktionsfaktors plötzlich erheblich steigen könnte oder unzählige andere Quellen. Unternehmen sind auch regulatorischen Risiken ausgesetzt, da ein neues Gesetz ein Unternehmen zu erheblichen und kostspieligen Änderungen seines Geschäftsmodells zwingen könnte. Wenn der Präsident beispielsweise ein Gesetz unterzeichnete, das den Verkauf von Zigaretten illegal macht, wäre ein Unternehmen, dessen Geschäft der Verkauf von Zigaretten ist, plötzlich nicht mehr im Geschäft.12

Eventrisiko kann auch mit einem sich ändernden Portfoliowert aufgrund großer Schwankungen der Marktpreise verbunden sein. Es wird auch als "Gap-Risiko" oder "Jump-Risiko" bezeichnet. Hierbei handelt es sich um extreme Portfoliorisiken aufgrund erheblicher Veränderungen der allgemeinen Marktpreise, die aufgrund von Nachrichtenereignissen oder Schlagzeilen außerhalb der normalen Börsenöffnungszeiten auftreten. Diese Art von Aktivität wurde beispielsweise während der globalen Finanzkrise 2008-09 häufig beobachtet.2

Eventrisiko kann auch als die Möglichkeit definiert werden, dass ein Anleiheemittent aufgrund eines dramatischen und unerwarteten Ereignisses eine Kuponzahlung an die Anleihegläubiger versäumt. Infolgedessen können Ratingagenturen die Bonität des Emittenten herabstufen, und das Unternehmen muss Anleger für das höhere Risiko des Haltens seiner Schulden höher entschädigen. Diese Ereignisse stellen ein Kreditrisiko dar.1



Strategien zur Minimierung von Eventrisiken


Unternehmen können sich leicht gegen bestimmte Arten von Eventrisiken wie Feuer versichern, aber andere Ereignisse wie Terroranschläge sind möglicherweise nicht versicherbar, da Versicherer keine Policen anbieten, die solche unvorhersehbaren und potenziell verheerenden Ereignisse abdecken. In einigen Fällen können sich Unternehmen durch Finanzprodukte wie Höhere-Gewalt-Anleihen, Swaps, Optionen und besicherte Schuldverschreibungen (CDOs) gegen Risiken schützen.

Anleger, die Kreditereignissen ausgesetzt sind, können Kreditderivate wie Credit Default Swaps (CDS) oder Optionskontrakte nutzen, um sich gegen den Ausfall eines Unternehmens abzusichern. Darüber hinaus können Anleger Stop- und Stop-Limit-Orders verwenden, um potenzielle Verluste zu minimieren, die durch Kurslücken eines Wertpapiers zwischen den Handelszeiten entstehen.

Financial Industry Regulatory Authority. "Bonds: Risiken."

Financial Industry Regulatory Authority. "Bonds: Risiken."

Financial Industry Regulatory Authority. "Stocks: Risiken."

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