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Eventualgarantie

Bedingte Garantie erklärt: Zweck, Vorteile und Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Eine Eventualbürgschaft ist ein Zahlungsversprechen eines Dritten an einen Verkäufer, falls der Käufer nicht zahlen kann.
  • Eine Eventualbürgschaft wird nur aktiviert, wenn ein Käufer nicht zahlt.
  • Lieferanten verwenden Eventualbürgschaften bei neuen oder internationalen Kunden.
  • Eventualbürgschaften helfen, Risiken in internationalen Projekten zu managen.
  • Sie müssen als Eventualverbindlichkeiten in der Bilanz erfasst werden. Im Gegensatz zu Akkreditiven sind sie keine bestätigten Verbindlichkeiten, bis sie aktiviert werden.
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  • Eine Eventualbürgschaft ist eine Zahlungszusage eines Dritten bei Zahlungsausfall des Käufers. Sie werden häufig im internationalen Handel und bei großen Projekten eingesetzt, insbesondere solchen mit politischen oder regulatorischen Risiken.
  • Eventualbürgschaften unterscheiden sich von anderen Finanzinstrumenten im internationalen Handel, wie zum Beispiel Akkreditiven. Sie sind ein kritischer Bestandteil des Risikomanagements und der Finanzanalyse für Unternehmen, insbesondere solche, die international handeln.


Wie Eventualbürgschaften funktionieren


Eventualbürgschaften werden in der Regel eingesetzt, wenn ein Lieferant keine Beziehung zu einem Geschäftspartner hat. Der Käufer zahlt eine Eventualbürgschaftsgebühr an den Garantiegeber, in der Regel eine große Bank oder ein Finanzinstitut. Wenn der Käufer die Zahlung nicht leistet, wird der Dritte die Zahlung in seinem Namen übernehmen.

Ein Garant unterscheidet sich von einem Mitunterzeichner. Ein Mitunterzeichner ist Miteigentümer des Vermögenswerts und wird im Eigentumsdokument genannt. Der Garant hat keinen Anspruch auf den vom Kreditnehmer im Rahmen des Darlehensvertrags gekauften Vermögenswert und garantiert nur die Rückzahlung des Darlehens. Der Kreditgeber wird normalerweise einen Mitunterzeichner verlangen, wenn das qualifizierende Einkommen des Kreditnehmers die Anforderungen des Kreditgebers nicht erfüllt. Das zusätzliche Einkommen oder Vermögen des Mitunterzeichners überbrückt jede finanzielle Lücke. Im Rahmen der Garantievereinbarung kann der Kreditnehmer ausreichendes Einkommen, aber eine begrenzte oder schlechte Kreditgeschichte haben.

Eventualbürgschaften sind ein häufiges Merkmal des internationalen Handels, insbesondere wenn Anbieter mit neuen Kunden in Überseemärkten Geschäfte tätigen. Eventualbürgschaften werden auch als Risikomanagementinstrument für große internationale Projekte mit Ländern eingesetzt, die ein hohes politisches oder regulatorisches Risiko aufweisen, sowie bei bestimmten einkommensorientierten Finanzinstrumenten.



Wichtig


Eine Eventualbürgschaft ist keine tatsächliche bestätigte Verbindlichkeit für ein Unternehmen, bis es wahrscheinlich ist, dass sie die Bürgschaft einlösen müssen.



Faktoren bei der Verwendung von Eventualbürgschaften


Unternehmen müssen Eventualbürgschaften als Eventualverbindlichkeiten bilanzieren, was darauf hinweist, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein potenzieller Verlust eintreten kann. Diese Verbindlichkeit ist noch keine tatsächliche, bestätigte Verpflichtung. Eine Eventualverbindlichkeit ist für Finanzanalysten am bedeutsamsten, die die Wahrscheinlichkeit verstehen müssen, dass ein solcher Sachverhalt zu einer vollwertigen Verbindlichkeit wird. Ein Buchhalter sollte eine Eventualverbindlichkeit in der Bilanz erfassen, wenn es wahrscheinlich ist, dass sie zu einer bestätigten Verpflichtung wird.



Eventualbürgschaft vs. Akkreditiv


Eine Eventualbürgschaft unterscheidet sich von einem Akkreditiv (LC), das im internationalen Handel häufiger verwendet wird. Eine Eventualbürgschaft wird nur bei Nichtzahlung nach einem bestimmten Zeitraum durch den Käufer in Anspruch genommen, während ein Akkreditiv von der Bank zahlbar ist, sobald der Verkäufer die Lieferung vornimmt und die Bedingungen des Akkreditivs erfüllt. Akkreditive helfen, Faktoren wie Entfernung, rechtliche Anforderungen und den Ruf des Geschäftspartners zu mildern.

Da ein Akkreditiv in der Regel ein handelbares Instrument ist, zahlt die ausstellende Bank an den Begünstigten oder eine vom Begünstigten benannte Bank. Wenn ein Akkreditiv übertragbar ist, kann der Begünstigte einer anderen Stelle, wie einer Muttergesellschaft oder einem Dritten, das Recht zur Inanspruchnahme übertragen.

Banken verlangen in der Regel die Verpfändung von Wertpapieren oder Barmitteln als Sicherheit für die Ausstellung eines Akkreditivs. Banken erheben auch eine Gebühr für die Dienstleistung, in der Regel einen Prozentsatz der Höhe des Akkreditivs. Die einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumentenakkreditive der Internationalen Handelskammer überwachen Akkreditive, die in internationalen Transaktionen verwendet werden.

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