Fastmarket
Schneller Markt: Was es bedeutet, wie es funktioniert
Was ist ein Fast Market?
Ein Fast Market ist eine Marktbedingung, die offiziell von einer Börse erklärt wird, wenn die Finanzmärkte ungewöhnlich hohe Volatilität in Kombination mit ungewöhnlich starkem Handel aufweisen. Fast Markets treten selten auf, aber wenn sie auftreten, sind Broker nicht an die gleichen Einschränkungen gebunden wie während eines regulären Marktes. Ein Fast Market kann aufgrund positiver oder negativer Ereignisse entstehen.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Fast Market liegt vor, wenn die Finanzmärkte ungewöhnlich hohe Volatilität in Kombination mit ungewöhnlich starkem Handel aufweisen.
- Ein Fast Market kann aufgrund positiver oder negativer Ereignisse entstehen.
- In einem Fast Market können Kurse ungenau werden, wenn sie mit dem Handelstempo nicht Schritt halten können.
- Darüber hinaus können Broker möglicherweise keine Aufträge ausführen, wenn Anleger dies wünschen oder erwarten.
Wie ein Fast Market funktioniert
Wenn ein Fast Market für ein bestimmtes Wertpapier auftritt, kann dies zu einer Verzögerung bei der elektronischen Aktualisierung des letzten Verkaufs führen. Unerfahrene Anleger verbrennen sich bei einem Fast Market eher die Finger, da unter solch extremen Handelsbedingungen besondere Probleme auftreten. Broker können möglicherweise auch keine Aufträge ausführen, wenn Anleger dies wünschen oder erwarten. Infolgedessen können ihre Wertpapiere zu unerwünschten Preisniveaus gekauft und verkauft werden, die nicht die vom Anleger erwartete Rendite erbringen.
Fast Markets sind selten und werden durch äußerst ungewöhnliche Umstände ausgelöst. Beispielsweise erklärte die London Stock Exchange (LSE) am 7. Juli 2005 einen Fast Market, nachdem die Stadt einen Terroranschlag erlebt hatte. Die Aktienkurse fielen dramatisch und der Handel war außergewöhnlich stark.
Besondere Überlegungen
Die Rolle von Circuit Breakers in Fast Markets
Circuit Breaker wurden erstmals nach dem Börsencrash von 1987 eingeführt. Ursprünglich stoppte die Circuit-Breaker-Regel den Handel bei einem Rückgang des Dow Jones Industrial Average um 550 Punkte, aber 1998 wurden die Auslösepunkte auf prozentuale Rückgänge revidiert. Während frühe Circuit Breaker den Dow Jones Industrial Average als Maßstab verwendeten, ist es heute der S&P 500, der bestimmt, ob der Handel gestoppt wird, wenn sich ein Markt zu schnell bewegt.
Die sogenannten Circuit Breaker sollen dazu beitragen, Panik im Falle eines Fast Markets und eines starken Rückgangs der Aktienwerte einzudämmen. Die Kriterien für die Auslösung eines marktweiten Handelsstopps sind wie folgt:
7 % Rückgang des S&P 500 vor 15:35 Uhr: Wenn der S&P 500 vor 15:25 Uhr ET um 7 Prozent gegenüber dem Schluss der vorherigen Sitzung fällt, wird der gesamte Aktienhandel für 15 Minuten ausgesetzt.
13 % Rückgang nach Wiedereröffnung der Aktien: Nach Wiedereröffnung der Aktien würde ein Rückgang des S&P 500 um 13 Prozent vor 15:25 Uhr einen zweiten Handelsstopp auslösen, der ebenfalls 15 Minuten dauern würde.
20 % Rückgang nach einem zweiten Handelsstopp: Nach einem zweiten Handelsstopp würde ein Rückgang von 20 Prozent einen sogenannten Level-3-Circuit-Breaker auslösen. Sobald ein Rückgang von 20 Prozent eintritt, wird der Handel für den Rest des Tages ausgesetzt. Beachten Sie auch, dass nach 15:25 Uhr Aktien nur noch im Falle eines Rückgangs von 20 Prozent den Handel einstellen.
Zacks. "NYSE Stock Market 500 Point Drop Rules." Accessed Nov. 25, 2020.
Zacks. "NYSE Stock Market 500 Point Drop Rules." Accessed Nov. 25, 2020.
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