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Fcm

Futures Commission Merchant (FCM): Schlüsselrollen und Registrierungsanforderungen



Was ist ein Futures Commission Merchant (FCM)?


Futures Commission Merchants (FCMs) sind wichtige Akteure in den Futures-Märkten und verbinden Kunden mit Handelsmöglichkeiten. Sie bearbeiten Kauf-/Verkaufsaufträge für Futures und Optionen, ziehen Kundenmargen ein und stellen die Vertragserfüllung sicher. Die bei der National Futures Association (NFA) registrierten und von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) akkreditierten FCMs halten die regulatorischen Anforderungen ein, um die Integrität des Handels zu gewährleisten.1

In Europa sind FCMs den Clearing-Mitgliedern im Futures-Markt ähnlich.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Futures Commission Merchant (FCM) erleichtert den Futures-Handel, indem er Aufträge zum Kauf oder Verkauf von Futures-Kontrakten oder Optionen für Kunden annimmt.
  • FCMs müssen sich bei der National Futures Association registrieren und die von der Commodity Futures Trading Commission festgelegten Richtlinien einhalten.
  • FCMs sind für die Verwaltung der Kundenmargen und die Sicherstellung der Lieferung von Vermögenswerten oder Bargeld gemäß den Vertragsbedingungen verantwortlich.
  • Die Anzahl der FCMs ist aufgrund gestiegener regulatorischer Anforderungen, insbesondere nach der Dodd-Frank-Gesetzgebung, zurückgegangen.
  • FCMs können entweder Clearing- oder Nicht-Clearing-Mitglieder sein, mit spezifischen Anforderungen an ihre Rolle im Handelsprozess.
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Die Grundlagen der Futures Commission Merchants (FCMs) verstehen


FCMs müssen bei der National Futures Association (NFA) registriert sein. Dies ist erforderlich, es sei denn, das Unternehmen führt Transaktionen nur für das Unternehmen selbst oder dessen Tochtergesellschaften, leitende Angestellte oder Direktoren durch; oder wenn es sich um ein nicht in den USA ansässiges Unternehmen handelt, das nur nicht-amerikanische Kunden hat und alle Geschäfte zur Abwicklung an einen FCM übermittelt.2

Ein FCM kann ein Clearing-Mitgliedsunternehmen an Börsen (ein "Clearing-FCM") oder ein Nicht-Clearing-Mitgliedsunternehmen (ein "Nicht-Clearing-FCM") sein. Clearing-FCMs müssen erhebliche Einlagen bei der Clearingstelle ihrer Börse halten. Nicht-Clearing-FCMs müssen die Geschäfte ihrer Kunden von einem Clearing-FCM abwickeln lassen.3

Darüber hinaus müssen FCMs auch die Richtlinien der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) einhalten:

Trennung der Kundengelder von den Geldern des FCM4

Vorhaltung eines Mindestbetrags von 1.000.000 USD an bereinigtem Netto-Kapital5

Berichterstattung, Aufzeichnungspflichten und Überwachung von Mitarbeitern und angeschlossenen Maklern6

Monatliche Einreichung von Finanzberichten bei der CFTC.6

Ein Futures Commission Merchant kann sowohl Aufträge für Futures-Kontrakte bearbeiten als auch Kunden Kredite gewähren, die solche Positionen eingehen möchten. Dazu gehören viele der Brokerhäuser, mit denen Anleger an den Futures-Märkten handeln.

Wenn ein Kunde einen Futures-Kontrakt kaufen oder verkaufen möchte, kontaktiert er einen FCM, der als Vermittler fungiert und die Transaktion für ihn abwickelt. Dies ist vergleichbar mit dem, was ein Aktienmakler bei Aktien tut. Zum Lieferzeitpunkt stellt der FCM sicher, dass der Vertrag erfüllt wird und die Ware oder das Bargeld an den Kunden geliefert wird.

FCMs ermöglichen unter anderem Landwirten und Unternehmen (sogenannte Commercials) die Absicherung ihrer Risiken und bieten Kunden Zugang zu Börsen und Clearingstellen. Sie können Tochtergesellschaften größerer Finanzfirmen oder kleinere, unabhängige Unternehmen sein. In den letzten Jahren, insbesondere seit der Verabschiedung des Dodd-Frank-Gesetzes im Jahr 2010, ist die Anzahl der FCMs, insbesondere kleiner unabhängiger, aufgrund der regulatorischen Belastung jedoch zurückgegangen.7

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