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Festzinsanleihe

Festzinsanleihe Definition und Zinsrisiken



Wichtige Erkenntnisse


  • Festzinsanleihen zahlen über ihre gesamte Laufzeit einen gleichbleibenden Zinssatz, den sogenannten Kupon.
  • Anleihegläubiger erhalten regelmäßige Zinszahlungen und bei Fälligkeit ihren ursprünglichen Nennwert zurück.
  • Längerfristige Festzinsanleihen zahlen in der Regel höhere Zinssätze als kürzerfristige Anleihen.
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Was ist eine Festzinsanleihe?


Eine Festzinsanleihe ist eine Anleihe, die über ihre gesamte Laufzeit den gleichen Zinssatz zahlt.1 Ein Anleger, der für eine bestimmte Laufzeit einen garantierten Zinssatz erzielen möchte, kann eine Festzinsanleihe erwerben, z. B. eine Staatsanleihe, Unternehmensanleihe oder Kommunalanleihe oder ein Einlagenzertifikat (CD). Aufgrund ihrer konstanten, gleichbleibenden Zinssätze werden diese allgemein als festverzinsliche Wertpapiere bezeichnet.2

Festzinsanleihen können mit variabel verzinslichen Anleihen verglichen werden.



Festzinsanleihen verstehen


Eine Festzinsanleihe ist ein langfristiges Schuldinstrument, das bis zur Fälligkeit einen festen Kupon zahlt. Der feste Zinssatz wird bei der Emission im Treuhandvertrag festgelegt und ist bis zur Fälligkeit an bestimmten Daten zahlbar. Der Vorteil des Besitzes einer Festzinsanleihe ist die Sicherheit: Anleger wissen, wie viel Zinsen sie verdienen werden und wie lange.

Solange der Anleiheemittent nicht in Verzug gerät oder die Anleihen kündigt, kann der Anleihegläubiger genau vorhersagen, wie hoch seine Kapitalrendite sein wird.1



Zinsänderungsrisiko


Ein wesentliches Risiko von Festzinsanleihen ist das Zinsänderungsrisiko. Wenn ein Anleger beispielsweise eine Anleihe mit 5% besitzt und neue Anleihen zu 7% begeben werden, ist die ältere Anleihe weniger wettbewerbsfähig. Wenn der Anleger sie vor Fälligkeit verkaufen möchte, muss er möglicherweise einen niedrigeren Preis akzeptieren. Dieses Risiko steigt bei langfristigen Anleihen, da mehr Zeit für steigende Zinsen bleibt.1

Das Gegenteil ist ebenfalls der Fall. Wenn die Zinsen fallen, werden Anleihen mit höheren Festzinsen wertvoller. In einem Umfeld fallender Zinsen kann eine Festzinsanleihe im Wert steigen, wenn sie vor Fälligkeit verkauft wird.2



Weitere Überlegungen


Das Zinsänderungsrisiko ist nicht der einzige Faktor, der bei der Bewertung von Festzinsanleihen zu berücksichtigen ist.



Inflationsrisiko


Festzinsanleihen können im Laufe der Zeit aufgrund von Inflation an realem Wert verlieren. Während die Zinszahlungen gleich bleiben, sinkt ihre Kaufkraft durch steigende Preise. Wenn Anleger erwarten, dass die Inflation die Rendite einer Anleihe übersteigt, kann die Nachfrage nach dieser Anleihe sinken, was den Preis nach unten drückt.

Ein Anleger könnte sein Zinsänderungsrisiko reduzieren, indem er eine kürzere Anleihelaufzeit wählt. Allerdings würde er dann wahrscheinlich einen niedrigeren Zinssatz erhalten, da eine kürzerfristige Festzinsanleihe in der Regel weniger zahlt als eine längerfristige.



Liquiditätsrisiko


Eine Festzinsanleihe birgt auch ein Liquiditätsrisiko für Anleger, die erwägen, sie vor Fälligkeit zu verkaufen. Wenn die Kluft zwischen dem, was Käufer zu zahlen bereit sind, und dem, was Verkäufer verlangen, groß ist, kann der Verkäufer auf der Festzinsanleihe sitzen bleiben oder einen niedrigeren Preis akzeptieren müssen. Anleger, die vor Fälligkeit verkaufen möchten, sollten dieses Risiko bedenken.



Kurzer Fakt


Viele Anleger halten Festzinsanleihen bis zur Fälligkeit und konzentrieren sich eher auf die Erträge als auf kurzfristige Kursbewegungen.



Halten bis zur Fälligkeit


Wenn Sie eine Festzinsanleihe bis zur Fälligkeit halten, müssen Sie sich keine Sorgen um Änderungen ihres Marktpreises machen. Zinsänderungen sind in dieser Situation weniger wichtig, solange der Emittent zahlungsfähig bleibt und die Zahlungen leistet.

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